Vorstand des Landesverbandes Sachsen-Anhalt

pro familia Sachsen-Anhalt arbeitet als gemeinnütziger Verein mit einem ehrenamtlichen Vorstand und einer hauptamtlichen Geschäftsführung.

Die Vorstandsmitglieder der Wahlperiode 2025-2029 sind:

Mario Straßberger

seit 2015 im Vorstand des pro familia Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V und seit 2021 dessen Vorstandsvorsitzender, Jahrgang 1987, tätig als Rechtsanwalt

Maria Urban

Als Sozialarbeiterin (B.A.) und Angewandte Medien- und Kulturwissenschaftlerin (M.A.) habe ich rund 10 Jahre in Einrichtungen der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe und anderen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit gearbeitet.
In meiner Tätigkeit als Lehrkraft und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Merseburg beschäftige ich mich seit 2016 in Forschung, Lehre und Projektarbeit intensiv mit Fragen der sexuellen Selbstbestimmung, Beratung und Prävention – Themen, die auch im Zentrum der Arbeit von pro familia stehen.

Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte, unter anderem „SeBiLe – Sexuelle Bildung für das Lehramt“, „ELSA – Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer“ und „Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung“, konnte ich dazu beitragen, praxisnahe Erkenntnisse zu gewinnen und Konzepte für Bildung, Beratung und Prävention zu entwickeln. Diese Verbindung von Wissenschaft, Praxis und gesellschaftspolitischem Engagement prägt meinen beruflichen Werdegang und mein Selbstverständnis als Sexualwissenschaftlerin.

Eva Kubitza

Sexualwissenschaftlerin (M.A.) sowie Germanistin, Erziehungswissenschaftlerin und Grundschulpädagogin (St.Ex.). Derzeit tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam am Department Sport- und Gesundheitswissenschaften und promoviere an der Hochschule Merseburg zu digitalen Diskurslandschaften zum Schwangerschaftsabbruch und deren Relevanz für die Beratungspraxis. Zuvor tätig an unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten in Forschungsprojekten tätig, u.a. in der vom BMG geförderten Studie „Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer – Angebote der Beratung und Versorgung" (ELSA). 

Dr. Sabine Wienholz

Seit 2021 als wissenschaftliche Mitarbeiterin unter der Professur für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg im Fachbereich Soziale Arbeit, Medien, Kultur (SMK) beschäftigt. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin von 2017 bis 2020 im BMBF-Projekt „SeBiLe – Sexuelle Bildung für das Lehramt“ unter der Professur für Schulpädagogik an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät sowie von 2002 bis 2017 am Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig tätig. Sie studierte von 1995 bis 2000 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Leipzig Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften (Magister) und absolvierte 2010 ihren Master in Sexualpädagogik und Familienplanung an der Hochschule Merseburg. 2017 promovierte sie zum Dr. rer. med. mit dem Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit bei Menschen mit Behinderungen. Ihre meist vom Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (ehem. BZgA) geförderten Forschungsprojekte umfassen die Bereiche Teenagerschwangerschaften, (Jugend)Sexualität und Behinderung, Sexuelle Bildung und Familienplanung. Sabine Wienholz ist zudem Mitglied bei pro familia Sachsen sowie im Verein Leben mit Handicaps e.V.

Annelie Beier