Premiere Videoclips für die Jugendsprechstunde

Anlässlich des 20. jährigen Jubiläums der Jugendsprechstunde von pro familia Berlin präsentieren wir unsere drei neuen Clips um das Angebot der Sprechstunde in den sozialen Medien noch bekannter zu machen. 

 

Pressemitteilung und Artikel zum Jubiläum der Jugendsprechstunde

Anlässlich des Geburtstages der Jugendsprechstunde hat pro familia Berlin eine Pressemitteilung herausgegeben, die hier gelesen werden kann. Weitere Informationen zu der Jugendsprechstunde sind auch in dem Artikel "Praxisbeispiel: Zwanzig Jahre Jugendsprechstunde in Berlin" von Andreas Ritter und Petra Winkler" im pro familia Magazin 4/2022 zu finden. Diesen Artikel finden Sie hier als PDF (nicht barrierefrei) zum Herrunterladen.  

Safe Abortion Day 28. September 2022

Dziewuchy Berlin lädt ein zum Safe Abortion Day in Berlin. Diesmal mit keiner klassischen Demon, sondern einer hybriden Form mit Preisverleihung, Performance und Demo. In diesen schwierigen Zeiten, brauchen wir gemeinsame und gegenseitige Unterstützung. Die Rechten, Nationalisten und Anti-choise Menschen verbinden sich über die Grenzen hinaus. Das machen wir jetzt auch, das brauchen wir. Wir brauchen positive soziale, aktivistische und kultrurelle Erlebnisse und Erfahrungenm um mehr Kraf zu haben, weiter für die Frauen* und LGBT+ Rechte zu kämpfen.

Sistory*Preis - Dziewuchy Berlin verleihen Preise für gute Schwesternschaft und Feministische Zusammenarbeit

feat. Jemek Jemowit, Jex Blackmore, Viva Ruiz / Thank God for Abortion & Berlin Strippers Collective

28.9.22 / 18.00 Uhr / Haus der Statistik / Otto Wald

Otto-Braun-Straße 70-72, 10178 Berlin

Mehr Informationen auf dem Instagram von dziewuchy_berlin

Mehrere Hunderte demonstrierten am 17.09.2022 für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen

Aktionstag am 17.09.2022 - Ich entscheide selbst – sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft zum Aktionstag auf und erklärt den 17.09.2022 zu einem Zeichen für sexuelle Selbstbestimmung. Wie jedes Jahr ist der Aktionstag als Gegendemonstration für den sogenannten “Marsch für das Leben” gedacht. Bei diesem Marsch sehen sich fundamentale Christ*innen als “Lebensschützer*innen” und ihre Forderungen als Verteidigung der Menschenrechte von Föten. Dabei wollen sie, dass der Schwangerschaftsabbruch nur bei maximaler Lebensgefahr erlaubt ist und Frauen und Personen mit Uterus sollen sich in ihr Schicksal fügen. Die Streichung von §219a StGB  hat zwar bewirkt, dass   Ärzt*innen, die Abbrüche durchführen, endlich über Methoden und Bedingungen des Abbruchs in ihrer Praxis informieren können, aber der Schwangerschaftsabbruch, Mediziner*innen und Betroffene nach wie vor kriminalisiert werden und ihnen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung weiterhin genommen wird.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und weltweit verhindern regressive, konservative und rechte Akteur*innen Menschenrechte für queere Menschen der LGBTIQ* Community sowie Frauen. Sie wollen bestehende diskriminierende Strukturen aufrechterhalten und andere Familienformen als die “Kernfamilie” sowie sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität außerhalb des binären Systems am besten verbieten. In Ungarn gibt es bereits eine LGBTIQ* verbotene Zone und in Polen und USA gelten restriktive Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch – bis hin zu einem totalen Verbot.

Der Aktionstag startet am 17.09.2022 um 12 Uhr am Pariser Platz. Wir wollen gemeinsam mit euch  für sexuelle Selbstbestimmung demonstrieren. Denn

Ich entscheide selbst – sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht!

Weitere Infos zu der Veranstaltung und das Programm sind auf der Internetseite des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zu finden.

Safe Abortion Day 28.09.2022

Der § 219a StGB ist endlich gefallen. Aber der Kampf um sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung geht weiter!

Am 28.9 ist der internationale Safe Abortion Day - wir rufen zu bundesweiten Aktionen auf. 

Der Aufruf unter weitere Informationen sind hier zu finden: https://safeabortionday.noblogs.org

 

 

Pressemitteilung - Bundestag beschließt Streichung des §219a StGB

pro familia begrüßt, dass Ärzt*innen künftig umfassend über den Schwangerschaftsabbruch informieren dürfen und stellt Praxen und Kliniken Hinweise zum Informationsbedarf zur Verfügung

Heute hat der Deutsche Bundestag die Streichung des §219a StGB aus dem Strafgesetzbuch beschlossen. Dazu erklärt der pro familia Bundesverband:

Endlich ist der Strafrechtsparagraph Geschichte, der die Informationsrechte von Ratsuchenden und Ärzt*innen so lange verletzt hat. Sobald die Änderung in Kraft tritt, können Ärzt*innen niedrigschwellig im Netz darüber informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen, mit welcher Methode sie das tun, und sie können zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen, die sie für die Patient*innen als wichtig erachten. Dies können etwa Erläuterungen zum Ablauf, zu den Kosten und zu organisatorischen Fragen sein. Mit Werbung hat das alles nicht zu tun, wie Gegner*innen der Streichung während der Debatte immer wieder behauptet haben. Der §219a StGB hatte statt der „Verhinderung von Werbung“ vor allem eine fatale Folge: er ermöglichte fundamentalistischen Gegner*innen der Selbstbestimmung, Ärzt*innen anzuzeigen, wenn sie auf ihrer Webseite über den Schwangerschaftsabbruch informierten. Damit ist nun endlich Schluss. Zu verdanken ist das Ärzt*innen wie Kristina Hänel, die sich nicht mit einer Verurteilung nach §219a StGB abgefunden, sondern den Paragraphen infrage gestellt haben. Ohne ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen wäre es jetzt nicht zur Abschaffung gekommen.

Aus unserer Arbeit wissen wir, dass sich ungewollt Schwangere Informationen darüber wünschen, wo Ärzt*innen einen Schwangerschaftsabbruch durchführen, welche Methoden sie anbieten und welche Erfahrungen es dazu gibt. Diese Infos niedrigschwellig zu erlangen, gehört zu einer qualitativ guten Versorgung dazu. Ungewollt Schwangere möchten diese Informationen nach unseren Erfahrungen direkt bekommen und nicht vermittelt über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dazu kommt, dass ungewollt Schwangere die Informationen gleich am Anfang ihres Weges zum Schwangerschaftsabbruch suchen und nicht erst, wenn sie in der gynäkologischen Praxis oder in der Beratungsstelle sind.

Durch die Streichung des §219a aus dem Strafgesetzbuch wird dies leichter möglich sein, denn Praxen und Kliniken können künftig direkt auf ihren Webseiten Informationen platzieren.

Mit der Streichung des §219a StGB setzt Deutschland einen Teil seiner internationalen Menschenrechtsnormen und internationale Richtlinien zum Schwangerschaftsabbruch um. Diese verlangen, alle Einschränkungen des Rechts von Frauen und Menschen, die schwanger werden können, auf Zugang zu Diensten und Informationen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit aufzuheben und die Rechte und Bedürfnisse dieser Menschen zu respektieren. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, Schwangerschaftsabbrüche sowie die Information darüber zu entkriminalisieren. Somit ist die Streichung des §219a StGB ist ein guter erster Schritt, er reicht jedoch nicht aus. Für pro familia ist unabdingbar, dass die gesetzliche Regelung des Schwangerschaftsabbruchs als solche auf den Prüfstand kommt. Wir brauchen eine evidenzbasierte Neuregelung, die sexuelle und reproduktive Rechte in den Mittelpunkt stellt.

Diese Pressemitteilung vom 24.6.2022 können Sie hier als PDF herunterladen (nicht barrierefrei).

 

Lesung und Diskussion mit Kristina Hänel anlässlich der Streichung des §219a StGB in der taz Kantine und im Stream

Donnerstag, 23.06.2022 von 18:00-20:00 Uhr

Als Kristina Hänel am 3. August 2017 von der Arbeit in ihrer Gießener Arztpraxis nach Hause kommt, liegt ein Schreiben vom Amtsgericht in ihrem Briefkasten: „Strafverfahren gegen Sie wegen Werbens für den Abbruch einer Schwangerschaft“. „Schuld“ daran ist ein umstrittener Paragraf im Strafgesetzbuch: §219a. Danach ist es verboten, öffentlich über Schwangerschafts-abbrüche zu informieren. Genau das tut die Ärztin auf ihrer Website. Das gilt laut §219a als „Werbung“, die der Paragraf verbietet.

Die 65-Jährige ist nicht die einzige Medizinerin, die Frauen über einen solchen Eingriff informieren will, und das rundum, bevor es zu einer Abtreibung kommt und wie sie vonstattengeht. Abtreibungsgegner*innen demonstrieren bundesweit vor Beratungsstellen, sie fordern ein generelles Abtreibungsverbot – und zeigen Ärzt*innen wie Hänel an.

Unter anderem erzählt sie davon in ihrem Buch „Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer Abtreibungsärztin“. Daraus liest sie in der taz Kantine. Im Anschluss daran diskutiert sie im taz Talk mit Simone Schmollack über das Recht von Frauen auf körperliche Selbstbestimmung.

So können Sie live in der taz Kantine dabei sein:

Die Teilnahme vor Ort ist nur mit einem im Voraus gebuchten kostenlosen Ticket möglich. Wir bitten Sie daher um eine Anmeldung über unser unten stehendes Ticketportal. Der Eintritt ist kostenlos. https://taz.de/Lesung-und-Diskussion-mit-Kristina-Haenel/!5857619/ Die Teilnahme an Veranstaltungen in der taz Kantine sind nur mit medizinischer Maske möglich. Die 3G-Einlasskontrollen mit Covid-Zertifikatsprüfung entfallen.

Die Kantinenveranstaltung wird live auf YouTube gestreamt: https://www.youtube.com/watch?v=4xWtwTL4eNI

Veranstaltungshinweis auch auf Facebook: http://facebook.com/events/1147118702498930

Ein taz Talk in Kooperation mit dem Argument Verlag, dem Netzwerk Frauengesundheit Berlin, pro familia Berlin, Doktors for Choice Germany, Deutscher Juristinnenbund Landesverband Berlin sowie dem Familienplanungszentrum – BALANCE. Die Veranstaltung findet in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin

Diese Einladung können Sie hier als PDF herunterladen.

pro familia Berlin protestiert am IDAHOBIT 2022

pro familia Berlin ist am internationalen Tag gegen Homo-,Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit dem 17. Mai bei der Kundgebung des Berlin Bündnis gegen Homophobie dabei. Als Gründungsmitglied des Bündnisses ist es uns eine Ehre und Selbstverständlichkeit hier Flagge zu zeigen. Sven Lehmann parlamentarischer Staatssekretär sprach für die Bundesregierung. Viele der dringenden Forderungen des Bündnisses sollen bald umgesetzt werden.

Internationaler Frauen*kampftag 08. März 2022

Pressemitteilung: Frauen*kampftag 2022 – Der Kampf geht weiter

Berlin, 3.3.2022. Berlin hat den Internationalen Frauen*tag zum Feiertag gemacht. Dieses Jahr rufen wir, das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, zusammen mit Dziewuchy Berlin am 8. März zum Frauen*kampftag auf. Damit erinnern wir an die fortdauernden Kämpfe für die Gleichberechtigung aller Menschen: Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, Recht auf reproduktive Selbstbestimmung, Recht auf gleiches Geld für gleiche Arbeit. Wir führen den Kampf weiter: Mit der neuen Regierung rückt die Abschaffung von Paragraph 219 endlich in greifbare Nähe, aber der Druck auf den Bundestag und die Regierung darf nicht nachlassen. Wir demonstrieren für die vollständige Entkriminalisierung von Schwangerschafts- abbrüchen – nach 150 Jahren §218 ist es endlich Zeit, die Kriminalisierung von ungewollt Schwangeren zu beenden. 

In Berlin starten wir am 8. März um 11 Uhr am Nettelbeckplatz mit einer Kundgebung zu §218 und §219a StGB sowie zur Lage in Polen, wo der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen in den letzten Jahren radikal eingeschränkt wurde. Die im November 2021 verstorbene Izabela ist nur eines der vielen Opfern dieser frauen*feindlichen Politik mitten im Herzen Europas. Deutschland selbst ist ein Land, in dem es Frauen* zunehmend schwieriger gemacht wird, einen sicheren Schwangerschafts- abbruch zu bekommen. Immer weniger Ärzt*innen bieten Abbrüche an. International gut vernetzte und finanzierte militante Abtreibungsgegner*innen sorgen für ein Klima der Angst und haben aus den USA die sogenannten Mahnwachen hierher gebracht, die hilfesuchenden ungewollt Schwangeren den Zugang zu den staatlichen Beratungsstellen und Praxen erschweren.

Ein Leben in Würde sieht anders aus. Wir kämpfen für Frauen*leben in Würde!

Neben den genannten Beiträgen zu §218/219a StGB bietet das Programm Beiträge zur Genitalverstümmelung, zur Lage von Frauen* in der Sozialen Arbeit, zur Doppelbelastung von Lohn- und Carearbeit sowie zahlreiche Performances: Chor, Trommeln, Gesang, Inszenierung. Das Programm wird bunt gemischt, laut fordernd und vor allem kämpferisch. Das vollständige Programm finden Sie hier.Für die körperlichen Bedürfnisse sorgt außerdem ein eigens bereitgestelltes Missoir, d.h. eine  neuartige  „Bedürfnisanstalt“, die nicht nur etwas für schwache Blasen ist, sondern auch einmalig in Berlin und mit den darauf gemalten Vulven sehr schön anzuschauen ist.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung unter https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/17485/bundesweiter-frauenkampftag-8-3-2022/ zu finden. 

Das Programm der Veranstaltungen finden Sie hier als PDF (nicht barrierefrei) zum Download

Fachtag §218 gestern - heute - morgen

Seit 150 Jahren gibt es im Strafgesetzbuch dei Paragraphen 218 und 219. Die Veranstaltenden nehmen den Jahrestag zum Anlass, einen Rückblick in die Geschihte des Paragraphen zu nehmen, zu resümieren, wor wir derzeit stehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Der Fachtag soll aufklären, motivieren und Anregungen ffür die Zukunft geben. Eine Teilnahme über youbtube ist möglich. Der Fachtag finden am 5.November von 10.30 - 15.00 Uhr als Hybrid-Veranstaltung statt. Mehr Informationen zur Fachtagung finden Sie hier.

Der Fachtag ist eine Kooperattionsveranstaltung von FrauenRAT NRW, verdi NRW, LAG NRW und UN WOMEN Deutschland. 

Übergabe Kampagne und Petition am 12. November von 13.00 - 14.00 Uhr auf dem Pariser Platz in Berlin

Es ist soweit! Der Kampagnenauf "150 Jahre Widerstand gegen §218 StGB - es reicht! Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzburch!" wird am 12. November an die demokratischen Parteien des neuen Bundestages übergeben. Über 165 Organisationen und Initiativen haben unterschreiben. Mehr Informationen zur Kampagne finden sie hier.

Gleichzeitig wird die Petition "Weg mit § 218: Abtreibung nicht länger im Strafgesetzbuch regeln!" übergeben, die zum aktuellen Zeitpunkt bereits mehr als 84.500 Unterschriften zählt. Mehr Informationen zur Petition finden Sie hier.

Die Übergabe an die die demokratischen Parteien des neuen Bundestages erfolgt öffentlich, von Medien belgeitet und wird etwas eine Stunde dauern.

Safe Abortion Day 28.09.2021

„150 Jahre Widerstand gegen § 218“ ist das Motto für den Safe Abortion Day am 28.09.2021, denn noch immer ist das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung keine Selbstverständlichkeit. Das Bündnis für sexuelle Selbsbestimmung, pro familia und andere Organisationen und Personen rufen dazu auf, am Safe Abortion Day aktiv zu werden. 

Eine Übersicht der geplanten Veranstaltungen ist hier zu finden: https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/16540/safe-abortion-day-28-09-2021/

  

18. September 2021 Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung!

pro familia Berlin als ein Teil des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung ruft zum Aktionstag auf, denn " ... die Anti-Choice-Bewegung zeigt sich stark wie lange nicht mehr: In Polen, Irland, Italien, Portugal, Frankreich – beinahe überall in Europa aber auch in Nord- und Südamerika verbreiten die Abtreibungsgegner*innen ihre menschenverachtende Ideologie und versuchen für die Beschneidung insbesondere von Frauen*rechten einzutreten. Auch in Deutschland versuchen sie die Stigmatisierung und Kriminalisierung ungewollt Schwangerer voranzutreiben. Zusammen mit der Union und der AfD versuchen sie das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung und damit die Vielfalt an Lebensentwürfen, sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten einzuschränken. Am 18. September 2021 soll in Berlin erneut der sogenannte Marsch für das Leben stattfinden"(Bündnis sexuelle Selbstbestimmung).

Doch wir halten dagegen: Wir erklären den 18. September 2021  zum Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung!

150 Jahre Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs sind genug  

Auftaktkundgebung 12 Uhr vom Brandenburger Tor.

Weitere Informationen zum Aktionstag und der geplanten Demonstration sind hier zu finden: https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/16537/aktionstag-am-18-09-2021/

 

Tipp: §218 und die Frauenbewegung

Seit 150 Jahren gibt es Widerstand gegen den §218. Dieser Kampf zieht sich wie ein roter Faden durch die Frauenbewegungsgeschichte. Das "Digitale Deutsche Frauenarchiv" hat dazu eine neues Dossier mit dem Titel "§218 und die Frauenbewegung. Akteurinnen - Debatten - Kämpfe." veröffentlicht. Dieses Dossier ist hier zu finden: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/angebote/dossiers/218-und-die-frauenbewegung

 

Aktionstag 150 Jahre §218 - Schwangerschaftsabbruch - Recht statt Verurteilung

15. Mai 2021– Schwangerschaftsabbruch seit 150 Jahren im Strafgesetzbuch

Am 15. Mai 1871 wurden die Bestimmungen zum Schwangerschaftsabbruch im ersten Reichsstrafgesetzbuch verabschiedet. 150 Jahre später feiern wir ein bitteres Jubiläum: Noch heute sind Schwangerschaftsabbrüche nach §218 StGB eine Straftat. Doch die Regelung im Strafgesetzbuch entmündigt Betroffene und verweigert ihnen eine selbstbestimmte Entscheidung. 150 Jahre Kriminalisierung haben außerdem ein gesellschaftliches Tabu geschaffen.
Zusammen mit 120 Organisationen fordert pro familia auf dem gemeinsamen bundesweiten Aktionstag: Der Schwangerschaftsabbruch muss aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden! „150 Jahre Kriminalisierung sind genug! Schwangerschaftsabbruch - Recht statt Verurteilung"

In Berlin wurde in einer gemeinsamen Aktion vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, dem Netzwerk Frauengesundheit und Aktivist*innen der Reichstag umstellt sowie eine Presseerklärung veröffentlicht. 

Positionspapier sexualpädagogischer Träger in Berlin

Deutschlands Jugendliche sind Spitzenreiter im Verhütungsverhalten (vgl. Jugendsexualität, 2015, BZgA), und die Zahlen der Teenagerschwangerschaften sind seit Jahren konstant niedrig. Das sind nur zwei von vielen positiven Resultaten der im europäischen Vergleich in weiten Teilen vorbildlichen Sexualpädagogik in Deutschland (vgl. Sexuality Education in Europe and Central Asia, 2018, BZgA).

Dennoch wird diese zunehmend öffentlich hinterfragt, obwohl das Angebot längst nicht dem tatsächlichen Bedarf gerecht werden kann. Das nehmen wir zum Anlass unsere fachlichen Standpunkte und Forderungen im Folgenden deutlich zu formulieren und in diesem Positionspapier zu veröffentlichen.

 

Aktion zum Weltfrauen*tag 150 Jahre §218 sind genug!

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Berlin macht zum Weltfrauentag am 8.3.2021 eine Aktion, denn Mitte Mai wird der Paragraf 218, der in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche regelt, 150 Jahre alt. Über die Jahre wurde die Regelung zwar reformiert, doch bis heute ist ein Schwangerschaftsabbruch rechtswidrig und bleibt nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. Das hat viele negative Konsequenzen. Seit Jahrzehnten setzen wir uns für eine selbstbestimmte Entscheidung der Schwangeren für oder gegen das Austragen einer Schwangerschaft ein. Ein Schwangerschaftsabbruch sollte frei von Strafandrohung und staatlicher Einflussnahme stattfinden. Wir wollen das Jubiläum nutzen, um unsere Forderungen noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Mach mit! Der Flyer zur Aktion soll an einen Drahtkleiderbügel gehängt werden. Das kann jede/r selber machen. Es geht darum, viele Menschen auf die oben beschriebene Tatsache aufmerksam zu machen. Der Kleiderbügel kann dann irgendwo in der Öffentlichkeit hingehängt werden. Der Flyer zum Ausdrucken kann hier heruntergeladen werden.

Verbreite die Aktion! Macht ein Foto und poste es auf Instagram (#mehralsdudenkst, #wegmit218,  #ProChoice), Twitter und Facebook.

 

Pressemitteilung „150 Jahre Kriminalisierung sind genug! Schwangerschaftsabbruch – Recht statt Verurteilung“

pro familia startet Kampagne über eine Regelung des Schwangerschaftsabbruchs, die Frauenrechte in den Fokus rückt

Am 15. Mai 1871 wurde das Gesetz zur strafrechtlichen Regelung des Schwangerschaftsabbruchs im Reichsstrafgesetzbuch fest geschrieben. Damit ist seit 150 Jahren der Schwangerschaftsabbruch im Strafgesetzbuch geregelt. Wer den Eingriff auf eigenen Wunsch durchführen lassen will, dem droht bis heute eine Gefängnis- oder Geldstrafe, so steht es im Gesetz. Dass in der Praxis Schwangerschaftsabbrüche nach der sogenannten Beratungsregelung straffrei bleiben, ändert nichts daran, dass ihnen der Ruf der Illegalität anhaftet. Es wird Zeit, über eine alternative Regelung nachzudenken, die ungewollt Schwangere nicht kriminalisiert, stellt der pro familia Bundesverband anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fest.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Der 8. März ist der Auftakt einer Reihe von Aktionstagen, die unter dem Motto „150 Jahre Kriminalisierung sind genug! Schwangerschaftsabbruch – Recht statt Verurteilung“ stehen.

Link zur Kampagnenseite: www.profamilia.de/150jahre

“Schwanger mit 16 – ich schaffe das…” Online-Seminar 13.01.2021 von 15:00 – 18:00 Uhr

In diesem Onlineseminar geht es um das Thema Jugendschwangerschaft.

Eine 16-Jährige mit Babybauch fällt auf und muss sich oft mit vielfältigen Vorurteilen auseinandersetzen. Und wenn eine Jugendliche einen Schwangerschaftsabbruch erwägt, ist es möglicherweise schwierig, diese Entscheidung unabhängig von den Wünschen ihrer Eltern zu treffen.

Das Entstehen von Schwangerschaften kann zu gelebter Sexualität dazu gehören und darum stellt sich die Frage: Wie können wir dem Thema Jugendschwangerschaft  in der sexuellen Bildung mehr Sichtbarkeit geben?

  • Mit welchen Herausforderungen sehen sich junge Schwangere konfrontiert?
  • Die Entscheidungsfindung: Schwangerschaftsabbruch oder Eltern werden?
  • Welche Bilder färben unsere Wahrnehmung?
  • Was bedeutet das für die beraterische und sexualpädagogische Praxis?
  • Was sind sinnvolle Angebote für junge Schwangere und worauf gilt es zu achten?

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit den Teilnehmer*innen zu diesen und ähnlichen Fragen.

Diese Veranstaltung ist das sechste Seminar zu unserer geplanten Reihe von Online-Seminaren „Grundlagen der Sexualpädagogik”. Die Seminare beziehen sich aufeinander, können aber unabhängig voneinander besucht werden.

Wir möchten gerne in der Gruppe in den Austausch gehen, somit ist Voraussetzung für die Teilnahme eine stabile Internetverbindung und eine eingeschaltete Webcam.

Das Online-Seminar richtet sich an interessierte Einsteiger*innen ohne Vorkenntnisse. 

Für das Online-Seminar nutzen wir Zoom. 

Datum: 13.01.2021

Zeit: 15:00 – 18:00

Anmeldung: sexualpaedagogik.berlin@profamilia.de

Kosten: 29,-€

Für Student*innen und ALG II Empfänger*innen reduziert sich der Betrag auf 16,-€

Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung per E-Mail mit den Kontoinformationen. Nach Geldeingang erhalten Sie den Link zur Teilnahme.

Auch für das Online-Seminar gilt unser Hausrecht. Wir behalten uns vor Personen mit diskriminierendem und abwertendem Verhalten von der Veranstaltung auszuschließen.

Die vollständige Ausschreibung können sie hier herunterladen.

In diesem Online-Seminar sprechen wir über aktuelle Verhütungsmittel, deren Sicherheit und die richtige Anwendung. Wir geben außerdem einen Einblick in das Verhütungsverhalten von Jugendlichen. Wie kann ich mit Gruppen konkret über Verhütungsmittel sprechen? Was gibt es zu beachten und welche Methoden eignen sich dafür? Welche Informationen benötigen Jugendliche um selbstbestimmt über ihre Verhütung entscheiden zu können? Welche Rolle spielen Pillen der 3. Generation für Mädchen, wenn diese auch als Beauty Produkte vermarktet werden? Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit den Teilnehmer*innen zu diesen und weiteren Fragen.

In diesem Online-Seminar möchten wir uns mit der Lebenswelt von LSBTI*Q Jugendlichen beschäftigen und mit den Teilnehmer*innen die Konsequenzen für eine sexuelle Bildung erarbeiten, in der sich Vielfalt widerspiegelt und sich alle angesprochen fühlen.

Diese Veranstaltung ist das vierte Seminar zu unserer geplanten Reihe von Online-Seminaren „Grundlagen der Sexualpädagogik”. Die Seminare beziehen sich aufeinander, können aber unabhängig voneinander besucht werden.

Für das Online-Seminar nutzen wir Zoom.

Datum: 02.12.2020
Zeit: 15:00 – 18:00
Anmeldung: sexualpaedagogik.berlin[at]profamilia.de
Kosten: 29,-€
Für Student*innen und ALG II Empfänger*innen reduziert sich der Betrag auf 16,-€

Die vollständige Ausschreibung können sie hier herunterladen.

Es hat sich viel getan! Schwule und Lesben dürfen heiraten, Trans*Personen erleben mehr Sichtbarkeit in den Medien, doch noch immer erleben queere Jugendliche verschiedenste Formen von Diskriminierungen. Ein Grund dafür ist auch die klassische Sexualaufklärung, welche die gelebte Vielfalt von sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten häufig nicht anerkennt und wenn überhaupt, dann nur als ein Sonderthema behandelt. Aber was heißt es für die sexuelle Bildung, wenn wir diese Realität als Querschnittsthema denken?

In diesem Online-Seminar möchten wir uns mit der Lebenswelt von LSBTI*Q Jugendlichen beschäftigen und mit den Teilnehmer*innen die Konsequenzen für eine sexuelle Bildung erarbeiten, in der sich Vielfalt widerspiegelt und sich alle angesprochen fühlen.

Diese Veranstaltung ist das vierte Seminar zu unserer geplanten Reihe von Online-Seminaren „Grundlagen der Sexualpädagogik”. Die Seminare beziehen sich aufeinander, können aber unabhängig voneinander besucht werden.

Für das Online-Seminar nutzen wir Zoom.

Datum: 04.11.2020
Zeit: 15:00 – 18:00
Anmeldung: sexualpaedagogik.berlin@profamilia.de
Kosten: 29,-€
Für Student*innen und ALG II Empfänger*innen reduziert sich der Betrag auf 16,-€

Die vollständige Ausschreibung können sie hier herunterladen.

In diesem Webinar möchten wir uns mit verschiedenen Aspekten rund um das Thema Körper in der sexuellen Bildung beschäftigen. In der Pubertät verändert sich der Körper von Jugendlichen, ohne dass sie darauf Einfluss nehmen können. Zur gleichen Zeit sind sie in Medien mit verschiedensten Inszenierungen von Körperlichkeit konfrontiert. Auch hier greift das Motto anything goes - ist das wirklich so?

Neben einem Input möchten wir uns mit konkreten Fragen von Jugendlichen beschäftigen.

Dieses Seminar ist das dritte Seminar zu unserer geplanten Reihe von Online-Seminaren "Grundlagen der Sexualpädagogik". Die Seminare beziehen sich aufeinander, können aber unabhängig voneinander besucht werden.

Datum: 21.10.20

Zeit: 15:00 - 17:30 Uhr

Anmeldung: sexualpaedagogik.berlin@profamilia.de

Kosten: 29,-€

Für Student*innen und AlgII Empfänger*innen reduziert sich der Betrag auf 16,- €.

Die vollständige Ausschreibung können sie hier herunterladen.

 

Zum internationalen „Safe Abortion Day“ am 28. September 2020 macht auch pro familia Berlin e.V. auf die prekäre gesundheitliche Versorgung von ungewollt Schwangeren aufmerksam.

In vielen Regionen Deutschlands wir es immer schwieriger eine qualifizierte medizinische Fachkraft für eine Beendigung der Schwangerschaft zu finden. Die Zahl der Arztpraxen und Kliniken, die
Schwangerschaftsabbrüche durchführen, ist bereits von 2003 bis 2018 um rund 40 Prozent  gesunken. Ungewollt Schwangere müssen für eine Abtreibung immer längere Strecken zurücklegen, manchmal bis zu 200 Kilometer. Ein Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Methoden gibt es dann oft nicht.

Viele verschiedene Institutionen und Organisationen machen mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland auf das Problem aufmerksam und fordern die betroffenen Bundesländer auf endlich Abhilfe zu schaffen.

Eine Übersicht zu den Veranstaltungen (auch für Berlin) findet sich hier: safeabortionday.noblogs.org

Inklusive Sexualpädagogik – Sexualpädagogik für Alle - Online-Seminar 03.02.2021 von 15:00 – 18:00 Uhr

In diesem Online-Seminar geht es um Sexualpädagogik für alle jungen Menschen.

Was bedeutet Inklusion im Kontext von sexueller Bildung für Jugendliche und wie lässt sich sexuelle Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe realisieren? Viele pädagogisch Tätige sind sehr zurückhaltend, wenn es um die sexualpädagogische Arbeit mit Jugendlichen mit Beeinträchtigung geht. Fragen sind hier: „Wie erkläre ich, dass alle mich verstehen?“, „Ich weiß doch zu wenig über Beeinträchtigung, dass ich mit dieser Zielgruppe gut arbeiten kann.“ oder „Welche Themen kann ich ansprechen, wenn es eine große Diskrepanz zwischen ihrer kognitiven und körperlichen Entwicklung gibt.“

Wir werden uns mit folgenden Aspekten beschäftigen:

  • Was ist mit dem Begriff der Inklusion genau gemeint
  • Rechtebasierte Sexualpädagogik
  • Zugänge und Barrieren
  • Umgang mit Methoden
  • Inklusive Sexualpädagogik weitergedacht für verschiedene Zielgruppen

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit den Teilnehmer*innen zu diesen und ähnlichen Fragen.

Diese Veranstaltung ist das siebte Seminar zu unserer geplanten Reihe von Online-Seminaren „Grundlagen der Sexualpädagogik”. Die Seminare beziehen sich aufeinander, können aber unabhängig voneinander besucht werden.

Wir möchten gerne in der Gruppe in den Austausch gehen, somit ist Voraussetzung für die Teilnahme eine stabile Internetverbindung und eine eingeschaltete Webcam.

Das Online-Seminar richtet sich an interessierte Einsteiger*innen ohne Vorkenntnisse. 

Für das Online-Seminar nutzen wir Zoom. 

Datum: 03.02.2021

Zeit: 15:00 – 18:00

Anmeldung: sexualpaedagogik.berlin@profamilia.de

Kosten: 29,-€

Für Student*innen und ALG II Empfänger*innen reduziert sich der Betrag auf 16,-€

Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung per E-Mail mit den Kontoinformationen. Nach Geldeingang erhalten Sie den Link zur Teilnahme.

Auch für das Online-Seminar gilt unser Hausrecht. Wir behalten uns vor Personen mit diskriminierendem und abwertendem Verhalten von der Veranstaltung auszuschließen.

Die vollständige Ausschreibung steht hier zum Download bereit.

Folgen Sie uns jetzt für mehr Informationen zur sexuellen Bildung von profamilia Berlin auf Instagram unter profamilia_berlin!

 

pro familia Berlin e.V. bei Kundgebung am 19. September 2020, zusammen mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung

Hunderte von Menschen haben bei der Kundgebung des Bündnisses für die Streichung des Paragraphen §218 aus dem Strafgesetzbuch und damit die Entkriminalisierung von ungewollt Schwangeren und Ärzt*innen demonstriert. Die Versammlung  setzte am Pariser Platz unter dem Motto „Leben. Lieben. Selbstbestimmt.“ ein deutliches Zeichen für sexuelle Selbstbestimmung und gegen fundamentalistische Kräfte, Abtreibungsgegner*innen und Rechte, die zeitgleich beim sogenannten Marsch für das Leben durch Berlin zogen. 

Hier gibt es visuelle Eindrücke von der Kundgebung am Pariser Platz:

https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/15850/15850/

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie herzlich zu unserer online Fachveranstaltung des Netzwerks Frauengesundheit Berlin zu folgendem Thema ein:

"Kostenfreier Zugang zu Verhütungsmitteln – Warum eigentlich und wie sieht es damit in Berlin aus?"

Zu entscheiden, ob, wann und wie viele Kinder Frauen bekommen, ist Teil der reproduktiven Menschenrechte. Jede Frau muss im Durchschnitt 30 Jahre ihres Lebens verhüten. Doch sichere Verhütungsmittel sind nicht umsonst, ca. 14 Euro kostet es monatlich. Beispiels­weise Empfänger*innen von Hartz IV haben nur 16,42 Euro pro Monat für die Gesundheits­pflege zur Verfügung. Ein Dilemma mit bereits statistisch erwiesenen Konsequenzen.

Als Referentinnen haben wir Frau Prof. em. Dr. Ulrike Busch (pro familia Berlin) und Dr. Katrin Wolf, Frauenärztin und Fachbereichsleitung (Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung Gesundheitsamt Friedrichshain-Kreuzberg), eingeladen.

Zeitpunkt: Mi. 26.08.2020 von 16:00-17:15 Uhr

Wie: Online per ZOOM (Voraussetzung für die Teilnahme ist eine stabile Internetverbindung und eine eingeschaltete Webcam)

Für die Planung benötigen wir verbindliche Anmeldungen bis zum 19.08.2020 per Mail unter frauengesundheit-berlin-netzwerk@gmx.de . Die Zugangsdaten werden an die Angemeldeten verschickt. 

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Einladung auch über Ihre Verteiler weiter streuen.

Viele Grüße

Kea Tielemann

Netzwerkstelle

Netzwerk Frauengesundheit Berlin
c/o pro familia LV Berlin e.V.
Kalckreuthstr. 4, 3. OG
10777 Berlin

Tel. 030 - 3984 9737

In unserem zweiten Online Seminar möchten wir uns mit dem Thema Jugendsexualität beschäftigen. Wir wollen uns der Frage annähern: Was beschäftigt Jugendliche heute und was sind aktuelle Themen und Forschungsergebnisse, die relevant sind für die Arbeit mit Jugendlichen.
Im zweiten Teil des Seminars möchten wir praktisch werden und nehmen Sprache als zentrales Element der sexuellen Bildung in den Blick. Wir stellen dazu eine Einstiegsmethode zum Thema Sprache und Sexualität vor, die in verschiedenen Kontexten genutzt werden kann, online und in Präsenzveranstaltungen.

Diese Veranstaltung ist das zweite Seminar zu unserer geplanten Reihe von Online-Seminaren „Grundlagen der Sexualpädagogik”. Die Seminare beziehen sich aufeinander, können aber unabhängig voneinander besucht werden.

Wir möchten gerne in der Gruppe in den Austausch gehen, somit ist Voraussetzung für die Teilnahme eine stabile Internetverbindung und eine Teilnahme mit eingeschalteter Webcam.

Das Online-Seminar richtet sich an interessierte Einsteiger*innen ohne Vorkenntnisse.

Für das für das Online-Seminar nutzen wir Zoom.

Datum: 19.08.2020
Zeit: 15:00 – 17:30 Uhr
Anmeldung: sexualpaedagogik.berlin@profamilia.de
Kosten: 29,-€
Für Student*innen und ALG II Empfänger*innen reduziert sich der Betrag auf 16,-€

Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung per E-Mail mit den Kontoinformationen. Nach Geldeingang erhalten sie den Link zur Teilnahme.

Auch für das Online-Seminar gilt unser Hausrecht. Wir behalten uns vor Personen mit diskriminierendem und abwertendem Verhalten von der Veranstaltung auszuschließen

Diese Ausschreibung steht hier als PDF zum Download für Sie bereit.

Oft werden wir gefragt was Sexualpädagogik überhaupt ist und wie man Sexualpädagog*in wird. In diesem Webinar möchten wir einen Einblick in das Arbeitsfeld der sexuellen Bildung geben. Wir werden uns mit der Definitionen von Sexualität beschäftigen, klären wichtige Grundbegriffe und sprechen über verschiedene Richtungen der Sexualpädagogik. Dabei thematisieren wir auch die Frage: Wie wird man Sexualpädagog*in?

Diese Veranstaltung ist das erste Seminar zu unserer geplanten Reihe von Online-Seminaren „Grundlagen der Sexualpädagogik”. Die Seminare beziehen sich aufeinander, können aber unabhängig voneinander besucht werden.

Wir möchten gerne in der Gruppe in den Austausch gehen, somit ist Voraussetzung für die Teilnahme eine stabile Internetverbindung und eine Teilnahme mit eingeschalteter Webcam.

Das Online-Seminar richtet sich an interessierte Einsteiger*innen ohne Vorkenntnisse.

Für das für das Online-Seminar nutzen wir Zoom.

Datum: 15.07.2020
Zeit: 15:00 – 17:30 Uhr
Anmeldung: sexualpaedagogik.berlin@profamilia.de
Kosten: 29,-€

Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung per E-Mail mit den Kontoinformationen. Nach Geldeingang erhalten sie den Link zur Teilnahme.

Auch für das Online-Seminar gilt unser Hausrecht. Wir behalten uns vor Personen mit diskriminierendem und abwertendem Verhalten von der Veranstaltung auszuschließen.

Diese Ausschreibung steht hier als PDF zum Download für Sie bereit.

Auch in diesem Jahr setzt pro familia Berlin ein Zeichen und hisst die Regenbogenflage anlässlich des Pride Month 2020. Damit verbunden ist die Forderung nach gleichen Rechten für ALLE Menschen!

Auch wenn weiter gilt #stayathome ist unser Plakat, welches im Rahmen der Nachtschicht enstanden ist, in Berlin unterwegs. Danke an die Stadtreinigung Berlin (BSR) und alle Beteiligten. Wir haben zur Zeit zwar keine offene Sprechstunde, aber "let's talk about Sex" geht auch via Video- oder Telefonberatung.

Wir waren dieses Jahr dabei. Personen aus der Kreativ Branche stellten ihr Know-how in einer 8-Stunden Nachtschicht Non-Profit-Organisationen zur Verfügung.

Wir haben uns rieseg über die Teilnahme gefreut und möchten uns bei allen Beteiligte, unserer Patin Ellen Sturm (upj.de) und insbesondere bei unserem Kreativ-Team bedanken.

Uta Jugert / utajugert.com

Frank Haala / textcoach.berlin

Julia Borgwardt / borgwardt-design.de

Navina Wienkämpfer / instagram.com/navina_illustration

Nils Adelheidt / safelaneglobal.com

Ein riesen Dankeschön auch an die Berliner Stadtreinigung BSR.

pro familia Berlin freut sich bald die Ergebnisse zu präsentieren!

Coronavirus (COVID-19)

pia - pro familia in action, das junge Netzwerk des Berliner Landesverbands, veranstaltet zusammen mit der taz eine Lesung mit Kristina Hänel zum Thema §219a.

Lesung der Ärztin Christina Hänel aus ihrem Buch "Das Politische ist persönlich".

Anschließend Podiumsdiskussion: "Der Kampf gegen Paragraf 219a" mit

- Kristina Hänel, Ärztin und Gesicht des Kampfes gegen §219a

- Dervla O'Malley, Aktivistin von Berlin-Ireland Pro Choice Solidarity

- Ulrike Lembke, Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität

Moderation: Dinah Riese, taz

Die Veranstaltung findet am Samstag 21.03.20 um 20:00 Uhr in der taz-Kantine, Friedrichstraße 21, 10969 Berlin, statt.

FB:https://www.facebook.com/events/2725731560880450/

 

 

 

Fachaustausch "Welchen Einfluss hat die verpflichtende Beratung bei der Entscheidungsfindung für einen Schwangerschaftsabbruch? Aktuelle Studienergebnisse und Diskussion".

In Deutschland ist das Aufsuchen einer anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle Voraussetzung für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch. Doch welchen Einfluss hat die Pflichtberatung auf die Entscheidungsfindung? Erfüllt sie wirklich den Zweck, den der Gesetzgeber ihr zugeschrieben hat? Dieser Frage geht Frau Prof. Dr. Cornelia Helfferich in ihrem Vortrag nach. Neben harten Fakten wird auch aus den qualitativen Interviews berichtet, die mit verschiedenen Frauen dazu geführt wurden. Frau Prof. em. Dr. Ulricke Busch übernimmt die Einführung ins Thema und schlägt den Bogen zum Fachverband pro Familia.

Die Veranstaltung findet am 20.03.20 um 16:45 Uhr bei pro familia Berlin in der Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin, statt.

Leider ist die Veranstaltung schon ausgebucht.

 

 

Für Neueinsteiger*innen, pädagogisch Tätige, Auszubildende und Studierende bietet die pro familia Berlin

am 23., 24. und 25. März 2020 eine dreitägige sexualpädagogische Basisschulung jeweils von 10:00 – 17:00 Uhr in der pro familia Beratungsstelle an.

Die Veranstaltung ist nicht als Fortbildung für bereits erfahrene Sexualpädagog*innen konzipiert.

Die Schulung beinhaltet Wissens- und Methodenvermittlung, den Umgang mit gruppendynamischen Prozessen und die Auseinandersetzung mit eigenen Werten und Normen. Im Fokus steht die sexualpädagogische Gruppenarbeit mit Jugendlichen.

Durch die Schulung führen Mitarbeiter*innen des Fachbereichs Sexualpädagogik von pro familia Berlin. Die Fortbildung bietet Raum für Diskussionen, Austausch und das Erproben von sexualpädagogischen Materialien und Methoden.

Wenn Du noch Fragen zu der Fortbildung hast, dann beantworten wir diese gern per Mail.

Haben wir Dein Interesse geweckt, dann schicke bitte die ausgefüllte Anmeldung an uns zurück:

E-Mail: sexualpaedagogik.berlin@profamilia.de

Fax: 030-214 764 25

Adresse: pro familia Berlin, FG Sexualpädagogik, Kalckreuthstraße 4, 10777 Berlin

Die Teilnahmegebühr beträgt 180€, ermäßigt (ALG II, Studierende, Azubis) 100€.

Die Einladung und Anmeldung finden steht hier als PDF zum Download bereit.

pia – das junge Netzwerk des pro familia Landesverbandes Berlin veranstaltet einen Workschop bei

QueerZ – Workshops, Party & Show für alle LSBTIQ+ von 14 – 21 Jahren und ihre Freund_innen

Samstag den 2. November 2019
Doors open: 13.00 Uhr
Workshops ab 14.00 Uhr
Party ab 18.00 Uhr
Show: 20.00 Uhr
Instagram: @queerzberlin

Tanzen.Feiern.Neues machen.

Angebotene Workshops:

  • Drag-Workshop mit Berlins jüngstem Drag-Superstar Amy Strong
  • DJ – Workshop mit DJ Freshfluke
  • Mixology – Workshop für alkoholfreie Cocktails
  • Selbstverteidigung & Empowerment mit Nadine

Danach gibt es ein Quiz und Mitmachaktionen vieler queerer Projekte.

Am frühen Abend beginnt eine rauschende Party, bei der die jüngsten Angehörigen der queeren Communities Berlins gemeinsam tanzen und feiern können. Die wird um 20 Uhr von einer großen Show gekrönt.

Powered by: BLSB e.V., SchwuZ, Jugendamt Neukölln & gleich&gleich e.V.

Anlässlich des Safe abortion Day und der damit verbundenen Kneipentour hat pro youth, das Jugendpartizipationsprojekt des Berliner Landesverbands von pro familia ein Interview mit dem neuen Deutschland geführt.

Das Interview ist hier zu lesen: www.neues-deutschland.de/artikel/1126467.schwangerschaftsabbruch-in-der-kneipe-ueber-abtreibung-reden.html

Unter dem Motto "Leben und lieben ohne Bevormundung" veranstaltet das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung am 21. September 2019 einen Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung in Berlin.

Der Aktionstag ist Auftakt für eine bundesweite Aktionswoche für sexuelle Selbstbestimmung, die am 28. September zum Internationalen Tag der Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen endet.

Die Auftaktkundgebung findet um 12.00 Uhr am Washington Platz statt.

Mehr Informationen und ein Video zur Veranstaltung finden Sie hier:

FB: https://www.facebook.com/480493105303592/posts/2660189857333895?sfns=mo

Twitter: https://twitter.com/prochoice_de/status/1170304507898748928?s=21

Instagram: Prochoice_De

Psychologisch begleitete Selbsthilfegruppe bei ungeplanter und/ oder belasteter Schwangerschaft

Gesellschaftliche Erwartungen suggerieren, dass Schwangerschaft ein Zustand dauerhafter Glückseligkeit ist. Negative Empfindungen werden tabuisiert und nur wenige trauen sich darüber zu sprechen. Die meisten denken, sie sind die einzigen, denen es so geht, und schämen sich dafür. Dabei ist es ganz natürlich, dass mit den vielen Veränderungen, die eine Schwangerschaft bedeutet - insbesondere wenn sie nicht geplant war - auch Ängste und Sorgen verbunden sind: „Wie verändert sich mein Körper bzw. unsere Sexualität? Was wird aus uns als Paar bzw. wie schaffe ich es alleine? Wie wollen wir die Rollen verteilen? Wie kriege ich Job und Kind unter einen Hut?“
Wir wollen Frauen und Männern in einem geschützten Rahmen den persönlichen Austausch über alle Aspekte einer Schwangerschaft ermöglichen.

Mittwochs, 17.30 bis 19.00 Uhr,
pro familia Berlin
Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin
14-tägig ab dem 18.09.2019 (gerade Wochen)


Willkommen sind Alle, die Gesprächsbedarf haben - egal in welcher Schwangerschaftswoche. Dieses Angebot ist kostenlos, wir freuen uns über eine Spende.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Vorgespräch, bitte schreiben Sie dazu eine E-mail an psychologie.berlin@profamilia.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Elisabeth Schleert
Diplom Psychologin
Systemische Familientherapeutin

Anna Althoff
Diplom Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin (TP)

Die Information zu der Gruppe steht hier als PDF zum Download für Sie bereit.

pro familia Berlin hisst die Regenbogenflage anlässlich der Pride Week. 50 Jahre Stonewall und noch immer kein Grund leise zu sein! pro familia Berlin fordert gleiche Rechte für Alle!

Auch in diesem Jahr sind wir  am 20.07. und 21.07. auf dem Lesbisch-schwulen Stadtfest. Besucht uns an unserem Stand in der Fuggerstr. 

pro familia Berlin beteiligt sich am Project Space Festival Berlin 2019 und öffnet ihre Räume für eine Performance von Coven Berlin am Samstag den 29.06.2019 von 13-19 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter:  https://2019.projectspacefestival-berlin.com/de/coven-berlin/

COVEN BERLIN is a sex-positive transdisciplinary genderbender collective focused on feminism, love, gender, sexuality and art. Founded in 2013 in Berlin by Lo Pecado and Judy Mièl, it is on its way to conqueer the universe with a feminist conflation of provocative fine-lined aesthetics and critical brainwaves in form of art, essays and events, always using a breath of irony.

Pro familia Berlin setzt sich für die Streichung des § 219a StGB ein und hat zusammen mit dem  Bundesverband pro familia, dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, dem Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF), den Ärzt*innen Pro-Choice, den Medical Students für Choice Berlin, sowie Cornelia Möhring (LINKE) und Gesine Agena (Grüne) und vielen Unterstützer*innen am 14.06.2019 gegen die Verurteilung der Berliner Gynäkologinnen Dr. Bettina Gaber und Dr. Verena Weyer demonstriert. 

Protestkundgebung vor dem Amtsgericht Tiergarten (Wilsnacker Str. 4)  14. Juni 2019 ab 10:30 Uhr

Gegen die Gynäkologinnen Dr. Bettina Gaber und Dr. Verena Weyer wird am Freitag den 14.06.2019 im Berliner Amtsgericht Tiergarten ein Prozess wegen des Verstoßes gegen § 219a StGB eröffnet. Es ist der erste Prozess nach der gesetzlichen Neuregelung zum sogenannten Werbeverbot für Schwangerschaftsabbruch. Der unsägliche Kompromiss, den die Koalition von CDU und SPD vor wenigen Monaten verabschiedet hat, schützt Ärzt*innen also keinesfalls, wenn sie über Schwangerschaftsabbrüche informieren wollen. 

Anlässlich dieses Prozesses wird ab 10.30 Uhr vor dem Amtsgericht eine Protestkundgebung stattfinden mit Redebeiträgen von: Bundesverband pro familia, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF), Ärzt*innen Pro-Choice, Medical Students für Choice Berlin, sowie Cornelia Möhring (LINKE) und Gesine Agena (Grüne). Der Prozess beginnt um 11.30 Uhr im Raum B218,  Eingang Wilsnackerstr. 4.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen § 219a StGB setzen und gemeinsam diese mutigen Ärzt*innen unterstützen!

Bitte weiter verbreiten!

Hier auch auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/778389555896133/ Bitte fleißig teilen und Freund*innen einladen!

Der Aufruf zu der Protestkundgebung als PDF zum Download.

Unsere Presseinformation zu dem Prozess finden Sie hier.

Vor einigen Wochen hat am Kurfürstendamm 69 in Berlin der private Verein pro femina e.V. eine sogenannte Schwangerschaftskonflikt Beratungsstelle eröffnet. Der Verein mit Sitz in Heidelberg wurde 1999 gegründet. Er wirbt für Beratungen im Schwangerschaftskonflikt stellt aber keine für einen Schwangerschaftsabbruch nötigen Beratungsschein aus. Pro femina hat das Projekt 1000plus gegründet deren erklärtes Ziel es ist: "1000plus heißt unser Projekt, weil wir für 1000 und mehr ungewollte schwangere Frauen jedes Jahr die Information, Beratung und Hilfe ermöglichen wollen, die sie brauchen, um sich für ein Leben mit ihrem Baby entscheiden zu können." https://www.1000plus.net/fag .

Gefördert wird das Projekt 1000plus von der "Stiftung Ja zum Leben" die zum Bundesverband Lebensrecht gehört. Hier weitere Infos zum Hintergrund des Bundesverbandes: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverband_Lebensrecht

Pro familia Berlin als ein Teil des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung unterstützt den Aufruf zur Frauen* kamftagsdemo am 08. März.

 

Pressemitteilung: „Keine Kompromisse bei sexueller Selbstbestimmung" am 08. März in Berlin und bundesweite Aktion gegen 219a

Berlin, 07.03.2019

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung beteiligt sich an der Frauen* kamftagsdemo am 08. März mit einem eigenen Block unter dem Motto

Keine Kompromisse bei sexueller Selbstbestimmung". Ab 14.00 Uhr werden Aktivist*innen des Bündnisses die Forderungen des Internationalen Frauen*tags unterstützen und insbesondere für die Abschaffung der Paragrafen 218, 219a StGB demonstrieren. Bundesweit werden Aktive ihre Empörung gegen den „Kompromiss" zu § 219a zum Ausdruck bringen.

Mit einem geklebten X – über dem Mund oder auf den Wangen – soll ein Zeichen gegen den 219a StGB gesetzt werden, um den unseligen Kompromiss der Großen Koalition doch noch zu stoppen. Die Botschaft lautet: Nie wieder zurück zum Kleiderbügel! Sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung sind nicht verhandelbar!

Auf dem Lautsprecherwagen werden sich eine Ärztin zu der aktuellen Situation um §219a zu Wort melden, eine Vertreterin von Space2Grow wird sich zur Versorgung geflüchteter Frauen äußern, Aktivist*innen aus Malta, Polen und Irland werden über die Situation vor Ort berichten, die prekäre Situation in der Geburtshilfe wird Thema sein sowie Trans*rechte.

Im Ringen um die Streichung des § 219a StGB erleben wir, dass eine kleine Minderheit von reaktionären und frauen*feindliche Kräften sich mit Unterstützung der Bundesregierung politisch durchgesetzt hat. Als „Kompromiss" wurde mit heuchlerischer Eile ein Gesetz verabschiedet, das bundesweite Proteste, Stellungnahmen von Expert*innen und Ärzt*innen und sogar eine parlamentarische Mehrheit für die Streichung des Paragrafen 219a StGB ignoriert. Begleitet wird das Gesetz mit einer Studie zum "Post-Abortion-Syndrom", einem wissenschaftlich hinreichend widerlegten Mythos und Propaganda radikaler Abtreibungsgegner*innen.

Ungewollte Schwangerschaften bleiben ein Tabu und Schwangerschaftsabbrüche stigmatisiert – ungewollt Schwangeren finden weiterhin keine vollumfängliche Information auf den Webseiten ihrer Ärzt*innen. Zudem werden Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, nicht entkriminalisiert – im Gegenteil wird ihnen nun explizit untersagt, im nötigen Umfang darüber sachlich informieren zu können.

Weiterhin fordert das Bündnis am Internationalen Frauentag und in Unterstützung des Frauen*streiks u.a.:

  • umfassende Informationen über und den kostenfreien Zugang zu Verhütungsmitteln.
  • uneingeschränkten Zugang zu legalem Schwangerschaftsabbruch und die Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch.
  • geschlechter- und kultursensible Sexualaufklärung für alle.
  • umfassende rechtliche Anerkennung aller Formen des Zusammenlebens.
  • soziale und ökonomische staatliche Unterstützung und die notwendige Infrastruktur für alle, die sich für ein Kind entscheiden, damit sie ihre eigene Lebensplanung aufrechterhalten können.
     

PRESSEKONTAKT

Das Presseteam des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung erreichen Sie unter:

0160 – 377 22 08 | presse@sexuelle-selbstbestimmung.de | Facebook | Twitter

https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/presse/

Die Roses Revolution ist eine Initiative gegen Respektlosigkeit und Gewalt in der Geburtshilfe. Jede Rose steht als Symbol für das Leid der Betroffenen, für ihre Geschichte und ihre Verletzlichkeit. Roses Revolution Deutschland wird von einigen Frauen organisiert und betreut und verfolgt das Ziel, den betroffenen Frauen, Müttern, Familien und Geburtshelferinnen eine Stimme zu geben: Für eine menschenwürdige und sichere Geburtshilfe.

Seit Beginn der Roses Revolution in Deutschland 2013 machen immer mehr Frauen auf erlittenes Leid während der Geburt ihres Kindes aufmerksam. Auch dieses Jahr können Betroffene und Unterstützer*innen an der Aktion teilnehmen. Konkrete Informationen zur Teilnahme finden Sie hier (http://www.gerechte-geburt.de/home/roses-revolution/).

pro familia Berlin arbeite mit vielen sehr engagierten Ärzt*innen, Geburtshelfer*innen und Hebammen zusammen. Uns ist bewusst wie viele Menschen Frauen bei der Geburt ihres Kindes mit großem Respekt und all ihrem Können unterstützen. Trotz dessen nehmen wir die vielen Berichte der Frauen wahr, die von Sexismus, unzureichender Aufklärung, zu wenig Personal und dadurch ungenügende Betreuung und Respektlosigkeiten erzählen. Dies zu benennen halten wir für einen wichtigen Schritt für die Betroffene in der Verarbeitung ihrer Erlebnisse sowie dem Thema die politische Bedeutung zu geben den es verdient.

Weitere Informationen: Roses-Revolution-Facebookseite

Am Montag, den 29.10. im Delphi Lux, Kino 1. Filmbeginn: 20.00 Uhr

Nach der Filmvorführung spricht Regisseurin Adina Pintilie und die Darsteller*innen (Laura Benson, Tomas Lemarquis, Christian Bayerlein, Grit Uhlemann und Hanna Hofmann) über den Film und über die Themen „Intimität“ und „Körperwahrnehmung“. 

pro Youth, das Jugendpartizipationsprojekt der pro familia Berlin (https://www.facebook.com/proyouthberlin) und pia (pro familia in action,  www.facebook.com/profamiliainaction) werden vor Ort mit einem Infostand über ihre Arbeit berichten.

Über den Film:

An der Grenze zwischen Realität und Fiktion folgt TOUCH ME NOT der emotionalen Reise von Laura, Tómas und Christian, die ihre Intimität und Sexualität erforschen wollen. Wie kann die Balance zwischen Begehren und der Angst vor Kontrollverlust gelingen? Mit abwechselnd klinisch kühlen, erotischen und zärtlichen Bildern nimmt uns Regisseurin Adina Pintilie mit auf eine intime Expedition, in der sich die Barrieren zwischen Mann und Frau, „normal“ und „anders“ auflösen: eine fundamentale filmische Erfahrung, die niemand unberührt lässt.

Selten hat ein mit dem Goldenen Bären auf der Berlinale ausgezeichnetes Werk derart emotionale und kontroverse Reaktionen hervorgerufen. Radikal entblößt die rumänische Regisseurin Adina Pintilie die seelischen und körperlichen Tabus unserer vermeintlich sexuell befreiten Zeit und scheut sich auch nicht Menschen mit Angststörungen und körperlicher Einschränkungen auf dem Weg zu einer erfüllten Intimität zu begleiten. TOUCH ME NOT zeigt, wie man den anderen liebt, ohne sich selbst zu verlieren. TOUCH ME NOT startet am 1.11. bundesweit in den Kinos.

Filmwebsite: www.touchmenot.de

Karten unter: https://www.yorck.de/events/touch-me-not

Facebook: www.facebook.com/events/277361239423768/

Auch in diesem Jahr war pro familia Berlin zusammen mit dem Familienplanungszentrum Balance auf dem Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin mit einem Stand vertreten.

219a ist erst der Anfang!

Leben schützen heißt Schwangerschaftsabbruch legalisieren!

Liebe Mitstreiter*innen, Unterstützer*innen, Interessierte,

die Anti-Choice-Bewegung zeigt sich stark wie lange nicht mehr: In Polen, Irland, Italien, Portugal, Frankreich – beinahe überall in Europa aber auch in Nord- und Südamerika verbreiten die Abtreibungsgegner*innen ihre menschenverachtende Ideologie und versuchen für die Beschneidung insbesondere von Frauenrechten einzutreten. Auch in Deutschland versuchen sie die Stigmatisierung und Kriminalisierung ungewollt Schwangerer voranzutreiben. Zusammen mit der Union und der AfD versuchen sie das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung und damit die Vielfalt an Lebensentwürfen, sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten einzuschränken. Am 22. September soll in Berlin erneut der sogenannte Marsch für das Leben stattfinden.

Doch wir halten dagegen: Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und pro familia Berlin erklären den 22. September zum Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung!

Für die Streichung von § 218 und § 219 StGB!

Wir rufen alle demokratischen Kräfte, alle Menschen, die für eine tolerante Gesellschaft und für echte Gleichberechtigung einstehen wollen, auf, sich unserem Protest anzuschließen!

Macht mit und kommt am 22. September nach Berlin um uns zu unterstützen!

Zusammen mit euch werden wir diesen menschenverachtenden Fundamentalisten Paroli bieten!

Los geht es ab 12 Uhr mit der Auftaktkundgebung um 12 Uhr am Brandenburger Tor. Ab 13 Uhr wird unsere Demonstration gegen die Abtreibungsgegner*innen starten. Der vollständige Aufruf und die Webseite vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung sind hier zu finden.

 

Den Redebeitrag von Sonja Werner von pro Youth,  dem Jugendpartizipationsprojekt des Landesverbandes pro familia Berlin,  anlässlich der Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung, können Sie hier herunterladen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

pro familia Berlin lädt Sie/Euch sehr herzlich zum spannenden, oben genannten Fachgespräch mit der Journalistin und Vorstandsvorsitzenden des pro familia Landesverbandes Hamburg, Kersten Artus, ein.

Hintergrund ist der Prozess gegen die Ärztin Kristina Hänel, die Ende November 2017 zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie gegen den §219a StGB verstieß. Sie führt Schwangerschaftsabbrüche durch und hält auf ihrer Webseite Informationen dazu vor. Im Vorfeld des Prozesses gab es breite Unterstützungsaktionen für die Ärztin. Im Internet wurde die Unterstützungsplattform www.solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com von Kersten Artus eingerichtet und über 150.000 Menschen unterstützten Frau Hänel in ihrem Aufruf, den Paragrafen endlich abzuschaffen.

Nach der ersten Lesung der Gesetzesanträge zur Streichung oder Veränderung des Paragraphen im Bundestag am 22.02.2018 und zahlreicher Kundgebung, Artikel und Stellungnahmen dazu ist die politische Entwicklung  weiterhin offen und spannend.

Das Fachgespräch beginnt um 18:00 Uhr. Im Anschluss freuen wir uns auf eine interessante Diskussion mit den Anwesenden.

Wann: Donnerstag, den 22.03.2018
Uhrzeit: 18:00 - 19:00 Uhr
Wo: pro familia - Beratungsstelle, Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin (4.Stock)

Bitte melden Sie sich bei uns an, denn die Teilnehmer*innenzahl ist leider begrenzt; unter E-Mail: lv.berlin@profamilia.de oder rufen Sie uns an: 030/213 9020. 

Informationsfreiheit und freie Ärzt_innenwahl muss auch bei Schwangerschaftsabbrüchen gewährleistet sein: pro familia spricht sich für die Streichung des §219a aus.

Aus aktuellem Anlass findet am 23.02.2018 in der Humboldt Universität die Fachkonferenz "Weg mit §219a" statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Solidarität mit Kristina Hänel: Für das Recht auf Selbstbestimmung - gegen den §219a

pro familia Berlin unterstützt Kristina Hänel in ihrem Kampf für das Recht, über Schwangerschaftsabbrüche informieren zu dürfen. Der §219a, der dies verhindert, muss endlich abgeschafft werden. Durch den Paragraph können Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten, ihren Patient*innen nur unzureichend im Vorfeld über diese medizinischen Dienstleistungen informieren. Der pro familia Bundesverband forderte gestern alle Abgeordnet*en des Bundestags auf, mit einem überfraktionellen Antrag §219a ersatzlos zu streichen. Nur so können sich Frauen* über die verschiedenen Methoden und Kosten eigenständig informieren, um eine selbstbestimmte Entscheidung treffen: "Beratung und Information sollen Frauen* als Entscheidungsträger*innen in Hinsicht auf ihre selbstbestimmte Entscheidung stärken und also immer ergebnisoffen sein. Eine psychosoziale Beratung ist von Selbstbestimmung und Freiheit getragen; das ist nur erfüllt, wenn sie freiwillig ist." (pro familia Positionspapier "Das Recht der Frau auf selbstbestimmte Entscheidung, 2012).

Aktuelle Informationen zu den Aktion für Kristina Hänel finden Sie hier: https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com

Pressemitteilung: Patient*inneninformation oder anstößige Werbung? - der Paragraf 219 kriminalisiert Ärzt*innen

Aktuell muss sich die  Ärztin Kristina Hänel vor einem deutschen Gericht verantworten – wegen des angeblichen Verstoßes gegen den Paragrafen 219a StGB. Auf ihrer Webseite hat Sie Frauen Informationen rund um den Schwangerschaftsbruch zugänglich gemacht. Sogenannte „Lebensschützer“ setzen Informationsfreiheit mit Werbung gleich und stellen mit dem veralteten Paragraphen 219a im StGB Strafanzeigen gegen Ärzt*innen.

Solidarität mit Kristina Hänel

Die Gießener Fachärztin für Allgemeinmedizin Kristina Hänel kämpft für das Recht von Frauen, sich über Schwangerschaftsabbrüche umfassend zu informieren und ist jetzt angeklagt, gegen den § 219a StGB verstoßen zu haben.

Am 24. November um 10 Uhr beginnt der Prozess gegen die Ärztin Kristina Hänel. Nun hat sich ein Unterstützungskomitee gegründet, das zu einer Solidaritäts-Kundgebung vor dem Gießener Amtsgericht
aufruft: https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/

pro familia Berlin unterstützt das Anliegen von Kristina Hänel!

Aktionstag „Leben und lieben ohne Bevormundung"

„pro familia Berlin bei der Demonstration gegen die so genannten Lebensschützer*innen am
16.09.2017"

Mit einem bunten Protest und zahlreichen kleineren kreativen Aktionen stellten sich über 2500 Menschen den christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen auf ihrem sogenannten „Marsch für das Leben" entgegen.

Die Pressemitteilung von pro familia Berlin und dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung finden Sie hier.

pro familia Berlin ist Teil des Netzwerks „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“. Am 16.09. wird der diesjährige Aktionstag unter dem Motto „Solidarität und Vielfalt“ stattfinden. Dieser soll u.a. zur Aufklärung, Information und Diskussion über das Thema Schwangerschaftsabbruch genutzt werden. Wir rufen auf, sich unserem Protest wenige Tage vor der Bundestagswahl anzuschließen: Der Aktionstag am 16. September 2017 beginnt um 12.00 Uhr am Brandenburger Tor und wird im Lustgarten ausklingen. Alle sind anschließend zum großen bunten Fest des feministischen Netzwerkes eingeladen. Hier weitere Informationen dazu.

Lest mehr zu unserer Position zum Schwangerschaftsabbruch:

Das Recht der Frau auf selbstbestimmte Entscheidung - pro familia Position zum Schwangerschaftsabbruch“ 

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

Bei der vom LSVD Berlin organisierten Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie „Liebe verdient Respekt“ am 17. Mai 2017, 16 Uhr am Wittenbergplatz in Berlin war pro familia Berlin natürlich dabei.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Claudia Kristine Schmidt

pro familia baut Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen auf

Seit dem 18. Juli 2017 ist die Wissens- und Vernetzungsplattform des Fachdialognetzes für schwangere, geflüchtete Frauen online. Unter der URL www.fachdialognetz.de stellt pro familia über eine Datenbank umfangreiches Wissen zu Hilfsangeboten für alle Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte in der Region Berlin zur Verfügung, die schwangere, geflüchtete Frauen unterstützen, beraten und begleiten. Sie ermöglicht die Suche nach Expertinnen und Experten, spezifischen Angeboten und bietet eine umfangreiche Mediathek. „Die Datenbank macht es Fachkräften in und um Berlin leichter, sich besser zu vernetzen und am Wissen in anderen Regionen teilzuhaben. So können sie schwangere, geflüchtete Frauen schneller unterstützen“, so die Fachkoordinatorin des Fachdialognetzes in Berlin Katharina Meier. Die Wissensplattform wird kontinuierlich ausgebaut.

Die vollständige Presseinformation steht hier zum Herunterladen bereit.

In Berlin ist Katharina Meier für das Modellprojekt die Ansprechpartnerin. Sie Können Sie erreichen über:

FACHDIALOGNETZ FÜR SCHWANGERE, GEFLÜCHTETE FRAUEN

Mobil: 0176-34431022
E-Mail: katharina.meier@profamilia.de

Informationen über den Berliner Standort des Netzwerkes finden Sie hier.

Die bundesweite Webseite ist unter der Adresse www.fachdialognetz.de zu finden. 

Fachtag: Tiefenpsychologie trifft Systemische Therapie in der Paarberatung

Wir laden ein zum psychologischen Fachtag in der pro familia Berlin:

Tiefenpsychologie trifft Systemische Therapie in der Paarberatung


Mittwoch, 30. November 2016, 16.00-20.00 Uhr


Psychotherapie entwickelt sich ständig weiter, greift Anregungen ihrer Zeit auf und modifiziert Therapieverfahren gemäß dem jeweiligen sozialen und kulturellen Kontext. So hat sich in den vergangenen Jahren die Tiefenpsychologie zu einem eigenständigen psychodynamischen Verfahren neben der Psychoanalyse entwickelt. Die Entwicklung ist mit einer Vielzahl von Modifikationen verbunden, die unter anderem auch eine deutliche Annäherung an das systemische Paradigma beinhalten.
Auch die Systemische Therapie hat von Beginn an vielfältige Veränderungsprozesse durchlaufen, die in einer Vielzahl systemischer therapeutischer Schulen ihren Ausdruck finden. Derzeit findet unter anderem eine Annäherung an emotionsfokussierte und achtsamkeitsbasierte Ansätze statt. Wie steht es um eine Integration psychodynamischen Wissens?
Für beide Modelle, das psychodynamische wie auch das systemische, sind Kommunikationsmuster in sozialen Systemen entscheidend für die Entwicklungsräume der Klient_innen. Eine mehrperspektivische Betrachtung unter Berücksichtigung intrapsychischer Prozesse und kontextueller Zusammenhänge verspricht einen Zugewinn für die erfolgreiche Behandlung unserer Klient_innen.
Wie lassen sich nun die Stärken aus beiden Ansätzen in die Beratungsarbeit einbeziehen? Welche praktischen Möglichkeiten gibt es, in der Beratung tiefenpsychologisches und systemisches Herangehen zu verbinden? Und wie lässt sich die Verbindung für die Arbeit mit Paaren nutzen? Unser Fachtag möchte sich diesen Fragen stellen. Ausgehend von einem Inputvortrag wird die psychodynamisch-systemische Arbeit theoretisch und praktisch vorgestellt und werden sich ergebende methodische Konsequenzen diskutiert. Fallbeispiele sind willkommen.

Referent: Joseph Rieforth (Universität Oldenburg) Dipl.-Psych., Psychologischer
Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor (DFT), Lehrender für Systemische
Therapie (DGSF), Systemischer Supervisor (BDP und DGSv), Co-Autor des Buches
„Tiefenpsychologie triff Systemtherapie: Eine besondere Begegnung“ (V&R, 2014).

Methoden: Vortrag, Diskussion, Falldarstellung

Ort: pro familia Beratungsstelle, Kalckreuthstrasse 4, 10777 Berlin, 4.Stock, Aufzug

Kosten: 35,00 Euro (per Überweisung mit Namen und Verwendungszweck „Fachtag 30.
November“ auf u.g. Konto)

Zertifizierung: Es wurden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
Bitte bringen Sie Ihren Barcode mit.

Anmeldung: Anmeldefrist bis 10.11.2016 per E-mail an: petra.alex@profamilia.de
Teilnehmer_innenzahl auf 30 Plätze begrenzt.

Ausklang und Möglichkeit zum Austausch mit Snacks und Getränken.
Wir freuen uns auf einen spannenden Fachtag!
Das psychologische Fachteam der pro familia Berlin

Bankverbindung:
pro familia Berlin, IBAN: DE84 1002 0500 0003 1073 01 Bank für Sozialwirtschaft

Die Einladung zu dem Fachtag finden Sie hier zum Download.

Über Tausend für die Abschaffung des Abtreibungsparagrafen §218 auf Berlins Straßen


- Erfolgreicher Aktionstag gegen den „Marsch für das Leben“ -

Am Samstag den 17.09.2016 fand der Aktionstag gegen den „Marsch für das Leben“ in Berlin statt. Mit dabei, wie immer, das Team von pro familia Berlin. Mit einem bunten Protest und zahlreichen kleineren kreativen Aktionen stellten sich über tausend Menschen den christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen entgegen und demonstrierten für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Dazu aufgerufen hatte das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, ein breiter Zusammenschluss aus Beratungsstellen, Verbänden, politischen Gruppierungen und Parteien. „Wir als Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung fordern den uneingeschränkten Zugang zu einem legalen Schwangerschaftsabbruch und die Streichung des Paragraphen 218 aus dem Strafgesetzbuch.“ erklärt Ines Scheibe, Bündniskoordinatorin und für den Humanistischen Verband und in der Schwangerenkonfliktberatung tätig.

Der Aktionstag startete um 13:30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Brandenburger Tor. Mitglieder der Parteien SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sprachen über die politischen Rahmenbedingungen sexueller Selbstbestimmung.

Die folgende Demonstration führte über eine Zwischenkundgebung am Gendarmenmarkt, auf der Redner*innen von International Women Space zu Antirassismus sprachen, zum Bebelplatz. Hier fand gegen 16 Uhr die Abschlusskundgebung statt, bei der Stimmen aus dem Bündnis, unter anderem Nina Schernus von pro youth – pro familia Berlin, GEW Berlin und 15M Berlin, zu Wort kamen. Auch ein Poetryslam zum Thema von Ninia LaGrande war zu hören.

Die Presseinformation von pro familia Berlin zu dem Aktionstag: „Mein Körper, Meine Verantwortung, Meine Entscheidung - Weg mit § 218“ ist hier zu finden: Zur Presseinformation

YOU MESSE und Lesbisch-schwules Stadtfest


Auch in diesem Jahr war pro familia wieder mit einem Stand auf der YOU-Messe und dem Lesbisch-schwulen Stadtfest vertreten.

Kostenlose Erlebnis-Ausstellung zu Sexualität und Gesundheit „GROßE FREIHEIT – liebe.lust.leben.“

Am:  13.-18.06.16, täglich von 9-20 Uhr (13.06. ab 14 Uhr)

Wo: „Alice-Salomon-Platz“, Berlin (Marzahn/Hellersdorf)

Anmeldung für Schulklassen und Gruppen:  www.große-freiheit.de

Mit über 50 Exponaten informiert die Ausstellung über Spaß am Sex und Schutz vor HIV sowie anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI). pro familia Berlin und andere Beratungsstellen unterstützen die Ausstellung vor Ort und beantworten gemeinsam mit dem BZgA-Ausstellungsteam gern alle Fragen rund um das Thema Sexualität.

Die „GROßE FREIHEIT“ vermittelt spielerisch Wissen und bricht auf humorvolle Weise mit Tabus. Dabei nutzt sie interaktive Stationen wie eine „Kondomschule“ oder ein Tonstudio für die Aufnahme eines eigenen STI-Musikvideos. Der rote Faden: Acht fiktive Protagonisten möchten ihre Liebe und Lust frei ausleben und erzählen, wie man STI vorbeugen kann.

Mit dabei ist Sophie, 14, die von ihrer ersten Erfahrung mit Sex (und STI) erzählt: „Ich habe Franzi im „Hella – Klub für Mädchen* und junge Frauen*“ kennen gelernt. „Liebe auf den ersten Blick“ war es nicht gerade – anfangs haben wir uns wegen nix ganz schön angezickt. Aber dieses „Knistern“ zwischen uns wurde dann doch mehr und mittlerweile sind wir seit drei Monaten ein Paar und total ineinander verknallt.

Weitere Infos unter: www.große-freiheit.de

 

KONFERENZ: „Mein Körper – meine Verantwortung - meine Entscheidung - Weg mit § 218!“

Am:  9./10. 7.2016 (Sa. 11- 20 Uhr, So. 10-13 Uhr)

Wo: Schlossstraße 19, 14059 Berlin

Anmeldunghttp://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/konferenz-2016

Veranstalter*in: Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung (dem auch pro familia Berlin angehört)

Die Diskussion über das Recht auf Schwangerschaftsabbruch wird seit einiger Zeit von konservativen bis rechtsradikalen Kräften besetzt. Wir wollen eine Bestandsaufnahme darüber, wie Schwangerschaftsabbruch in der Gesellschaft verhandelt wird.

Mit einem Podium zur Geschichte des Widerstands gegen den Strafrechtsparagrafen 218 sowie zur heutigen Situation unter § 218 und § 219 in Deutschland und Informationen zu dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung (BfsS), dem auch pro familia berlin angehört, wollen wir einsteigen und anschließend verschiedene Aspekte in Themengruppen vertiefen.

Wir werden Diskussionen darüber anbieten, wie in Ost und West mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch umgegangen wurde und welche historische Relevanz der Memminger Prozess von 1988/89 für den Widerstand gegen § 218 hatte. 
In Bezug auf die Situation heute wollen wir einen Blick darauf werfen, inwieweit Gewerkschaften sich mit dem Thema befassen, welche Rolle das Thema Schwangerschaftsabbruch in den Medien spielt, was sich für medizinische Versorgungszentren und Ärtz*innen bereits verändert hat, wie politische Akteure wie die AfD konzentriert Strategien verfolgen, Schwangerschaftsabbruch vollständig zu kriminalisieren, und wie die Realität für Migrant*innen aussieht.

Beteiligte Referent*innen und Aktivist*innen: Goretti Horgan, Magdalena Federlin, Ulrike Busch, Ursula Schröter, Kersten Artus, Gisela Notz, Christian Fiala, Eike Sanders und Hazal Ataly.


pro familia Berlin unterstützt die Initiative gegen Rechts

In den Wahlanalysen steht die Farbe Blau für die AfD und Braun für die NPD.
Beide Parteien werben auch in Berlin um Deine Stimme. Aus diesem Grund unterstützt pro familia Berlin die Initiative "Arsch hoch! Du hast die Wahl!" der Berliner Aids-Hilfe und bis jetzt schon 30 weiteren außerparlamentarischen Projekten, Selbsthilfegruppen und Initiativen, um so ein deutliches Signal zu setzen, dass Rassismus und Homophobie keinen Platz in Berlin haben.

Der komplette Aufruf des Bündnisses ist hier zu finden.

Einladung „Organisierter Antifeminismus: Netzwerke, Akteur_innen und Ideologien. Sind die erstrittenen sexuellen und reproduktiven Rechte in Gefahr?“ mit Andreas Kemper

pro familia Berlin lädt Sie/Euch sehr herzlich zum spannenden Vortrag „Organisierter Antifeminismus: Netzwerke, Akteur_innen und Ideologien. Sind die erstrittenen sexuellen und reproduktiven Rechte in Gefahr?“ von Andreas Kemper (Publizist und Soziologe aus Münster) ein.

In seinem Vortrag wird es um die gesellschaftlichen Kräfte gehen, die maßgeblich gegen sexuelle und reproduktive Rechte aktiv sind. Diese rückwärtsgewandten Vorstellungen werden vor allem am rechten Rand des polischen Spektrums auch in Deutschland immer lauter vertreten. Andreas Kemper zeigt mit seiner Arbeit teilweise erschreckende Trends auf, denen wir uns bewusst sein sollten.

Der Vortrag beginnt um 17:00 Uhr. Im Anschluss freuen wir uns auf eine interessante Diskussion mit den Anwesenden. Sie sind gern bereits ab 16 Uhr in unseren Räumen willkommen. Es ist Zeit für Gespräche und es gibt Getränke und einen kleinen Imbiss.

Wann: Freitag, den 29.04.2016

Uhrzeit: 17:00 - 18:00 Uhr

Wo: pro familia, Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin (4.Stock)

Bitte melden Sie uns bis zum Montag den 18.04.  bei uns zurück, ob Sie beim Vortrag dabei sein werden, denn die Teilnehmer_innenzahl ist leider begrenzt.

Bitte unter E-Mail: lv.berlin@profamilia.de oder rufen Sie uns an: 030/213 9020


Die Ausschreibung der Veranstaltung finden Sie hier als PDF zum Download.

Demonstration zum internationalen Frauen*kampftag in Berlin


Aktivist_innen von pro familia Berlin beim Frauenkampftag am 6.3.2016.

Presseinformation zum internationalen Frauentag vom Familienplanungszentrum Balance und pro familia Berlin

Ignoriert, missachtet, verletzt: Sexuelle und reproduktive Menschenrechte von Frauen

Berlin, 04. März 2016. Anlässlich des internationalen Frauentags weisen der pro familia Landesverband Berlin e.V. und das Familienplanungszentrum BALANCE auf die weltwei tmangelnde Umsetzung essentieller Menschenrechte und deren negative Konsequenzen fü rdas Leben von Frauen hin.
Auch 21 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking und der dort verabschiedeten Menschenrechte für Frauen, die das Recht auf Gleichberechtigung und auf eine freie und verantwortliche Entscheidung über Sexualität und Fruchtbarkeit beinhalten, werden diese Rechte tagtäglich individuell und strukturell verletzt. Dazu gehören die freie Entscheidung für oder gegen eine Heirat, zur Gründung und Planung einer Familie sowie die freie Entscheidung, ob und wann die Geburt eigener Kinder erwünscht ist.

Die vollständige Presseinformation steht hier zum Download für Sie bereit.

Der internationale Tag "Null Toleranz von weiblicher Genitalverstümmelung/beschneidung" am 6. Februar 2016

Einige Mitglieder des Runden Tisch "STOPP FGM_C in Berlin / Brandenburg" (darunter auch pro familia Berlin) haben zusammen mit Sister Fa und der von ihr koordinierten Aktivist_innen-Plattform in Berlin "Assobul" in der Werkstatt der Kulturen ein Veranstaltung zum internationalen Gedenktag am 6. Februar 2016 organisiert. Das Programm bestand aus einer Kundgebung, einer Podiumsdiskussion, einer Fotoausstellung sowei einem Konzert von Sister Fa. Im Zentrum stand der Austausch zu den verschiedenen Arbeitsansätzen, um dieser internationalen Menschenrechtsverletzung an Mädchen und Frauen zu begegnen, die zu einer langfristigen Abschaffung der Praktik sowie zum Schutz bedrohter Mädchen führt. Für pro familia Berlin war die Geschäftsführerin Sibylle Schreiber auf dem Podium. Das mitreißende Konzert hat für Auflockerung gesorgt und gleichzeitig gezeigt, wie kraftvoll die Kunst zu solchen sensiblen Themen ist.

Weitere Informationen zum Runden Tisch:

http://www.fpz-berlin.de/index.php?page=runder-tisch-stop-fgm-in-berlin-brandenburg

Presseinformation von pro familia Berlin zum deutschen Berlinale Film "24 Wochen"

Im Berlinale-Wettbewerb läuft seit gestern der deutsche Film "24 Wochen" von Anne Zorah Berrached, der sich mit dem thema eines Schwangerschaftskonfliktes nach einem auffälligen pränataldiagnostischen Befund beschäftigt.

Die gesamte Presseinformation erhalten sie hier.

pro familia Berlin war bei ONE BILLION RISING am 14. Februar vor dem Brandenburger Tor dabei!


Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellen Handlungen gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird.

Am 14. Februar lud der V-Day eine Milliarde Menschen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Menschen - überall auf der Welt.

ONE BILLION RISING ... ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamtkeit.

ONE BILLION RISING ... das bedeutet, ins öffentliche und ins individuell Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.

ONE BILLION RISING ... zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Weitere Informationen unter: www.onebillionrising.org

25.11.2015 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

pro familia Berlin sagt "Nein" zu Gewalt an Frauen!

Wir setzen uns ein für ein freies Leben ohne Gewalt!

Pressemitteilung: Gewalt an Frauen während Schwangerschaft und nach Geburt erkennen und verhindern

Der jährlich am 25. November stattfindende Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ruft auf zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt in jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.
Der pro familia Landesverband Berlin e.V. und das Familienplanungszentrum BALANCE nutzen den diesjährigen Aktionstag, um auf die tabuisierte häusliche Gewalt im Kontext von Schwangerschaft und Geburt aufmerksam zu machen.

Die vollständige Pressemitteilung vom 25.11.2015 steht hier für Sie zum Download bereit.

 

Gesprächsrunde zu „Reproduktive Rechte: Abtreibung“

Am Sonntag den 22.11.15 um 18 Uhr fand in Tübingen im Kino Museum eine Gesprächsrunde zu dem Thema „Reproduktive Rechte: Abtreibung“ statt.

Das Recht über den eigenen Körper zu bestimmen wurde in Deutschland im letzten Jahrhundert erfolgreich von Feministinnen erkämpft und muss bis heute verteidigt werden; aber nicht nur hier, sondern weltweit, besonders in Europas Ex-Kolonien, gegen erstarkte patriarchal-fundamentalistische Anti-Abtreibungsgesetzgebung und -bewegungen. TeilnehmerInnen: Regisseurin Susanne Riegler; Dr. Christian Fiala, Gynäkologe und Vorstandsmitglied der internationalen Fachvereinigung zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption FIAPAC; Dr. Gabriele Halder, Gynäkologin, Vorstandsmitglied im Familienplanungszentrum BALANCE, Berlin sowie im Landesverband von pro familia Berlin; Hazal Atay, Aktivistin von „Women on Web“, weltweite Selbsthilfeorganisation für das Recht auf Abtreibung. Moderation: Filmfestleiterin Irene Jung. Weitere Informationen unter: http://www.frauenrechte.de/film/ oder https://www.facebook.com/frauenwelten

In kürze wird eine Dokumentation der Veranstaltung online gehen.

 

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Aktionstag am 19.09.2015 - Sexuelle und reproduktive Rechte für alle!


Am 19.09.2015 fand in Berlin der Aktionstag gegen den so genannten "Marsch für das Leben" statt.

Auf diesem Marsch fordert der „Bundesverband Lebensrecht“ (ein Zusammenschluss von christlichen Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen) ein uneingeschränktes Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen und die Bestrafung von Menschen, die solche durchführen oder in Anspruch nehmen.

Viele der selbsternannten „Lebensschützer*innen“ sabotieren zudem an anderen Stellen Zugänge zu medizinischen oder beratenden Einrichtungen und Informationsquellen. Sie diffamieren alle Lebensweisen welche von einem traditionellen Familienbild abweichen und fordern Entmündigung.

Sexuelle und reproduktive Menschenrechte sind weltweit noch immer stark umkämpft! Viele Menschen sind mit einer strengen Sexualmoral und einer repressiven Gesundheits- und Familienpolitik konfrontiert, welche ihnen die Fähigkeit abschreibt selbst über ihren Körper entscheiden zu können und Verantwortung für ihr sexuelles und reproduktives Handeln zu übernehmen.

Nach wie vor sterben weltweit jährlich mehrere Zehntausende an nicht korrekt durchgeführten – weil illegalisierten – Schwangerschaftsabbrüchen. Auch in Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch keineswegs legal. Er ist gemäß §218 Strafgesetzbuch weiterhin eine Straftat, die nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. So muss 3 Tage vor dem Abbruch eine Zwangsberatung in Anspruch genommen werden und der Abbruch muss innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen durchgeführt werden. Diese diskriminierenden Hürden erzeugen Verunsicherung, die den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland erschweren.

Wir lassen uns das nicht mehr gefallen! Sexuelle und reproduktive Rechte für alle!

Wir fordern:

  • Eine geschlechter- und kultursensible Sexualaufklärung für alle.

  • Informationen + Zugang zu Verhütung: Verhütungsmittel als Kassenleistung.

  • Die kostenfreie Vergabe der „Pille danach“.

  • Den uneingeschränkten Zugang zum legalen Schwangerschaftsabbruch + die Streichung des §218 aus dem Strafgesetzbuch.

  • Die vollständige Anerkennung aller Formen des Zusammenlebens.

  • Soziale + ökonomische staatliche Unterstützung + die notwendige Infrastruktur für alle, die sich für ein Kind entscheiden, damit sie ihre eigene Lebensplanung aufrechterhalten können.

 

Neuer Kurzfilm über Sexualpädagogik und als Zeichen gegen den sogenannten „Marsch für das Leben“ erschienen.

Das Team von pro youth, das Jugendpartizipationsprojekt der pro familia Berlin hat unter dem Titel
„Sexualpädagogik – brauchen wir das?“ einen knapp fünfminütigen Kurzfilm produziert.

Der Film ist hier zu sehen: https://vimeo.com/133276078

Die zugehörige Presseinformation steht hier für Sie zum Download bereit.

 

Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht! Aktionstag am 19.09.2015


pro familia Berlin und das "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" rufen am 19.09.2015 zum Aktionstag "Leben und Lieben ohne Bevormundung" auf. Weitere Informationen zu dem Aktionstag sind auf der Webseite des Bündnisses zu finden.

http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/

 

„Selbstbestimmt und sexy - 50 Jahre pro familia Berlin“ in der Bar jeder Vernunft am 10. Oktober 2014 in Berlin.


Fotos: Anna Weise, www.anna-weise.de

Der Vortrag von Barbara Sichtermann "Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine - ein Rückblick auf bewegte Zeiten" steht hier zum Download bereit.

 

Engagement mit Lust und Liebe: pro familia Berlin wird 50

Presseinformation - 08. Oktober 2014

Engagement mit Lust und Liebe: pro familia Berlin wird 50

pro familia Berlin ist seit 1964 Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Pro Jahr finden in der Schöneberger Kalckreuthstraße 4 rund 5.500 Beratungen für Klientinnen und Klienten aller Altersgruppen statt. Neben persönlichen Beratungen werden rund 800 Telefonberatungen durchgeführt und rund 10.000 E-Mail-Anfragen beantwortet. Insgesamt erreicht pro familia damit jährlich etwa 30.000 Ratsuchende.

Die Vorstandsvorsitzende der pro familia Berlin, Prof. Dr. Ulrike Busch, fasst die Arbeit von pro familia Berlin so zusammen: „Fünfzig Jahre pro familia Berlin ist ein Anlass, zurück zu schauen und das Wohin neu in den Blick zu nehmen. Gegründet von ambitionierten Frauen und Männern hat sich das Engagement der pro familia durch die Impulse der 70er und 80er Jahre um die Themen Abtreibung und Verhütung gedreht. Auch in Zukunft werden sich frauen- und gesundheitsbewegte Aktionen mit dem Einsatz für die sexuellen und reproduktiven Rechte verbinden – getragen von einem interdisziplinären und multikulturellen Team, das integrative Beratungsangebote zu Partnerschaft, Sexualität und Familienplanung macht.“

In Anwesenheit der Staatssekretärin für Gesundheit, Emine Demirbüken, der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert (SPD), der Vorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Prof .Barbara John und der Bundesvorsitzenden der pro familia, Prof. Dr. Daphne Hahn, feiert pro familia Berlin am 10. Oktober 2014 unter dem Motto „Selbstbestimmt & sexy- 50 Jahre pro familia Berlin“ in der Bar jeder Vernunft in Berlin Charlottenburg. Die Publizistin und Schriftstellerin Barbara Sichtermann wird in ihrem Vortrag „Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine“ auf bewegte Zeiten zurückblicken und Prof. Dr. Claudia Bruns, Professorin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin unter dem Titel „Jenseits der Eindeutigkeit – Sexualität und Geschlecht heute“ die modernen Geschlechterverhältnisse beleuchten.

Auf Wunsch ist die anlässlich des Jubiläums erstellte neue Broschüre „Engagement mit Lust und Liebe“ für Pressevertreter_innen erhältlich. Die 52-seitige Broschüre informiert unter anderem über die Schwangerschaftskonfliktberatung und die medizinischen Beratung bei der pro familia Berlin ebenso wie über soziale und sexualpädagogische Angebote, Schulklassenarbeit, Männerberatungund die Beratung von Menschen mit Behinderung. In weiteren Kapiteln finden sich Berichte über die Rechtsberatung, die Jugendsprechstunde JUWEL und das pro youth-Projekt, das sich für sexuelle Rechte engagiert.

Wichtig zu wissen: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei pro familia Berlin stehen selbstverständlich unter Schweigepflicht.

Pressekontakt:
Birgit de Wall, Tel. 213 90 20,
E-Mail: lv.berlin@profamilia.de
Homepage: www.profamilia.de/berlin
pro familia Berlin, Kalckreuthstraße 4 • 10777 Berlin • Tel. 030- 3984-9898 •
berlin@profamilia.de

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pro familia Berlin setzt sich seit über 50 Jahren für die Interessen von Frauen, Männern, Jugendlichen undKindern auf dem Gebiet der sexuellen und reproduktiven Rechte ein. pro familia ist ein gemeinnütziger Verein in freier Trägerschaft und parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Der Landesverband Berlin wurde 1964 gegründet und verfügt über ein Beratungszentrum, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich etwa 30.000 Ratsuchende erreichen. Der pro familia Bundesverband hat seinen Sitz in Frankfurt/Main und setzt sich aus 16 Landesverbänden zusammen. Der Bundesverband der pro familia gehört national wie europaweit zu den bedeutendsten nichtstaatlichen Dienstleistern der Sexualpädagogik, Familienplanungs-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung. In den 180 Beratungsstellen in Deutschland finden Menschen aller Religionen und Nationalitäten fachlich und menschlich qualifizierten Rat.
Homepage: www.profamilia.de

Die Presseinformation steht hier zum Download bereit.

 

Neue Broschüre: pro familia Berlin - Engagement mit Lust und Leidenschaft

Die anlässlich des 50 jährigen Jubiläums von pro familia Berlin erschienene Broschüre
"pro familia Berlin - Engagement mit Lust und Leidenschaft" steht jetzt für Sie zum Download bereit.

 

20.09.2014 Kundgebung - Leben und Lieben ohne Bevormundung!

Informationen zur Kundgebung und zum Bündnis sind hier zu finden:
http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de

 

Tagungsbericht

Am 7.03.2014 fand in den Räumen des pro familia Landesverbandes Berlin die Veranstaltung "Zwischen Sprachlosigkeit und Neubesinnung - Abtreibungsdebatte im 21 Jahrhundert" statt.

Der Tagungsbericht steht jetzt zum Download bereit.

 

Fachveranstaltung: Zwischen Sprachlosigkeit und Neubesinnung - Abtreibungsdebatte im 21. Jahrhundert

Am 07.03.2014 von 16:30 - 20:00 Uhr findet in den Räumen der pro familia Berlin die Fachveranstaltung "Zwischen Sprachlosigkeit und Neubesinnung - Abtreibungsdebatte im 21. Jahrhundert" statt. Diese Veranstaltung richtet sich an geladene Gäste.

Die vollständigen Information zu der Veranstaltung sind hier zu finden.

 

Presseinformation „Die Ablehnung des Estrela-Berichts ist eine Ablehnung sexueller Menschenrechte“

 „Die Ablehnung des Estrela-Berichts ist eine Ablehnung sexueller Menschenrechte“

EU-Parlament setzt am Tag der Menschenrechte ein erschreckendes Signal

Am 10. Dezember 2013 hat das Europäische Parlament dem Bericht über sexuelle und reproduktive Gesundheit der Abgeordneten Edite Estrela die Zustimmung verweigert. Mit einer knappen Mehrheit von 334 zu 327 Stimmen setzte sich der Antrag der Europäischen Volkspartei durch, das Europäische Parlament sei für das Thema nicht zuständig.
„Der Estrela-Bericht enthält die wichtige Forderung, dass Menschen in allen EU Mitgliedstaaten Zugang zu sexueller Bildung, Verhütung und einem sicheren Schwangerschaftsabbruch haben sollen. Dass das EU-Parlament ausgerechnet am Tag der Menschenrechte gegen diesen Bericht votiert, ist ein erschreckendes Signal", sagte Prof. Dr. Daphne Hahn, Vorsitzende des pro familia Bundesverbands.
Im Vorfeld hatten Abtreibungsgegner und konservative Kräfte in einer beispiellosen Kampagne die EU-Abgeordneten bestürmt, den Estrela-Bericht abzulehnen. Dabei enthält er Empfehlungen, wie die sexuelle und reproduktive Gesundheit der Menschen in den Mitgliedstaaten verbessert werden kann, verpflichtet die Staaten jedoch zu nichts. Die Empfehlungen sind im Übrigen auch in zahlreichen internationalen Verträgen und Konferenzen festgeschrieben,u.a. bei CEDAW, UNO-Bevölkerungskonferenz 1994 und UNO-Frauenkonferenz 1995.
„Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Bildung und auf die bestmögliche Versorgung im Hinblick auf sexuelle Gesundheit. Dieses Recht muss europaweit anerkannt werden und die EU sollte auf seine Umsetzung hinwirken. Mit der Entscheidung gegen den Estrela-Bericht haben die europäischen Abgeordneten diese Chance verpasst. Wir fordern das EU-Parlament auf, neue Wege zu finden, sexuelle und reproduktive Rechte auf europäischer Ebene zu verankern. Dass Frauen im 21.Jahrhundert noch ihr Recht auf selbstbestimmte Sexualität und Fortpflanzung erkämpfen müssen, ist eine Farce", erklärte Hahn.

Pressekontakt: Prof. Dr. Ulrike Busch, Vorsitzende des Landesverbandes der pro familia Berlin, Tel.: 030 – 398 498 98, E-Mail: lv.berlin@profamilia.de

Die Presseinformation steht hier zum Download bereit.

 

Erklärung der Bundesvorsitzenden zu den aktuellen Vorwürfen gegen pro familia

„Pädosexualität ist Machtmissbrauch und Gewalt an Kindern. Sie führt zu gravierenden Verletzungen und unendlichem Leid bei den Opfern. Mit Entschiedenheit lehnen wir eine Verharmlosung oder Relativierung der Folgen von Pädosexualität ab, welche die Betroffenen erleiden müssen“, so die Vorsitzende des Bundesverbands Professorin Dr. Daphne Hahn.

Die vollständige Erklärung der Vorsitzenden des Bundesverbands Professorin Dr. Daphne Hahn kann hier heruntergeladen werden.

pro familia Bundesverband, 11. Oktober 2013

 

Presseinformation des pro familia Bundesverbandes

Die aktuelle Presseinformation des Bundesverbandes von pro familia "Zur Thematisierung von Pädophilie in früheren pro familia magazinen" kann hier heruntergeladen werden. 

pro familia Bundesverband, 8. Oktober 2013

 

Presseinformation: Am 21. September 2013 Zeichen für sexuelle Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit von Frauen setzen

Anlässlich der Aktivitäten von selbst ernannten Lebensschützern und Abtreibungsgegner_innen, die jährlich einen Marsch für das Leben in Berlin und anderen Städten organisieren hat sich ein breites Bündnis unterschiedlicher Organisationen zusammen gefunden, um unter dem Motto „Leben und lieben ohne Bevormundung“ mit kreativen Aktionen am Samstag, den 21.9.2013 um13 Uhr am Brandenburger Tor zu protestieren.

Auch der pro familia Landesverband Berlin setzt bei dieser Demonstration ein Zeichen für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Die gesamte Pressemitteilung steht hier zum Download bereit.

 

Entschließung des Bundesrates zur Rezeptfreiheit der Pille danach

Bundesrat hat in am 5. Juli 2013 einen wichtigen Schritt zur Aufhebung der Verschreibungspflicht für die Pille danach getan.

"Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, in der nächsten Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung die Aufhebung der Verschreibungspflicht für den Wirkstoff Levonorgestrel in Zubereitungen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 1,5 mg je abgeteilter Arzneiform für die einmalige Einnahme zur Notfallkontrazeption innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder im Fall des Versagens einer Kontrazeptionsmethode vorzusehen. (...)"

Der vollständige Beschluss des Bundesrates ist hier zu finden.