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Lübecker Schwangerschaftsberatungsstellen fordern: Kostenübernahme von Verhütung sichern

Seit Herbst 2019 gibt es für die Lübecker*innen mit geringem Einkommen die Möglichkeit, eine Kostenübernahme von Verhütung bei den Schwangerschaftsberatungsstellen zu beantragen, um den Zugang zu einer sexuellen Selbstbestimmung und Familienplanung für alle zu ermöglichen. 

Für die Antragsteller*innen ist dieses Angebot eine große Hilfe. Doch es ist eine freiwillige Leistung der Hansestadt Lübeck, ohne Rechtsanspruch, möglich nur im Rahmen eines freiwilligen, begrenzten Fonds.

Diese Unterstützung ist nun in Gefahr. Denn bei der geplanten großen Einsparaktion der Hansestadt Lübeck sollen die Gelder komplett gestrichen werden.

Vor diesem Hintergrund appellieren die Schwangerschaftsberatungsstellen von pro familia, Caritas, Gemeindediakonie Lübeck, Humanistische Union und Donum Vitae an die Verantwortlichen der Stadt, die Zuschüsse für Verhütungsmittel nicht weiter zu kürzen bzw. ganz zu streichen. Verhütungsmittel dürfen keine Frage des Geldbeutels sein. 

Mehr dazu in der Pressemitteilung vom 08.08.2025: 

Schwangerschaftsberatungsstellen fordern: Unterstützung für Lübecker*innen sichern