Weiterbildung: Sexuelle Bildung im Kita-Alltag begleiten - Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
- Beginn
- 23.04.2026 10:00
- Ende
- 03.12.2026 17:00
- Beschreibung
-
"Neugier, Vielfalt, Selbstbestimmung! - Sexuelle Bildung im Kita-Alltag begleiten" lautet der Titel einer umfassenden Weiterbildung von pro familia Schleswig-Holstein. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Leiter*innen von Kindertagesstätten und Kindertagespflege.
Die Weiterbildung in 8 Modulen beginnt am 23.04.2026 und endet am 03.12.2026. Die einzelnen Termine, durchgeführt von Sexualpädagog*innen von pro familia S.-H., finden jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in Rendsburg statt.
Flyer: Die Details und Termine finden Sie im Flyer unten unter "Material".
Kosten: Die Kosten für die Teilnahme betragen insgesamt 1.990 Euro pro Person, inklusive Vollverpflegung.
Organisation: Andreas Gloël, Fachreferent für Sexuelle Bildung
Anmeldung: Ab sofort können Sie sich online anmelden. Sie finden die Weiterbildung unter "Landesweite Angebote" auf der Seite:
- Art
- Fortbildung
- Themen
- Sexuelle Bildung
- Zielgruppen
- Erzieher*innen, Leitungskräfte Kinderbetreuung
- Ort / Adresse
- 24768 Rendsburg, Kanalufer 48, Tagungshaus Martinshaus
- Material
- Weiterbildung_Sexuelle_Bildung_Kita_2026.pdf
Reproduktive Selbstbestimmung und Gesundheit im Fokus - Aktuelle Herausforderungen in Schleswig-Holstein
- Beginn
- 12.05.2026 17:30
- Ende
- 12.05.2026 21:00
- Beschreibung
-
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie die gesetzlich garantierte Versorgung von Abbrüchen ungewollter Schwangerschaften im Bundesland gesichert werden kann.
Es erwartet Sie eine spannende Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus Medizin, Recht, Beratung und Wissenschaft, Einblick in aktuelle Entwicklungen, politische Impulse und praktische Auswirkungen auf Betroffene sowie Raum für Ihre Fragen, Debatten und konstruktiven Austausch.
Zugesagt haben bereits Dr. Annika Kreitlow (Gynäkologin, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung/Doctors for Choice Germany), Rona Torenz (Geschlechter- und Sexualwissenschaftlerin, Hochschule Fulda), Jane Jöns (pro familia Schleswig-Holstein) und Susanne Sengstock (Pastorin und Beauftragte für Geschlechtergerechtigkeit im Kirchenkreis Altholstein der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland). Angefragt ist auch eine Referentin der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen.
Nach kurzen fachlichen Inputs der Referent*innen folgt eine Podiumsdiskussion der Referent*innen und Landespolitiker*innen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Religion in der medizinischen Versorgung. Am Beispiel Flensburg wollen wir darüber sprechen, was es bedeutet, wenn ein Krankenhaus von einem katholischen Träger übernommen wird und Schwangerschaftsabbrüche dort nicht mehr durchgeführt werden sollen. Wir schauen darauf, welche Folgen das für Patient*innen und für die regionale Versorgung hat und entwickeln Lösungsmöglichkeiten. Es soll ein Forderungskatalog entstehen für eine verlässliche und nachhaltige Versorgung ungewollt Schwangerer.
Außerdem geht es um bestehende Lücken in der Versorgung, um die Rolle von Schwangerschaftsabbrüchen in der Ausbildung im Gesundheitswesen und darum, mit Mythen rund um Abbrüche aufzuräumen und Fakten einzuordnen.
Ziel der Veranstaltung ist es, deutlich zu machen, wie das Land die Verantwortung hinsichtlich der reproduktiven Gesundheit übernehmen kann.
Das Vorbereitungsteam, an dem Vertreter*innen aus vielen unterschiedlichen regionalen Organisationen in Schleswig-Holstein aktiv beteiligt sind, freut sich auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam Perspektiven zu diskutieren, Lösungen zu finden und den Dialog zu stärken.
- Art
- Veranstaltung
- Ort / Adresse
- Kiel, Kultur- und Kommunikationszentrum "Die Pumpe", Haßstr. 22