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Antisexistische und kreative Textilwerkstatt

Wir sind pia* (pro familia in action) - ein Zusammenschluss junger Menschen, die sexuelle und reproduktive Rechte durch Mitwirken und Handeln thematisieren möchten. Ziel des Netzwerks ist es, eine Plattform zu bieten, in der sich Menschen unter einer queer-feministischen,rassismus- und kulturkritischen Perspektive austauschen, verbinden und diese gemeinsam gestalten.

Im Zeichen der #meetoo Bewegung und einer stets stets fortschreitenden Sichtbarkeit von sexistischer Belästigung, Ausgrenzung und Diskriminierung wollen wir einen  Blick auf „cat calling“ werfen, dieses  Phänomen thematisieren und (eigene) Erfahrungen austauschen.

Eine aktionsorientierter kreativer Austausch durch das Besticken und Bemalen von Textilien soll ein Zeichen gegen jegliche Form von sexistischer Hetze darstellen.

#bringyourown #webringsomeforyou

Kreative Textilwerkstatt und Austausch

14.9.2022 17 Uhr

pro familia Bremen-Nord

Weserstr. 35

28757 Bremen

 

Anmeldung unter pia.bremen.bremerhaven[at]nospamprofamilia.de

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pia Bremen Bremerhaven

pia bremen Bremerhaven

wir sind pro familia in action: kurz “pia”

„pia“  ist ein Zusammenschluss junger Menschen, welcher durch öffentliches Engagement und Aktionen  sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit thematisieren möchte. Ziel des Netzwerks ist es, jungen Menschen eine Plattform zu bieten, in der sie sich unter einer queer-feministischen, rassismus- und kulturkritischen Perspektive austauschen, verbinden und diese gemeinsam gestalten können.

Durch aktionsorientiertes Engagement und einen Austausch unter jungen Menschen kämpft “pia” für die die Sichtbarkeit sexueller und reproduktiver Rechte und der Dekonstruktion einer binären Denkweise und Gesellschaft.

Wir treffen uns regelmäßig ein mal im Monat. Wenn du Lust hast mitzumachen, melde dich gerne per Mail oder via Instagram bei uns. Wir freuen uns auf dich!

Instagram: pia_profamilia_bremen

Mail: pia.bremen.bremerhaven[at]nospamprofamilia.de

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Bisherige Aktionen:

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Filmreihe: Untenrum vorgeführt

Ankündigungsplakat der Filmreihe

Themen der Sexualität, insbesondere von FLINTA* Personen, sind seit Jahrhunderten von Tabuisierung und Scham betroffen. Von frei gelebter und vielfältiger Sexualität, genitaler Vielfalt und der Sichtbarkeit aller Menschen als sexueller Wesen können wir bislang leider nur träumen. Nach wie vor wird physischer wie auch psychischer Missbrauch normalisiert. Dass der Zugang zu Informationen und medizinischer Grundversorgung von FLINTA* Personen massiv erschwert wird, ist gesellschaftlicher Standard. Die Filmreihe Untenrum vorgeführt widmet sich eben diesen Themen. Wir wollen das Schweigen und die Tabus brechen und einen offenen, sicheren Ort des Austauschs schaffen.
(FLINTA* steht für Frauen, Lesben, inter Personen, nicht-binäre Menschen, trans Personen, agender Personen & das * meint alle Menschen, die sich mit den genannten Geschlechtsidentitäten oder keiner identifizieren.)

Mein Name ist Klitoris

Foto der Abschlussdiskussion mit Louisa Lorenz und 2 pias

Am 8. März startete in Kooperation mit dem Kommunalkino City46 die dreiteilige #Filmreihe UNTENRUM VORGEFÜHRT - SEXUELLE SELBSTBESTIMMUNG. Den Auftakt machte die Bremen-Premiere von MEIN NAME IST KLITORIS. Zum anschließenden Publikums- und Filmgespräch konnten wir Louisa Lorenz(@clitnight) (M.A. Geschlechterforschung, Klitoris-Expertin) begrüßen, die nicht nur spannende Einblicke in das Thema gab, sondern auch gleich noch ihr brandneues Buch „CLIT“ (@heyne.verlag) mit im Gepäck hatte.

Ein riesengroßes Dankeschön an alle die uns an diesem wundervollen Abend gefolgt sind.

WIE WIR WOLLEN

Am 12.04. präsentierten wir den Film WIE WIR WOLLEN vom @kollektiv.kinokas im @city46_bremen Danke an alle die da waren und diesen Abend mit uns geteilt haben.

In dem Film portraitieren sich 50 Personen mit Uterus um ihre Erfahrungen mit ihrem Schwangerschaftsabbruch zu teilen. Neben einer immer noch vorherrschenden Stigmatisierung von Personen die abgebrochen haben, ging es neben gesamtgesellschaftlichen Vorurteilen, rechtliche und politische Bevormundung, vor allem um die durch die §218 und 219 StGB gemachten Hürden.

"Tabuisierung, Erleichterung, Stigmatisierung, Unverständnis, Angst, Rechtfertigungsdruck, Unsicherheit, Erklärungsnot, Unwissenheit, Schmerzen, Verurteilung, Finanzielle Unsicherheit, Aufregung, Überforderung, Traurigkeit, Zeitdruck, Hilflosigkeit Bevormundung, Freude, Schuld, Strafbar"

... sind nur einige Worte die eine Lage einer Person beschreiben kann, die ungewollt schwanger ist.

Nach dem Film hatten wir ein tolles Gespräch mit einer Beraterin aus der Frauenberatungsstelle aus Verden.

Danke für deine Teilhabe an unserer Aktion und das teilen deiner Expertise.

The Case You

Am 10.05. endete unsere Filmreihe "untenrum vorgeführt" in Kooperation mit dem Kommunalkino City46 mit dem Film The Case You. Gemeinsam haben die Filme gesehen und mit vielen tollen Gästinnen diskutiert. Wir haben das Schweigen gebrochen und uns auf Grundlage vielfältiger Dokumentationen über die immer noch tabuisierten Themen "weibliche* Lust, Schwangerschaftsabbruch und sexualisierte Gewalt" ausgetauscht. Wir danken allen Menschen die dabei waren und den Partnerschaften für Demokratie, die im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben! dieses Projekt möglich gemacht haben. (https://www.partnerschaftfuerdemokratie.bremen.de/)

Diskussion nach dem Film

Internationaler Frauen*tag 8.März 2022

Die pia Gruppe Bremen  posiert mit Plakaten

Auf der ganzen Welt streikten am feministischen Kampftag Menschen und solidarisieren sich gemeinsam auf der Straße, um für die Rechte und für mehr Sichtbarkeit von der immer noch vorherrschenden Diskriminierung von FLINTA* Personen zu demonstrieren.

Auch wir von pia* Bremen (pro familia in action) stehen ein, für ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, für die Gleichheit aller Geschlechter, für die Dekonstruktion einer binären Denkweise und gegen jegliche Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

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FLINTA* steht für Frauen, Lesben, inter Personen, nicht-binäre Menschen, trans Personen, agender Personen & das * meint alle Menschen, die sich mit den genannten Geschlechtsidentitäten oder keiner identifizieren.