Sexualpädagogik erleben - Ein Abend in der pro familia Berlin für Eltern, Lehrer*innen und Interessierte

Was passiert in einer Gruppenveranstaltung für Jugendliche?

Diese Frage hören die Sexualpädagog*innen der pro familia oft von Eltern und Lehrer*innen in den Vorgesprächen oder Elternabenden.
Sie haben an diesem Abend die Möglichkeit, einen praktischen Eindruck, wie wir arbeiten und was unsere Ziele sind, zu bekommen. Dazu stellen wir Ihnen häufig verwandte Methoden und Arbeitsmittel vor, mit denen wir Inhalte vermitteln. Zudem machen wir erfahrbar, wie wir mit jungen Menschen zum Thema Sexualität in Kommunikation sind. Sie bekommen so eine Vorstellung, was Jugendliche heute in der Zeit der Pubertät beschäftigt und uns in den Veranstaltungen begegnet.

Danach lassen wir den Abend mit Wein und Selters ausklingen und freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Wann: 15. November 2017
Wo: pro familia Berlin, Kalckreuthstraße 4, 10777 Berlin
Zeit: Einlass 18.00 Uhr, Beginn 18.30 Uhr

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail unter sexualpaedagogik.berlin[at]nospamprofamilia.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Basisschulung für die sexualpädagogische Arbeit mit Jugendlichen

Für Neueinsteiger*innen, pädagogisch Tätige, Auszubildende und Studierende bietet die pro familia Berlin am 16., 17. und 18. April 2018, jeweils von 10:00 – 17:00 Uhr in der pro familia Beratungsstelle eine sexualpädagogische Basisschulung an.

Die Teilnahmegebühr beträgt 180€, ermäßigt (ALG II, Studierende, Azubis) 100€ und ist bar vor Ort zu entrichten.

Die vollständige Ausschreibung steht hier zum Herunterladen bereit.

Aktionstag „Leben und lieben ohne Bevormundung"

„pro familia Berlin bei der Demonstration gegen die so genannten Lebensschützer*innen am
16.09.2017"

Mit einem bunten Protest und zahlreichen kleineren kreativen Aktionen stellten sich über 2500 Menschen den christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen auf ihrem sogenannten „Marsch für das Leben" entgegen.

Die Pressemitteilung von pro familia Berlin und dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung finden Sie hier.

pro familia Berlin ist Teil des Netzwerks „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“. Am 16.09. wird der diesjährige Aktionstag unter dem Motto „Solidarität und Vielfalt“ stattfinden. Dieser soll u.a. zur Aufklärung, Information und Diskussion über das Thema Schwangerschaftsabbruch genutzt werden. Wir rufen auf, sich unserem Protest wenige Tage vor der Bundestagswahl anzuschließen: Der Aktionstag am 16. September 2017 beginnt um 12.00 Uhr am Brandenburger Tor und wird im Lustgarten ausklingen. Alle sind anschließend zum großen bunten Fest des feministischen Netzwerkes eingeladen. Hier weitere Informationen dazu.

Lest mehr zu unserer Position zum Schwangerschaftsabbruch:

Das Recht der Frau auf selbstbestimmte Entscheidung - pro familia Position zum Schwangerschaftsabbruch“ 

TRASE - Fachtagung 07.07.2017

Die Hochschule Merseburg und pro familia Berlin veranstalten eine Fachtagung.

TRASE – „TRAining in Sexual Education for People with Disabilities“ - ist ein Projekt im Bereich der sexuellen Bildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten und zeichnet sich durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit sieben europäischer Länder - Belgien, Großbritannien, Luxemburg, Österreich, Portugal, Litauen und Deutschland – aus. (http://www.traseproject.com/)

Ziel des Projektes ist es einen Fortbildungskurs für Fachkräfte und Eltern sowie sexualpädagogische Materialien zu entwickeln, um mit Menschen mit Lernschwierigkeiten sexualpädagogisch arbeiten zu können. Wir möchten Ihnen dieses einmalige Projekt im Rahmen eines Symposiums vorstellen und mit Ihnen erste Ergebnisse diskutieren. Zudem werden Sie die Möglichkeit haben, die vorgestellten Materialien zu testen und sich in verschiedenen Workshops zur Thematik auszutauschen. Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird Ihnen eine Teilnahmebestätigung ausgestellt.

Die Ausschreibung der Veranstaltung und das Programm stehen hier zum Herunterladen bereit.

Wann: 07.07.2017

Zeit: 13 - 18:30 Uhr

Ort: pro familia Berlin, Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin

Anmeldung bis zum 23.6.2017: lena.lache[at]nospamhs-merseburg.de

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

Bei der vom LSVD Berlin organisierten Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie „Liebe verdient Respekt“ am 17. Mai 2017, 16 Uhr am Wittenbergplatz in Berlin war pro familia Berlin natürlich dabei.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Claudia Kristine Schmidt

Psychologischer Fachtag am 23.06.2017 in der pro familia Berlin

Zwischen lösbaren und unlösbaren Aufträgen in der Paarberatung unterscheiden – wie Paarberatung gelingen kann

Paarberater*innen werden nicht selten mit sich widersprechenden, verwirrenden oder unklaren Aufträgen des Paares konfrontiert. Sich einerseits nicht von Verzweiflung, Ängsten, Wut und Destruktivität des Paares anstecken zu lassen und andererseits möglichst unangestrengt, wirksam und mit Freude Paare zu beraten, soll Fokus unseres psychologischen Fachtages sein.

Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer*innen sollen beraterische Methoden und theoretisches Fachwissen vermittelt und neue Berater*innen-Interventionen ausprobiert werden. Lösbare und unlösbare Aufträge sollen unterschieden, Ziele und Kontrakte überprüft werden.

Martin Koschorke, Dozent und Autor des Buches „Keine Angst vor Paaren“, schöpft aus einem über 35-jährigen paarberaterischen Erfahrungsschatz und hohem fachlichem Wissen als Berater und Therapeut. 

Die vollständige Ausschreibung der Fortbildung ist hier zum Download zu finden.

Leider ist die Fortbildung schon ausgebucht. Im Moment können Sie sich nur noch für eventuell wieder frei werdende Plätze registrieren lassen.

Einladung zur Fortbildung

Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch – Mythen und Fakten, Hormonelle Verhütung und Thromboserisiko

Wir freuen uns sehr, Ihnen als Referentin unsere neue Vorstandsfrau, Frau Dr. med. Julia Bartley vorstellen zu dürfen. Frau Dr. Bartley ist langjährige ehemalige Leiterin des Endometriosezentrums und der Abteilung für Reproduktionsmedizin der Charité Berlin und ausgewiesene Expertin im Bereich der Abortinduktion und hormonellen Therapie.

Termin: Freitag, den 07.04.2017. 17 – 20 Uhr
im pro familia Beratungszentrum Berlin, Kalckreuthstraße 4, 10777 Berlin (Nähe Urania)

Unsere Themen:

Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch – Mythen und Fakten

Hormonelle Verhütung und Thromboserisiko

Programm:

17.00 Uhr Begrüßung der TeilnehmerInnen und Einführung

17.05 Uhr Vortrag Dr. med. Julia Bartley

„ Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch“ und „Blutungsinduktion bei Aborten“ - Mythen und Fakten“

mit anschließender Diskussion

18.00 Uhr kurze Pause

18.15 Uhr Vortrag Dr.med. Julia Bartley

„ Hormonelle Verhütung und Thromboserisiko – Aktuelle Studienlage / Zahlen / Empfehlungen“

mit anschließender Diskussion

19.30 Uhr „Aktuelles und Wissenswertes aus der pro familia Berlin“


Wir freuen uns auf einen anregenden fachlichen Austausch bei Getränken und einem kleinen Imbiss im Anschluss. Es gibt die Möglichkeit zur Besichtigung unserer Räumlichkeiten.

Die Kosten für die Teilnahme betragen 20 Euro, die Sie am Abend der Veranstaltung in bar bezahlen können. Bitte passend bereithalten.

Fortbildungspunkte durch die Ärztekammer Berlin sind beantragt.

Bitte nutzen Sie unser Formular, um sich für die Fortbildung anzumelden.
Bitte senden Sie dieses Formular an: yildiz.egrikanat@profamilia.de oder per Fax an: 030 – 214 764 25

Fachtag: Tiefenpsychologie trifft Systemische Therapie in der Paarberatung

Wir laden ein zum psychologischen Fachtag in der pro familia Berlin:

Tiefenpsychologie trifft Systemische Therapie in der Paarberatung


Mittwoch, 30. November 2016, 16.00-20.00 Uhr


Psychotherapie entwickelt sich ständig weiter, greift Anregungen ihrer Zeit auf und modifiziert Therapieverfahren gemäß dem jeweiligen sozialen und kulturellen Kontext. So hat sich in den vergangenen Jahren die Tiefenpsychologie zu einem eigenständigen psychodynamischen Verfahren neben der Psychoanalyse entwickelt. Die Entwicklung ist mit einer Vielzahl von Modifikationen verbunden, die unter anderem auch eine deutliche Annäherung an das systemische Paradigma beinhalten.
Auch die Systemische Therapie hat von Beginn an vielfältige Veränderungsprozesse durchlaufen, die in einer Vielzahl systemischer therapeutischer Schulen ihren Ausdruck finden. Derzeit findet unter anderem eine Annäherung an emotionsfokussierte und achtsamkeitsbasierte Ansätze statt. Wie steht es um eine Integration psychodynamischen Wissens?
Für beide Modelle, das psychodynamische wie auch das systemische, sind Kommunikationsmuster in sozialen Systemen entscheidend für die Entwicklungsräume der Klient_innen. Eine mehrperspektivische Betrachtung unter Berücksichtigung intrapsychischer Prozesse und kontextueller Zusammenhänge verspricht einen Zugewinn für die erfolgreiche Behandlung unserer Klient_innen.
Wie lassen sich nun die Stärken aus beiden Ansätzen in die Beratungsarbeit einbeziehen? Welche praktischen Möglichkeiten gibt es, in der Beratung tiefenpsychologisches und systemisches Herangehen zu verbinden? Und wie lässt sich die Verbindung für die Arbeit mit Paaren nutzen? Unser Fachtag möchte sich diesen Fragen stellen. Ausgehend von einem Inputvortrag wird die psychodynamisch-systemische Arbeit theoretisch und praktisch vorgestellt und werden sich ergebende methodische Konsequenzen diskutiert. Fallbeispiele sind willkommen.

Referent: Joseph Rieforth (Universität Oldenburg) Dipl.-Psych., Psychologischer
Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor (DFT), Lehrender für Systemische
Therapie (DGSF), Systemischer Supervisor (BDP und DGSv), Co-Autor des Buches
„Tiefenpsychologie triff Systemtherapie: Eine besondere Begegnung“ (V&R, 2014).

Methoden: Vortrag, Diskussion, Falldarstellung

Ort: pro familia Beratungsstelle, Kalckreuthstrasse 4, 10777 Berlin, 4.Stock, Aufzug

Kosten: 35,00 Euro (per Überweisung mit Namen und Verwendungszweck „Fachtag 30.
November“ auf u.g. Konto)

Zertifizierung: Es wurden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.
Bitte bringen Sie Ihren Barcode mit.

Anmeldung: Anmeldefrist bis 10.11.2016 per E-mail an: petra.alex[at]nospamprofamilia.de
Teilnehmer_innenzahl auf 30 Plätze begrenzt.

Ausklang und Möglichkeit zum Austausch mit Snacks und Getränken.
Wir freuen uns auf einen spannenden Fachtag!
Das psychologische Fachteam der pro familia Berlin

Bankverbindung:
pro familia Berlin, IBAN: DE84 1002 0500 0003 1073 01 Bank für Sozialwirtschaft

Die Einladung zu dem Fachtag finden Sie hier zum Download.

Filmvorführung: "24 Wochen" mit Publikumsgespäch von pro familia Berlin

23. September 2016 - 20.30 Uhr

Cinema Berlin, Bundesallee 111, 12161 Berlin (U-Bhf. Walter Schreiber Platz)

Anschließendes Publikumsgespräch mit Dr. Jutta Pliefke und Christine Schirmer von pro familia Berlin

In der 24. Schwangerschaftswoche erfahren die Kabarettistin Astrid (Julia Jentsch) und ihr Mann Markus (Bjarne Mädel) bei einer Routineuntersuchung, dass ihr Kind mit dem Down-Syndrom und einem schweren Herzfehler zur Welt kommen wird. Das Paar muss nun entscheiden, ob es glaubt, mit der gemeinsamen lebenslangen Aufgabe fertig zu werden oder eine Spätabtreibung eingeleitet werden soll. Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles in Frage: die Beziehung, den Wunsch nach einem Kind, ein Leben nach Plan, und konfrontiert mit der Entscheidung über Leben und Tod. Nach vielen Auseinandersetzungen und Diskussionen erkennt Astrid, dass nur sie alleine die Entscheidung treffen kann.

Der Film wurde mit dem Gilde-Filmpreis als bester Wettbewerbsbeitrag der Berlinale ausgezeichnet. In der Laudatio wurde der „außerordentliche Mut“ hervorgehoben, mit dem sich der Film dem Thema widmet, sowie die „großartigen Schauspieler und die große Nähe zu den Protagonisten“, die „diesem Film eine Wucht [geben], die zutiefst berührt. Regie: Anne Zohra Berrached (D 2016)

Das Publikumsgespräch findet in Kooperation mit Entertainment Kombinat und dem Cinema Berlin statt.

Webseite des Films und Trailer: http://www.24wochen.de/

Die Presseinformation von pro familia Berlin zum Screening des Films und dem anschließenden Publikumsgespräch finden Sie hier zum Download.

Über Tausend für die Abschaffung des Abtreibungsparagrafen §218 auf Berlins Straßen

Foto © Arik Platzek
Foto © Arik Platzek
Foto © Arik Platzek


- Erfolgreicher Aktionstag gegen den „Marsch für das Leben“ -

Am Samstag den 17.09.2016 fand der Aktionstag gegen den „Marsch für das Leben“ in Berlin statt. Mit dabei, wie immer, das Team von pro familia Berlin. Mit einem bunten Protest und zahlreichen kleineren kreativen Aktionen stellten sich über tausend Menschen den christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen entgegen und demonstrierten für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Dazu aufgerufen hatte das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, ein breiter Zusammenschluss aus Beratungsstellen, Verbänden, politischen Gruppierungen und Parteien. „Wir als Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung fordern den uneingeschränkten Zugang zu einem legalen Schwangerschaftsabbruch und die Streichung des Paragraphen 218 aus dem Strafgesetzbuch.“ erklärt Ines Scheibe, Bündniskoordinatorin und für den Humanistischen Verband und in der Schwangerenkonfliktberatung tätig.

Der Aktionstag startete um 13:30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Brandenburger Tor. Mitglieder der Parteien SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sprachen über die politischen Rahmenbedingungen sexueller Selbstbestimmung.

Die folgende Demonstration führte über eine Zwischenkundgebung am Gendarmenmarkt, auf der Redner*innen von International Women Space zu Antirassismus sprachen, zum Bebelplatz. Hier fand gegen 16 Uhr die Abschlusskundgebung statt, bei der Stimmen aus dem Bündnis, unter anderem Nina Schernus von pro youth – pro familia Berlin, GEW Berlin und 15M Berlin, zu Wort kamen. Auch ein Poetryslam zum Thema von Ninia LaGrande war zu hören.

Die Presseinformation von pro familia Berlin zu dem Aktionstag: „Mein Körper, Meine Verantwortung, Meine Entscheidung - Weg mit § 218“ ist hier zu finden: Zur Presseinformation

YOU MESSE und Lesbisch-schwules Stadtfest


Auch in diesem Jahr war pro familia wieder mit einem Stand auf der YOU-Messe und dem Lesbisch-schwulen Stadtfest vertreten.

Veranstaltungsankündigung: pro familia Berlin ist bei Gesprächsrunde des Films: „Der Jungfrauenwahn“

Veranstaltungsankündigung

pro familia Berlin ist bei Gesprächsrunde des Films: „Der Jungfrauenwahn“ von Güner Balci beteiligt. Film und Gesprächsrunde finden am Freitag den  8. Juli 2016 um 17 Uhr (Kartensonderpreis: 6,00 €) im Cineplex-Kino, Neukölln-Arcaden, Karl-Marx-Straße statt.

Dr. Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin Berlin-Neukölln wird begrüßen. Im Anschluss des Films diskutieren Güner Balci mit Darstellerin Arife Yalniz und Geschäftsführerin Sibylle Schreiber von pro familia Berlin. Moderation: Mette Brix

Schulvorstellungen ab 8. Klasse sind auf Anfragen möglich: schulkino-neukoelln[at]nospamcineplex.de

pro familia Berlin leistet seit vielen Jahren Beratung rund um das Thema Jungfräulichkeit. Es wurde ein Flyer sowie eine Broschüre gemeinsam mit Balance und TERRE DES FEMMES dazu entwickelt. Hier kann der Flyer und die Broschüre eingesehen und bestellt werden: http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/gewalt-im-namen-der-ehre/mythos-jungfraeulichkeit/informationen-fuer-maedchen.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter: http://frauen-in-neukoelln.de/der-jungfrauenwahn/

 

Kostenlose Erlebnis-Ausstellung zu Sexualität und Gesundheit „GROßE FREIHEIT – liebe.lust.leben.“

Am:  13.-18.06.16, täglich von 9-20 Uhr (13.06. ab 14 Uhr)

Wo: „Alice-Salomon-Platz“, Berlin (Marzahn/Hellersdorf)

Anmeldung für Schulklassen und Gruppen:  www.große-freiheit.de

Mit über 50 Exponaten informiert die Ausstellung über Spaß am Sex und Schutz vor HIV sowie anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI). pro familia Berlin und andere Beratungsstellen unterstützen die Ausstellung vor Ort und beantworten gemeinsam mit dem BZgA-Ausstellungsteam gern alle Fragen rund um das Thema Sexualität.

Die „GROßE FREIHEIT“ vermittelt spielerisch Wissen und bricht auf humorvolle Weise mit Tabus. Dabei nutzt sie interaktive Stationen wie eine „Kondomschule“ oder ein Tonstudio für die Aufnahme eines eigenen STI-Musikvideos. Der rote Faden: Acht fiktive Protagonisten möchten ihre Liebe und Lust frei ausleben und erzählen, wie man STI vorbeugen kann.

Mit dabei ist Sophie, 14, die von ihrer ersten Erfahrung mit Sex (und STI) erzählt: „Ich habe Franzi im „Hella – Klub für Mädchen* und junge Frauen*“ kennen gelernt. „Liebe auf den ersten Blick“ war es nicht gerade – anfangs haben wir uns wegen nix ganz schön angezickt. Aber dieses „Knistern“ zwischen uns wurde dann doch mehr und mittlerweile sind wir seit drei Monaten ein Paar und total ineinander verknallt.

Weitere Infos unter: www.große-freiheit.de

 

KONFERENZ: „Mein Körper – meine Verantwortung - meine Entscheidung - Weg mit § 218!“

Am:  9./10. 7.2016 (Sa. 11- 20 Uhr, So. 10-13 Uhr)

Wo: Schlossstraße 19, 14059 Berlin

Anmeldunghttp://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/konferenz-2016

Veranstalter*in: Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung (dem auch pro familia Berlin angehört)

Die Diskussion über das Recht auf Schwangerschaftsabbruch wird seit einiger Zeit von konservativen bis rechtsradikalen Kräften besetzt. Wir wollen eine Bestandsaufnahme darüber, wie Schwangerschaftsabbruch in der Gesellschaft verhandelt wird.

Mit einem Podium zur Geschichte des Widerstands gegen den Strafrechtsparagrafen 218 sowie zur heutigen Situation unter § 218 und § 219 in Deutschland und Informationen zu dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung (BfsS), dem auch pro familia berlin angehört, wollen wir einsteigen und anschließend verschiedene Aspekte in Themengruppen vertiefen.

Wir werden Diskussionen darüber anbieten, wie in Ost und West mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch umgegangen wurde und welche historische Relevanz der Memminger Prozess von 1988/89 für den Widerstand gegen § 218 hatte. 
In Bezug auf die Situation heute wollen wir einen Blick darauf werfen, inwieweit Gewerkschaften sich mit dem Thema befassen, welche Rolle das Thema Schwangerschaftsabbruch in den Medien spielt, was sich für medizinische Versorgungszentren und Ärtz*innen bereits verändert hat, wie politische Akteure wie die AfD konzentriert Strategien verfolgen, Schwangerschaftsabbruch vollständig zu kriminalisieren, und wie die Realität für Migrant*innen aussieht.

Beteiligte Referent*innen und Aktivist*innen: Goretti Horgan, Magdalena Federlin, Ulrike Busch, Ursula Schröter, Kersten Artus, Gisela Notz, Christian Fiala, Eike Sanders und Hazal Ataly.


pro familia Berlin unterstützt die Initiative gegen Rechts

In den Wahlanalysen steht die Farbe Blau für die AfD und Braun für die NPD.
Beide Parteien werben auch in Berlin um Deine Stimme. Aus diesem Grund unterstützt pro familia Berlin die Initiative "Arsch hoch! Du hast die Wahl!" der Berliner Aids-Hilfe und bis jetzt schon 30 weiteren außerparlamentarischen Projekten, Selbsthilfegruppen und Initiativen, um so ein deutliches Signal zu setzen, dass Rassismus und Homophobie keinen Platz in Berlin haben.

Der komplette Aufruf des Bündnisses ist hier zu finden.

Einladung „Organisierter Antifeminismus: Netzwerke, Akteur_innen und Ideologien. Sind die erstrittenen sexuellen und reproduktiven Rechte in Gefahr?“ mit Andreas Kemper

pro familia Berlin lädt Sie/Euch sehr herzlich zum spannenden Vortrag „Organisierter Antifeminismus: Netzwerke, Akteur_innen und Ideologien. Sind die erstrittenen sexuellen und reproduktiven Rechte in Gefahr?“ von Andreas Kemper (Publizist und Soziologe aus Münster) ein.

In seinem Vortrag wird es um die gesellschaftlichen Kräfte gehen, die maßgeblich gegen sexuelle und reproduktive Rechte aktiv sind. Diese rückwärtsgewandten Vorstellungen werden vor allem am rechten Rand des polischen Spektrums auch in Deutschland immer lauter vertreten. Andreas Kemper zeigt mit seiner Arbeit teilweise erschreckende Trends auf, denen wir uns bewusst sein sollten.

Der Vortrag beginnt um 17:00 Uhr. Im Anschluss freuen wir uns auf eine interessante Diskussion mit den Anwesenden. Sie sind gern bereits ab 16 Uhr in unseren Räumen willkommen. Es ist Zeit für Gespräche und es gibt Getränke und einen kleinen Imbiss.

Wann: Freitag, den 29.04.2016

Uhrzeit: 17:00 - 18:00 Uhr

Wo: pro familia, Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin (4.Stock)

Bitte melden Sie uns bis zum Montag den 18.04.  bei uns zurück, ob Sie beim Vortrag dabei sein werden, denn die Teilnehmer_innenzahl ist leider begrenzt.

Bitte unter E-Mail: lv.berlin[at]nospamprofamilia.de oder rufen Sie uns an: 030/213 9020


Die Ausschreibung der Veranstaltung finden Sie hier als PDF zum Download.

Veranstaltung "Runder Tisch zur Verbesserung der gynäkologischen Versorgung von Frauen mit Behinderungen in Berlin"

pro familia Berlin empfiehlt die Auftaktveranstaltung zum „Runden Tisch zur Verbesserung der gynäkologischen Versorgung von Frauen mit Behinderung in Berlin“.

Organisatorinnen: AG „Barrierefreie Gynäkologie“ im Netzwerk behinderter Frauen Berlin
Datum: 8. April 2016
Zeit: 14.00 bis 17.30
Ort: Veranstaltungsraum (5.OG) des Sozialverbandes Deutschland (SOVD)
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin

Von pro familia Berlin wird Christina Schneider (Ärztin/Psychotherapeutin) als Referentin auf der Veranstaltung sprechen.

Das gesamte Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Demonstration zum internationalen Frauen*kampftag in Berlin


Aktivist_innen von pro familia Berlin beim Frauenkampftag am 6.3.2016.

Presseinformation zum internationalen Frauentag vom Familienplanungszentrum Balance und pro familia Berlin

Ignoriert, missachtet, verletzt: Sexuelle und reproduktive Menschenrechte von Frauen

Berlin, 04. März 2016. Anlässlich des internationalen Frauentags weisen der pro familia Landesverband Berlin e.V. und das Familienplanungszentrum BALANCE auf die weltwei tmangelnde Umsetzung essentieller Menschenrechte und deren negative Konsequenzen fü rdas Leben von Frauen hin.
Auch 21 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking und der dort verabschiedeten Menschenrechte für Frauen, die das Recht auf Gleichberechtigung und auf eine freie und verantwortliche Entscheidung über Sexualität und Fruchtbarkeit beinhalten, werden diese Rechte tagtäglich individuell und strukturell verletzt. Dazu gehören die freie Entscheidung für oder gegen eine Heirat, zur Gründung und Planung einer Familie sowie die freie Entscheidung, ob und wann die Geburt eigener Kinder erwünscht ist.

Die vollständige Presseinformation steht hier zum Download für Sie bereit.

Der internationale Tag "Null Toleranz von weiblicher Genitalverstümmelung/beschneidung" am 6. Februar 2016

Einige Mitglieder des Runden Tisch "STOPP FGM_C in Berlin / Brandenburg" (darunter auch pro familia Berlin) haben zusammen mit Sister Fa und der von ihr koordinierten Aktivist_innen-Plattform in Berlin "Assobul" in der Werkstatt der Kulturen ein Veranstaltung zum internationalen Gedenktag am 6. Februar 2016 organisiert. Das Programm bestand aus einer Kundgebung, einer Podiumsdiskussion, einer Fotoausstellung sowei einem Konzert von Sister Fa. Im Zentrum stand der Austausch zu den verschiedenen Arbeitsansätzen, um dieser internationalen Menschenrechtsverletzung an Mädchen und Frauen zu begegnen, die zu einer langfristigen Abschaffung der Praktik sowie zum Schutz bedrohter Mädchen führt. Für pro familia Berlin war die Geschäftsführerin Sibylle Schreiber auf dem Podium. Das mitreißende Konzert hat für Auflockerung gesorgt und gleichzeitig gezeigt, wie kraftvoll die Kunst zu solchen sensiblen Themen ist.

Weitere Informationen zum Runden Tisch:

http://www.fpz-berlin.de/index.php?page=runder-tisch-stop-fgm-in-berlin-brandenburg

Presseinformation von pro familia Berlin zum deutschen Berlinale Film "24 Wochen"

Im Berlinale-Wettbewerb läuft seit gestern der deutsche Film "24 Wochen" von Anne Zorah Berrached, der sich mit dem thema eines Schwangerschaftskonfliktes nach einem auffälligen pränataldiagnostischen Befund beschäftigt.

Die gesamte Presseinformation erhalten sie hier.

pro familia Berlin war bei ONE BILLION RISING am 14. Februar vor dem Brandenburger Tor dabei!


Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellen Handlungen gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird.

Am 14. Februar lud der V-Day eine Milliarde Menschen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Menschen - überall auf der Welt.

ONE BILLION RISING ... ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz als Ausdruck unserer Kraft, ein Akt weltweiter Solidarität, eine weltweite Demonstration der Gemeinsamtkeit.

ONE BILLION RISING ... das bedeutet, ins öffentliche und ins individuell Bewusstsein zu rufen, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen.

ONE BILLION RISING ... zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Weitere Informationen unter: www.onebillionrising.org

Einladung zu unserem Info Vor- und Nachmittag für junge Schwangere bis 21 + Anhang

Eine Hebamme + Sozialpädagogin beantworten in einer kleinen Gruppe alle
Fragen zu den Themen:

• Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten in der Schwangerschaft und danach (z.B. Antrag für die Erstausstattung)
• Schwangerschaft (Beschwerden, Risiken, Hebammenwahl, Erstausstattung…)
• Geburt (Geburtsvorbereitung, Wahl des Geburtsortes…)
• Wochenbett (Stillen, Rückbildung…)
• Elternzeitgestaltung

Für Tee, Kekse und eine gemütliche Atmosphäre ist gesorgt. Außerdem bietet die Gruppe eine super Möglichkeit andere Schwangere in Deinem Alter kennen zu lernen.

Termine:
01.02.2016 von 14 bis 15:30 Uhr
04.02.2016 von 10 bis 11:30 Uhr

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte telefonisch unter
Tel: 030/398 498 98 oder per Email unter almut.weise@profamilia.de.

Wir freuen uns auf euch!
Almut Weise & Jennifer Jones

Der Flyer für die Veranstaltung steht hier zum Download bereit.

25.11.2015 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

pro familia Berlin sagt "Nein" zu Gewalt an Frauen!

Wir setzen uns ein für ein freies Leben ohne Gewalt!

Pressemitteilung: Gewalt an Frauen während Schwangerschaft und nach Geburt erkennen und verhindern

Der jährlich am 25. November stattfindende Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ruft auf zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt in jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.
Der pro familia Landesverband Berlin e.V. und das Familienplanungszentrum BALANCE nutzen den diesjährigen Aktionstag, um auf die tabuisierte häusliche Gewalt im Kontext von Schwangerschaft und Geburt aufmerksam zu machen.

Die vollständige Pressemitteilung vom 25.11.2015 steht hier für Sie zum Download bereit.

 

 

Gesprächsrunde zu „Reproduktive Rechte: Abtreibung“

Am Sonntag den 22.11.15 um 18 Uhr fand in Tübingen im Kino Museum eine Gesprächsrunde zu dem Thema „Reproduktive Rechte: Abtreibung“ statt.

Das Recht über den eigenen Körper zu bestimmen wurde in Deutschland im letzten Jahrhundert erfolgreich von Feministinnen erkämpft und muss bis heute verteidigt werden; aber nicht nur hier, sondern weltweit, besonders in Europas Ex-Kolonien, gegen erstarkte patriarchal-fundamentalistische Anti-Abtreibungsgesetzgebung und -bewegungen. TeilnehmerInnen: Regisseurin Susanne Riegler; Dr. Christian Fiala, Gynäkologe und Vorstandsmitglied der internationalen Fachvereinigung zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption FIAPAC; Dr. Gabriele Halder, Gynäkologin, Vorstandsmitglied im Familienplanungszentrum BALANCE, Berlin sowie im Landesverband von pro familia Berlin; Hazal Atay, Aktivistin von „Women on Web“, weltweite Selbsthilfeorganisation für das Recht auf Abtreibung. Moderation: Filmfestleiterin Irene Jung. Weitere Informationen unter: http://www.frauenrechte.de/film/ oder https://www.facebook.com/frauenwelten

In kürze wird eine Dokumentation der Veranstaltung online gehen.

 

 

Der Stream der der Veranstaltung vom 17.10.2015 mit Ulrike Busch, der Landesvorstandsvorsitzenden der pro familia Berlin, steht jetzt zum Ansehen unter https://www.youtube.com/watch?v=VdF2nCXzmvk bereit.

"Dare the Im_possible / Wage das Un_mögliche. Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten"

pro familia Berlin empfiehlt die folgende Veranstaltung:

"Dare the Im_possible / Wage das Un_mögliche. Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten"

Wann:

15. - 18.10.2015 in Berlin
Große Teile der Veranstaltungen werden per Livestream übertragen. Den Livestream finden Sie unter www.gwi-boell.de

Besonders hinweisen wollen wir auf folgende Beiträge:

Samstag, 17.10.2015

• 13.30 – 15.00 Uhr Filmvorführung / Kleiner Saal
Vessel- Dokumentarfilm über «Women on Waves», (Engl. Original m deut. UT) USA 2014, Regie: Diana Whitten

• 15.30 – 17.00 Uhr Panel / Kleiner Saal – Livestream
Unerhört?! Das Recht auf Abtreibung als Menschenrecht

- Ulrike Busch, Hochschule Merseburg, Landesvorstandsvorsitzende pro familia Berlin
- Terry Reintke, MdEP, Bündnis 90/Die Grünen, Brüssel
- Rebecca Gomperts, Women on Waves & Women on Web, Amsterdam

Moderation: Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Das aktualisierte Programm finden Sie hier.

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung , Gunda-Werner-Institut Schumannstraße 8, 10117 Berlin, Telefon 030.285 34-122 ,
www.gunda-werner-institut.de

 

 

pro familia Berlin in der Sendung „Volle Kanne“ im ZDF

Am Montag den 05.10.2015 um 9:05 Uhr war in der oben genannten Sendung zum Thema „§ 218 - vor 20 Jahren liberalisiert“ unsere Vorstandsvorsitzende Frau Professor Dr. Ulrike Busch als Studiogast zum Gespräch geladen. Auch unsere Mitarbeiterin Frau Dr. Pliefke war im Interview des dazugehörigen Kurzfilms zu sehen. Eine kurze aber informative Sendung über ein noch immer tabuisiertes Thema.

Schauen Sie die Sendung:  http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2506290/%C2%A7-218---vor-20-Jahren-liberalisiert#/beitrag/video/2506290/%C2%A7-218---vor-20-Jahren-liberalisiert

 

 

Aktionstag am 19.09.2015 - Sexuelle und reproduktive Rechte für alle!

Foto: Benedikt Fischer


Am 19.09.2015 fand in Berlin der Aktionstag gegen den so genannten "Marsch für das Leben" statt.

Auf diesem Marsch fordert der „Bundesverband Lebensrecht“ (ein Zusammenschluss von christlichen Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen) ein uneingeschränktes Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen und die Bestrafung von Menschen, die solche durchführen oder in Anspruch nehmen.

Viele der selbsternannten „Lebensschützer*innen“ sabotieren zudem an anderen Stellen Zugänge zu medizinischen oder beratenden Einrichtungen und Informationsquellen. Sie diffamieren alle Lebensweisen welche von einem traditionellen Familienbild abweichen und fordern Entmündigung.

Sexuelle und reproduktive Menschenrechte sind weltweit noch immer stark umkämpft! Viele Menschen sind mit einer strengen Sexualmoral und einer repressiven Gesundheits- und Familienpolitik konfrontiert, welche ihnen die Fähigkeit abschreibt selbst über ihren Körper entscheiden zu können und Verantwortung für ihr sexuelles und reproduktives Handeln zu übernehmen.

Nach wie vor sterben weltweit jährlich mehrere Zehntausende an nicht korrekt durchgeführten – weil illegalisierten – Schwangerschaftsabbrüchen. Auch in Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch keineswegs legal. Er ist gemäß §218 Strafgesetzbuch weiterhin eine Straftat, die nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. So muss 3 Tage vor dem Abbruch eine Zwangsberatung in Anspruch genommen werden und der Abbruch muss innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen durchgeführt werden. Diese diskriminierenden Hürden erzeugen Verunsicherung, die den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland erschweren.

Wir lassen uns das nicht mehr gefallen! Sexuelle und reproduktive Rechte für alle!

Wir fordern:

  • Eine geschlechter- und kultursensible Sexualaufklärung für alle.

  • Informationen + Zugang zu Verhütung: Verhütungsmittel als Kassenleistung.

  • Die kostenfreie Vergabe der „Pille danach“.

  • Den uneingeschränkten Zugang zum legalen Schwangerschaftsabbruch + die Streichung des §218 aus dem Strafgesetzbuch.

  • Die vollständige Anerkennung aller Formen des Zusammenlebens.

  • Soziale + ökonomische staatliche Unterstützung + die notwendige Infrastruktur für alle, die sich für ein Kind entscheiden, damit sie ihre eigene Lebensplanung aufrechterhalten können.

 

 

Neuer Kurzfilm über Sexualpädagogik und als Zeichen gegen den sogenannten „Marsch für das Leben“ erschienen.

Das Team von pro youth, das Jugendpartizipationsprojekt der pro familia Berlin hat unter dem Titel
„Sexualpädagogik – brauchen wir das?“ einen knapp fünfminütigen Kurzfilm produziert.

Der Film ist hier zu sehen: https://vimeo.com/133276078

Die zugehörige Presseinformation steht hier für Sie zum Download bereit.

 

Fachtag - Der „Clash“ der Kulturen – Divergente Rollenverständnisse in der Beratung bikultureller Paare

Wir laden ein zum psychologischen Fachtag in der pro familia Berlin:
Der „Clash“ der Kulturen – Divergente Rollenverständnisse in der Beratung bikultureller Paare

Freitag, 4. Dezember 2015, 16.00-20.00 Uhr

Referent_innen: Tatiana Lima Curvello (Verband binationaler Familien und Partnerschaften Berlin),
Dr. Martin Merbach (Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung)
Methoden: Vortrag, Diskussion, Selbsterfahrung, Gruppenarbeit

Ort: pro familia Beratungsstelle, Kalckreuthstrasse 4, 10777 Berlin, 4.Stock, Aufzug

Kosten: 30,00 Euro bar, vor Ort zu bezahlen

Zertifizierung: 4 Fortbildungspunkte von der Psychotherapeutenkammer bewilligt. Bitte bringen Sie Ihren Barcode mit.

Anmeldung: Anmeldefrist bis 30.10.2015, Email an: irina.theisen[at]nospamprofamilia.de
Teilnehmer_innenzahl auf 30 Plätze begrenzt

Weitere Informationen und Hinweise finden Sie hier zum Download.

Wir freuen uns auf einen spannenden Fachtag! Das psychologische Fachteam der pro familia Berlin Susanna Ganarin, Irina Theisen, Frauke Petras, Lutz Ulbrich

 

 

Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht! Aktionstag am 19.09.2015


pro familia Berlin und das "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" rufen am 19.09.2015 zum Aktionstag "Leben und Lieben ohne Bevormundung" auf. Weitere Informationen zu dem Aktionstag sind auf der Webseite des Bündnisses zu finden.

http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/

 

 

pro familia Hamburg zu Besuch in Berlin

Die sexualpädagogischen Teams von pro familia Hamburg und pro familia Berlin haben sich am 25.8. / 26.8.2015 zu einem erfolgreichen Fachaustausch in Berlin getroffen. 

 

 

Lesbisch-schwules Stadtfest 2015


Auch in diesem Jahr war pro familia Berlin wieder mit einem Stand auf dem Lesbisch-schwulen Stadtfest um ein Zeichen für Vielfalt sowie sexuelle und reproduktive Rechte zu setzen. 

 

 

Einladung zur Veranstaltung

Sexualpädagogik erleben - Ein Abend in der pro familia Berlin für Eltern, Lehrer_innen und Interessierte


Was passiert in einer Gruppenveranstaltung für Jugendliche?


Diese Frage hören die Sexualpädagog_innen der pro familia oft von Eltern und Lehrer_innen in den Vorgesprächen oder Elternabenden.
Sie haben an diesem Abend die Möglichkeit, einen praktischen Eindruck, wie wir arbeiten und was unsere Ziele sind, zu bekommen. Dazu stellen wir Ihnen häufig verwandte Methoden und Arbeitsmittel vor, mit denen wir Inhalte vermitteln. Zudem machen wir erfahrbar, wie wir mit jungen Menschen zum Thema Sexualität in Kommunikation sind.
Sie bekommen so eine Vorstellung, was Jugendliche heute in der Zeit der Pubertät beschäftigt und uns in den Veranstaltungen begegnet.
Darüber hinaus wird ein filmischer Beitrag von unserem Jugendpartizipationsprojekt pro youth zur Wichtigkeit von sexueller Bildung präsentiert.
Danach lassen wir den Abend mit Wein und Selters ausklingen und freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Wann: 14. Juli 2015
Wo: pro familia Berlin, Kalckreuthstraße 4, 10777 Berlin
Zeit: Einlass 18.00 Uhr, Beginn 18.30 Uhr

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail unter sexualpaedagogik.berlin[at]nospamprofamilia.de. Sie können die Veranstaltung auch gerne spontan ohne Anmeldung besuchen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

 

Presseinformation „Pille danach soll auch für Frauen unter 20 ohne Rezept kostenfrei bleiben“

Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat endgültig den Weg zur rezeptfreien Pille danach geebnet. Frauen können nun auch in Deutschland die "Pille danach" erhalten, ohne vorher eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen. pro familia Berlin freut sich über diese Entwicklung, denn langjährige internationale Erfahrungen zeigen, dass die rezeptfreie Vergabe unbedenklich ist – selbst bei minderjährigen Frauen.

Wie bisher bekommen Frauen und Mädchen bis zu ihrem 20. Geburtstag die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Sie müssen sich in dem Fall allerdings ein Rezept ausstellen lassen. Wer älter ist, muss das Präparat selbst bezahlen.

Die gesamte Presseinformation steht hier zum Download für Sie bereit.

 

 

Petition und Presseinformation - Das Recht auf Verhütung gilt für alle

Das Recht auf Verhütung gilt für alle: pro familia Berlin unterstützt Petition
für kostenfreie Verhütungsmittel in allen Bundesländern

Wer wenig Geld hat in Deutschland, muss auf Vieles verzichten. Fatal, wenn das auch Verhütungsmittel betrifft. Studien belegen, dass Frauen ihr Verhütungsverhalten ändern, wenn sie in finanzieller Not sind: Sie weichen auf billigere und weniger sichere Verhütungsmittel aus oder verhüten überhaupt nicht und riskieren damit eine ungewollte Schwangerschaft. Der pro familia Bundesverband macht mit einer öffentlichen Bundestagspetition auf das Problem aufmerksam und fordert eine Gesetzesänderung, pro familia Berlin unterstützt ihn dabei.

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

pro familia hat eine Bundestagspetition (Nr. 57650) eingereicht, die ab sofort online unterzeichnet werden kann:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2015/_02/_23/Petition_57650.html

Aktuelle Informationen und Fact Sheets zum Thema sind auf der Kampagnenseite „Kostenfreie Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen“ abrufbar:

www.profamilia.de/pro-familia/kampagne-kostenfreie-verhuetungsmittel.html

Pressekontakt: Dr. med. Jutta Pliefke, Tel. 0179-4799063, E-Mail: jutta.pliefke[at]nospamprofamilia.de

 

 

Geocache - Sex in the City

Gruppe Jugendlicher beim Geo-Cache Sex in the City

Ab jetzt können wieder Gruppen für den Geocache angemeldet werden. Termine und alle wichtigen Informationen sind auf der Webseite des Geocache zu finden.

 

 

„Selbstbestimmt und sexy - 50 Jahre pro familia Berlin“ in der Bar jeder Vernunft am 10. Oktober 2014 in Berlin.


Fotos: Anna Weise, www.anna-weise.de

Der Vortrag von Barbara Sichtermann "Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine - ein Rückblick auf bewegte Zeiten" steht hier zum Download bereit.

 

 

Engagement mit Lust und Liebe: pro familia Berlin wird 50

Presseinformation - 08. Oktober 2014

Engagement mit Lust und Liebe: pro familia Berlin wird 50

pro familia Berlin ist seit 1964 Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Pro Jahr finden in der Schöneberger Kalckreuthstraße 4 rund 5.500 Beratungen für Klientinnen und Klienten aller Altersgruppen statt. Neben persönlichen Beratungen werden rund 800 Telefonberatungen durchgeführt und rund 10.000 E-Mail-Anfragen beantwortet. Insgesamt erreicht pro familia damit jährlich etwa 30.000 Ratsuchende.

Die Vorstandsvorsitzende der pro familia Berlin, Prof. Dr. Ulrike Busch, fasst die Arbeit von pro familia Berlin so zusammen: „Fünfzig Jahre pro familia Berlin ist ein Anlass, zurück zu schauen und das Wohin neu in den Blick zu nehmen. Gegründet von ambitionierten Frauen und Männern hat sich das Engagement der pro familia durch die Impulse der 70er und 80er Jahre um die Themen Abtreibung und Verhütung gedreht. Auch in Zukunft werden sich frauen- und gesundheitsbewegte Aktionen mit dem Einsatz für die sexuellen und reproduktiven Rechte verbinden – getragen von einem interdisziplinären und multikulturellen Team, das integrative Beratungsangebote zu Partnerschaft, Sexualität und Familienplanung macht.“

In Anwesenheit der Staatssekretärin für Gesundheit, Emine Demirbüken, der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert (SPD), der Vorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Prof .Barbara John und der Bundesvorsitzenden der pro familia, Prof. Dr. Daphne Hahn, feiert pro familia Berlin am 10. Oktober 2014 unter dem Motto „Selbstbestimmt & sexy- 50 Jahre pro familia Berlin“ in der Bar jeder Vernunft in Berlin Charlottenburg. Die Publizistin und Schriftstellerin Barbara Sichtermann wird in ihrem Vortrag „Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine“ auf bewegte Zeiten zurückblicken und Prof. Dr. Claudia Bruns, Professorin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin unter dem Titel „Jenseits der Eindeutigkeit – Sexualität und Geschlecht heute“ die modernen Geschlechterverhältnisse beleuchten.

Auf Wunsch ist die anlässlich des Jubiläums erstellte neue Broschüre „Engagement mit Lust und Liebe“ für Pressevertreter_innen erhältlich. Die 52-seitige Broschüre informiert unter anderem über die Schwangerschaftskonfliktberatung und die medizinischen Beratung bei der pro familia Berlin ebenso wie über soziale und sexualpädagogische Angebote, Schulklassenarbeit, Männerberatungund die Beratung von Menschen mit Behinderung. In weiteren Kapiteln finden sich Berichte über die Rechtsberatung, die Jugendsprechstunde JUWEL und das pro youth-Projekt, das sich für sexuelle Rechte engagiert.

Wichtig zu wissen: alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei pro familia Berlin stehen selbstverständlich unter Schweigepflicht.

Pressekontakt:
Birgit de Wall, Tel. 213 90 20,
E-Mail: lv.berlin[at]nospamprofamilia.de
Homepage: www.profamilia.de/berlin
pro familia Berlin, Kalckreuthstraße 4 • 10777 Berlin • Tel. 030- 3984-9898 •
berlin[at]nospamprofamilia.de

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pro familia Berlin setzt sich seit über 50 Jahren für die Interessen von Frauen, Männern, Jugendlichen undKindern auf dem Gebiet der sexuellen und reproduktiven Rechte ein. pro familia ist ein gemeinnütziger Verein in freier Trägerschaft und parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Der Landesverband Berlin wurde 1964 gegründet und verfügt über ein Beratungszentrum, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich etwa 30.000 Ratsuchende erreichen. Der pro familia Bundesverband hat seinen Sitz in Frankfurt/Main und setzt sich aus 16 Landesverbänden zusammen. Der Bundesverband der pro familia gehört national wie europaweit zu den bedeutendsten nichtstaatlichen Dienstleistern der Sexualpädagogik, Familienplanungs-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung. In den 180 Beratungsstellen in Deutschland finden Menschen aller Religionen und Nationalitäten fachlich und menschlich qualifizierten Rat.
Homepage: www.profamilia.de

Die Presseinformation steht hier zum Download bereit.

 

 

Neue Broschüre: pro familia Berlin - Engagement mit Lust und Leidenschaft

Die anlässlich des 50 jährigen Jubiläums von pro familia Berlin erschienene Broschüre
"pro familia Berlin - Engagement mit Lust und Leidenschaft" steht jetzt für Sie zum Download bereit.

 

 

20.09.2014 Kundgebung - Leben und Lieben ohne Bevormundung!

Informationen zur Kundgebung und zum Bündnis sind hier zu finden:
http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de

 

 

Konflikte besser verstehen und neue Lösungswege finden

Neues Gruppenangebot der pro familia Berlin ab Herbst

Sie geraten nicht nur in Paarbeziehungen sondern auch beruflich oder allgemein in zwischenmenschliche Konflikte und wissen nicht, wie es dazu kommt? Fragen Sie sich in solchen Situationen, ob es an Ihnen liegt oder an den Anderen? Andere sagen schon mal, dass es mit Ihnen gar nicht so einfach ist?

In einer psychologisch angeleiteten Selbsterfahrungs-Gruppe möchte Dipl. Psych. Lutz Ulbrich Ihnen die Gelegenheit bieten, mit Anderen darüber ins Gespräch zu kommen, um mit Hilfe der anderen Gruppenmitglieder Ihre eigenen Anteile am Geschehen besser in den Blick zu bekommen. Die Arbeitsweise mit der die Gruppenleitung diese Auseinandersetzung in der Gruppe fördert, ist die Psychoanalytisch-Interaktionelle Methode..

Ort: pro familia Berlin, Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin
Zeit: Montags abends, abhängig von der Anmeldungszahl ab dem 20.10.2014

Weitere Informationen zu dem Gruppenangebot sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

 

 

pro familia Reisetipps zu den Sommerferien

Die passenden Kondome und das lila Diaphragma schon eingepackt?
pro familia Reisetipps zu den Sommerferien (04.07.2014): Zur Presseinformation

 

 

Pressemitteilung: „Pille danach“ muss rezeptfrei werden!

Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und internationalen Erfahrungen sprechen dafür, die „Pille danach“ mit dem Wirkstoff Levonorgestrel auch in Deutschland umgehend von der Rezeptpflicht zu befreien.

Die Pressemitteilung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung vom 02.09.2014 kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden. 

 

 

Praktikantinnen und Praktikanten

Bis März 2015 haben wir keine Praktikumsplätze für den Bereich der Sexualpädagogik zu vergeben.

Der Bewerbungszeitraum für Praktikumsplätze im Bereich der Sexualpädagogik für das Jahr 2015 wird hier auf der Webseite angekündigt.

 

 

Dokumentation Fachtag - Sexuelle Bildung in Bewegung!

Playmobil Männchen mit Diaphragma

Ein Ausblick auf alte Diskussionen und neue Zugangswege. Themen von gestern und heute werden interaktiv erfahrbar gemacht.

Der Fachtag fand am 23.05.2014 statt.

Einige Materialien zu den Stationen des Fachtages sind nun auf der Webseite zum Fachtag zu finden.




Tagungsbericht

Am 7.03.2014 fand in den Räumen des pro familia Landesverbandes Berlin die Veranstaltung "Zwischen Sprachlosigkeit und Neubesinnung - Abtreibungsdebatte im 21 Jahrhundert" statt.

Der Tagungsbericht steht jetzt zum Download bereit.

 

 

Fachveranstaltung: Zwischen Sprachlosigkeit und Neubesinnung - Abtreibungsdebatte im 21. Jahrhundert

Am 07.03.2014 von 16:30 - 20:00 Uhr findet in den Räumen der pro familia Berlin die Fachveranstaltung "Zwischen Sprachlosigkeit und Neubesinnung - Abtreibungsdebatte im 21. Jahrhundert" statt. Diese Veranstaltung richtet sich an geladene Gäste.

Die vollständigen Information zu der Veranstaltung sind hier zu finden.

 

 

SEX IN THE CITY Termine 2014

Geocaching ist eine Schnitzeljagd mit GPS-Gerät! In der von Berliner Aids-Hilfe, pro familia, Mann-O-Meter und LSVD entwickelten Rallye durch den Schöneberger Kiez setzen sich Jugendliche mit verschiedenen Aspekten von Sexualität auseinander. In Gruppen laufen sie innerhalb eines Radius von einem Kilometer Stationen ab, an denen sie Schätze (sog. Caches) finden, Workshops besuchen sowie Rätsel und Aufgaben lösen. Zu den Anlaufpunkten gehören die sexualpädagogischen Beratungseinrichtungen sowie unterschiedliche Gedenkorte.

Die Jugendlichen bekommen auf dem Bildungspfad sexualpädagogische Inhalte vermittelt. Sie sehen, wie sich gesellschaftliche Werte im Lauf der Zeit wandeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Emanzipationsprozessen, Menschenrechten und Bürgerbewegungen.
Ziel ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, Jugendliche zu weltoffenen Menschen zu bilden, die in der Lage sind, ihre Sexualität selbstbestimmt zu gestalten. Das Projekt fördert die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen im Zusammenhang von Sexualität, Gender und HIV.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer zum Download.

Termine im Jahr 2014:

29.4. / 06.05 / 20.05. / 03.06. / 01.07. / 09.09 / 23.09. / 07.10.

Anmeldung:

per Mail an: sexualpaedagogik.berlin[at]nospamprofamilia.de

per Telefon: mittwochs 14 - 16 Uhr oder freitags 12 - 14 Uhr unter 214 764 14

 

 

Presseinformation: pro familia Berlin befürchtet gesundheitspolitische Fehlentscheidung bei der Pille danach

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte NICHT Gesundheitsminister Gröhe - pro familia Berlin befürchtet gesundheitspolitische Fehlentscheidung bei der Pille danach


Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will die rezeptfreie Vergabe der Pille danach verhindern, weil diese angeblich »in Einzelfällen schwerere Nebenwirkungen hat«. Es gelte, so Gröhe, das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und die Frauengesundheit bestmöglich zusammenzubringen.

Hierzu erklärt Prof. Ulrike Busch, Vorsitzende des pro familia Landesverbandes Berlin: „Der Minister ist über die Pille danach nicht ausreichend informiert.  Sie ist sicherer als so manches rezeptfreie Schmerzmittel.  Es muss endlich auch in Deutschland der weltweit medizinische Standard anerkannt und umgesetzt werden, dass Frauen nach einem Verhütungsunfall das Medikament schnell in einer Apotheke erhalten können. Ein ärztliches Beratungsprivileg ist überflüssig“.


Die vollständige Pressemitteilung steht hier zum Download bereit.

 

 

Fortbildung: „Verhütungsmittel für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung – wie viel Verhütung ist nötig?“

Pro familia Berlin lädt ein zur Fortbildungsveranstaltung am 29. November 2013

„Verhütungsmittel für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung – wie viel Verhütung ist nötig?“   


Für interessierte Kolleginnen und Kollegen, die in der Behindertenhilfe tätig sind.

Die Fortbildung findet am Freitag, den 29.11.2013, von 10 - 17 Uhr im pro familia Beratungszentrum, Kalckreuthstr.4 in 10777 Berlin statt. Teilnahmebeitrag: 35 €. Der Teilnahmebeitrag ist am Veranstaltungstag bar in der pro familia zu entrichten.

Voraussetzung für eine gute und erfolgreiche Verhütungsberatung ist die Kenntnis aktueller und umfassender Informationen – unter Berücksichtigung der individuellen gesundheitlichen Situation und der Bedürfnisse der Ratsuchenden.  Im ersten Teil der Fortbildung werden unterschiedliche Verhütungsmethoden und gynäkologische Fragestellungen vorgestellt. Gleichfalls werden sexualpädagogische und beraterische Erfahrungen rund um das Themenfeld vermittelt. Im zweiten Teil können dann in Arbeitsgruppen spezifische Fälle aus dem pädagogischen Alltag besprochen und bearbeitet werden. 

In der Mittagspause werden Essen und Getränke angeboten.  Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Zulassung zur Veranstaltung richtet sich nach dem Zeitpunkt des Einganges der Anmeldung.

Workshopleiter_innen:

Medizinischer Schwerpunkt: Christina Schneider, Ärztin und Psychotherapeutin

Pädagogischer Schwerpunkt: N.N., Sexualpädagoge und Petra Winkler, Sexualberaterin

Anmeldungen unter der Email: ilona.mixtacka[at]nospamprofamilia.de oder per Fax: 030 – 214 764 25

 

 

Presseinformation „Die Ablehnung des Estrela-Berichts ist eine Ablehnung sexueller Menschenrechte“

 „Die Ablehnung des Estrela-Berichts ist eine Ablehnung sexueller Menschenrechte“

EU-Parlament setzt am Tag der Menschenrechte ein erschreckendes Signal

Am 10. Dezember 2013 hat das Europäische Parlament dem Bericht über sexuelle und reproduktive Gesundheit der Abgeordneten Edite Estrela die Zustimmung verweigert. Mit einer knappen Mehrheit von 334 zu 327 Stimmen setzte sich der Antrag der Europäischen Volkspartei durch, das Europäische Parlament sei für das Thema nicht zuständig.
„Der Estrela-Bericht enthält die wichtige Forderung, dass Menschen in allen EU Mitgliedstaaten Zugang zu sexueller Bildung, Verhütung und einem sicheren Schwangerschaftsabbruch haben sollen. Dass das EU-Parlament ausgerechnet am Tag der Menschenrechte gegen diesen Bericht votiert, ist ein erschreckendes Signal", sagte Prof. Dr. Daphne Hahn, Vorsitzende des pro familia Bundesverbands.
Im Vorfeld hatten Abtreibungsgegner und konservative Kräfte in einer beispiellosen Kampagne die EU-Abgeordneten bestürmt, den Estrela-Bericht abzulehnen. Dabei enthält er Empfehlungen, wie die sexuelle und reproduktive Gesundheit der Menschen in den Mitgliedstaaten verbessert werden kann, verpflichtet die Staaten jedoch zu nichts. Die Empfehlungen sind im Übrigen auch in zahlreichen internationalen Verträgen und Konferenzen festgeschrieben,u.a. bei CEDAW, UNO-Bevölkerungskonferenz 1994 und UNO-Frauenkonferenz 1995.
„Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Bildung und auf die bestmögliche Versorgung im Hinblick auf sexuelle Gesundheit. Dieses Recht muss europaweit anerkannt werden und die EU sollte auf seine Umsetzung hinwirken. Mit der Entscheidung gegen den Estrela-Bericht haben die europäischen Abgeordneten diese Chance verpasst. Wir fordern das EU-Parlament auf, neue Wege zu finden, sexuelle und reproduktive Rechte auf europäischer Ebene zu verankern. Dass Frauen im 21.Jahrhundert noch ihr Recht auf selbstbestimmte Sexualität und Fortpflanzung erkämpfen müssen, ist eine Farce", erklärte Hahn.

Pressekontakt: Prof. Dr. Ulrike Busch, Vorsitzende des Landesverbandes der pro familia Berlin, Tel.: 030 – 398 498 98, E-Mail: lv.berlin[at]nospamprofamilia.de

Die Presseinformation steht hier zum Download bereit.

 

 

Erklärung der Bundesvorsitzenden zu den aktuellen Vorwürfen gegen pro familia

„Pädosexualität ist Machtmissbrauch und Gewalt an Kindern. Sie führt zu gravierenden Verletzungen und unendlichem Leid bei den Opfern. Mit Entschiedenheit lehnen wir eine Verharmlosung oder Relativierung der Folgen von Pädosexualität ab, welche die Betroffenen erleiden müssen“, so die Vorsitzende des Bundesverbands Professorin Dr. Daphne Hahn.

Die vollständige Erklärung der Vorsitzenden des Bundesverbands Professorin Dr. Daphne Hahn kann hier heruntergeladen werden.

pro familia Bundesverband, 11. Oktober 2013

 

 

Presseinformation des pro familia Bundesverbandes

Die aktuelle Presseinformation des Bundesverbandes von pro familia "Zur Thematisierung von Pädophilie in früheren pro familia magazinen" kann hier heruntergeladen werden. 

pro familia Bundesverband, 8. Oktober 2013

 

 

Presseinformation: Am 21. September 2013 Zeichen für sexuelle Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit von Frauen setzen

Anlässlich der Aktivitäten von selbst ernannten Lebensschützern und Abtreibungsgegner_innen, die jährlich einen Marsch für das Leben in Berlin und anderen Städten organisieren hat sich ein breites Bündnis unterschiedlicher Organisationen zusammen gefunden, um unter dem Motto „Leben und lieben ohne Bevormundung“ mit kreativen Aktionen am Samstag, den 21.9.2013 um13 Uhr am Brandenburger Tor zu protestieren.

Auch der pro familia Landesverband Berlin setzt bei dieser Demonstration ein Zeichen für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Die gesamte Pressemitteilung steht hier zum Download bereit.

 

 

Presseinformation - das neue Diaphragma Caya®

Neue Form, neue Farbe: Ein Diaphragma namens Caya®  Einfach verhüten mit einem neuen hormonfreien Verhütungsmittel

pro familia freut sich über gelungene Neuerung bei den hormonfreien Verhütungsmitteln – das neue Diaphragma Caya® ist ab sofort in Deutschland erhältlich.
Caya® ist latexfrei und besteht aus weichem Silikon. Es hat eine ansprechende violette Farbe und eine neue, der weiblichen Anatomie angepasste Form.

Die vollständige Presseinformation steht hier zum Download bereit.

 

Entschließung des Bundesrates zur Rezeptfreiheit der Pille danach

Bundesrat hat in am 5. Juli 2013 einen wichtigen Schritt zur Aufhebung der Verschreibungspflicht für die Pille danach getan.

"Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, in der nächsten Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung die Aufhebung der Verschreibungspflicht für den Wirkstoff Levonorgestrel in Zubereitungen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 1,5 mg je abgeteilter Arzneiform für die einmalige Einnahme zur Notfallkontrazeption innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder im Fall des Versagens einer Kontrazeptionsmethode vorzusehen. (...)"

Der vollständige Beschluss des Bundesrates ist hier zu finden.

 

 

Presseinformation zur Debatte im Bundesrat zur "Pille danach"

Herr Wowereit, bitte lassen Sie für das Land Berlin morgen im Bundesrat beim Thema Pille danach die Vernunft siegen

pro familia Berlin fordert den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit auf, sich bei der morgigen Sitzung des Bundesrates dem Entschließungsantrag der Länder Baden- Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bremen anzuschließen. Dieser Entschließungsantrag sieht die Rezeptfreiheit der Pille danach vor.

Die gesamte Presseinformation ist hier zu finden.

 

 

HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs?

Eine Entscheidungshilfe, die wir ihnen in drei Sprachen bereitstellen:
Deutsch
Türkisch
Russisch

Berliner Erklärung zur HPV-Impfung Berliner Erklärung