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150 Jahre §218 StGB

pro familia Sachsen-Anhalt hat alle Parteien des Landtages Sachsen-Anhalt zum aktuellen Thema befragt.

Die Antworten haben wir in diesen Videos, in dem auch Fachpersonen und Aktivist*innen zur Sprache kommen,

 

Wer entscheidet über das Austragen oder Abbrechen einer Schwangerschaft?

Warum muss es Schwangerschaftsabbrüche geben?

Was brauchen ungeplant Schwangere?

Wie stehen Sie zum Thema Schwangerschaftsabbruch?

 

Bei der gemeinsamen Aktion, von pro familia Halle und Halleschen Frauen sowie Dornrosa e.V.,  zum Einheitstag unter dem Motto „150 Jahre §218 StGB sind genug“ sprechen sich die Aktivist*innen gegen die derzeitige Regelung des Schwangerschaftsabbruchs im Strafgesetz aus und fordern eine Neuregelung, die die sexuellen und reproduktiven Rechte von schwangeren Menschen in den Fokus rücken, fernab von Stigmatisierung und Kriminalisierung.

Aktionstag 28.09.2021 in Magdeburg

Aktionstag 14.07.2021 in Halle. Saale

150 Jahre Kriminalisierung sind genug!

Schwangerschaftsabbruch – Recht statt Verurteilung

1871, also vor 150 Jahren, wurde im Reichsstrafgesetzbuch der §218 eingeführt. Frauen, die eine Schwangerschaft abbrachen, drohte eine bis zu fünfjährige Zuchthausstrafe.

Der pro familia Bundesverband nimmt dieses Datum zum Anlass, eine Debatte zum §218 StGB anzustoßen. Wir wünschen uns eine konstruktive Auseinandersetzung in Gesellschaft und Politik über die Notwendigkeit einer Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs. Wir möchten darüber diskutieren, wie die Alternative aussehen könnte. Für pro familia steht dabei das Recht auf Selbstbestimmung im Kontext von sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten im Mittelpunkt. Dazu gehören zum Beispiel die Verbesserung der Versorgungslage und der medizinischen Ausbildung sowie die gesellschaftliche Endstigmatisierung.

Über das Jahr verteilt werden bundesweit Aktionstage stattfinden. Der pro familia Landesverband Sachsen- Anhalt e. V. beteiligt sich mit seinen Beratungsstellen an Aktionstagen in Halle/ Saale (14.07.2021) und in Magdeburg (28.09.2021).