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Aktuelles

Veranstaltung für werdende Mütter und Väter

 

Ein Abend für werdende Mütter und Väter

Dienstag, 10. November 2026, 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Kostenbeitrag: 10,- € 

Anmeldung erforderlich!

Weitere Infos und Anmeldung zu finden auf der Startseite: Beratungsstelle Bonn

 

Pressemitteilung vom 30.09.2026

Pressemitteilung vom 30.09.2026: pro familia NRW kritisiert geplante Kürzungen beim Elterngeld und warnt vor finanziellen Belastungen für Familien

pro familia NRW kritisiert in einer Stellungnahme die geplanten Änderungen beim Elterngeld. Die Kürzung der maximalen Bezugsdauer von 14 auf 12 Monate, weniger frei aufteilbare Monate und die sogenannte 3-6-3-Regel erhöht die finanzielle Belastung für viele Familien und schränkt gleichzeitig die Flexibilität bei der Organisation der Sorgearbeit ein. 

„Familien haben sehr unterschiedliche Lebensrealitäten und finanzielle Voraussetzungen. Starre Vorgaben beim Elterngeld gehen daran vorbei. Mit den geplanten Kürzungen würde der finanzielle Druck auf Eltern erhöht. Das betrifft vor allem Familien mit geringem Einkommen und Alleinerziehende“, erklärt Stephanie Gümüş, Geschäftsführerin von pro familia NRW.

„Das Ziel der gerechteren Aufteilung von Sorgearbeit ist nachvollziehbar, kann aber nicht allein über Einschränkungen beim Elterngeld forciert werden. Es braucht Anpassungen bei verschiedenen Strukturen der Gleichstellung“, so Gümüş weiter. „Familien übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Statt beim Elterngeld zu kürzen, muss die Politik sie besser unterstützen. Dazu gehört vor allem eine verlässliche und flächendeckende Kinderbetreuung.“ 

Aktuell diskutiert die Bundesregierung die Umsetzung der Reformpläne. pro familia NRW appelliert an die Politik, die Pläne zurückzunehmen und stattdessen die unterstützenden Strukturen für Familien auszubauen.

Lesen Sie die vollständige Stellungnahme hier.

Das Deutsche Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch im europäischen Kontext

Die informative Studie: Das Deutsche Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch im europäischen Kontext hat Kristin Alker in einer Kooperation vom Haus der FrauenGeschichte e.V., dem Internationalen Frauenzentrum Bonn e.V. und der pro familia Beratungsstelle Bonn erstellt. Kristin Alker ist Masterstudentin im Studiengang English Literatures and Cultures mit Gender und Queer Studies.

 

Das Deutsche Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch im europäischen Kontext

 

Besuch der Bundesfamilienministerin beim Bonner Netzwerk "Frühe Hilfen"

Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat im Rahmen ihrer Sommerreise das Bonner Netzwerk „Frühen Hilfen für Vater, Mutter, Kind“ besucht. Die Ministerin, die auf ihrer Tour für den  Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland“ wirbt, machte sich in Bonn ein Bild, welchen Beitrag hier die „Frühen Hilfen“ leisten, um die Entwicklungschancen von Kindern von Anfang an zu fördern.

In Bonn besuchte sie exemplarisch den Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbundes in Dransdorf. Hier findet im Rahmen der Frühen Hilfen u.a. eine Eltern-Kind-Gruppe „Neu im Leben“ statt. Außerdem bietet dort profamilia eine Hebammensprechstunde an. Beide Partner sind Gründungsmitglieder des Bonner Netzwerks „Frühe Hilfen“ und haben zahlreiche präventive Angebote für Familien in ihrem Portfolio.