Heinestraße 2-4
66121 Saarbrücken
Telefon: 0681 96817676
Fax: 0681 96817666
Email: saarbruecken@profamilia.de

Mo - Do:  08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr
Fr:            08:00 - 13:00 Uhr

Beratungstermine nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung


Aktuelle Informationen zu unseren Öffnungszeiten erhalten Sie auch über die telefonische Ansage, welche außerhalb unserer Öffnungszeiten, unter der 0681/9681 76 76 geschaltet ist.

ÖPNV: Nehmen Sie die Saarbahn bis zur Haltestelle Hellwigstraße. Dann zu Fuß die Mainzer Straße Richtung Innenstadt zur ARAL-Tankstelle, vor der Tankstelle links in die Heinestraße; dann sind wir nach 200 m am Ende der Straße.
 
Mit dem Auto aus Richtung A 620: Abfahrt Nr. 18 über die Bismarckbrücke, an der Ampel Bismarckbrücke nach rechts und direkt wieder rechts in die Obere Lauerfahrt, dann nach 300 m auf der linken Seite. Mit dem Auto aus Richtung Stadtmitte: nach der Kreuzung „Paul-Marien-Straße/ Mainzer Straße“ rechts in die kleine Gasse „Obere Lauerfahrt, die Bismarckstraße überqueren und dann ist pro familia nach 300 m auf der linken Seite.
 
Bitte beachten Sie: Wir sind am 15.06.2016 umgezogen!
Neue Adresse: Heinestraße 2-4, 66121 Saarbrücken

Wir bieten Informationen, Beratung, Therapie und Hilfen bei folgenden Themen:


Unsere Beratungsangebote werden derzeit nach vorheriger Vereinbarung i. d. R. telefonisch durchgeführt, sofern nicht anders vermerkt:

Achtung: Wenn wir Sie zurückrufen, erfolgt der Anruf anonym, also mit unterdrückter Rufnummer.

Kostenübernahme beim Schwangerschaftsabbruch gibt es weiterhin, die Geschäftsstellen der saarländischen Krankenkassen haben fast ausnahmslos wieder geöffnet. Wie das jeweils bei ihrer Krankenkasse funktioniert können Sie dort erfragen.

 

Digitale Angebote der Sexualpädagogik

Wir freuen uns, Ihnen an dieser Stelle unsere neuen digitalen Angebote vorstellen zu können, insbesondere zum Themenschwerpunkt kindliche Sexualität.
Das Angebot besteht aus vier Teilen und beinhaltet Formate für Eltern, Erzieher*innen und Grundschul-Lehrer*innen:
 

Elternabende für KiTas zu kindlicher Sexualität

 

Schulung für KiTa-Teams zu kindlicher Sexualität

 

Praxis-Nachmittag zur Sexualerziehung an Grundschulen

 

Eltern-Coaching zu kindlicher Sexualität als Videoreihe

 

In der Reihe "Elterncoaching - von Couch zu Couch" erklärt die Erziehungswissenschaftlerin und Sexualpädagogin Stefanie Reiche in lockerer Folge kindliche sexuelle Verhaltensweisen und den sinnvollen Umgang damit. Die Reihe umfasst sechs Teile und kann hier angeschaut werden.

 

 

 

Veröffentlichungen

Trennungsbroschüre "Zwei Wege gehen"


Wir freuen uns Ihnen unsere neue Trennungsbroschüre vorstellen zu dürfen, die wir gemeinsam mit der Familienrechtsanwältin Annette Peteranderl gestaltet haben.

Weitere Informationen zum Inhalt und wie Sie die Broschüre erhalten, finden Sie unter folgendem Link

 

Reader: Sexuelle Bildung/Sexuelle Übergriffe unter Kindern/Trauma

 

Die Handreichung möchte die Begrifflichkeiten unterscheiden und gleichzeitig praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten für eine grenzwahrende sexualpädagogische Praxis im Vorschulbereich aufzeigen.

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier.

 

 

Reader: Sexualisierte Gewalt im Kontext Schule

 

In dieser Handreichung sind neben Definitionen von Grenzverletzungen, Übergriffen und strafrechtlichen Formen sexueller Gewalt Handlungsempfehlungen bei Verdachtsfällen und alle für den Schulkontext rechtlich relevanten Regelungen zusammengefasst.

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier.

 

 

 

 

Reader: Sexuelle Bildung – Auf dem Weg zu einem sexualpädagogischen Konzept

 

Handreichung für Träger / Leitungen / Erzieher*innen im Vorschulbereich. Zur inhaltlichen Vorbereitung einer sexualpädagogischen Konzeption.

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier.

 

 

 

Stellungnahmen

Stellungnahme zur Reform des § 219a von pro familia Saarbrücken/Saarland

Am 22.03.2019 wurde die Reform des § 219a vom Bundestag beschlossen. Aus unserer fachlichen Sicht ist diese Reform inakzeptabel und bei weitem nicht ausreichend.

Aus folgenden Gründen fordern wir die Abschaffung des § 219a:

  • Wir sind der Meinung, dass Frauen ein Recht auf umfassende Informationen zum Schwangerschaftsabbruch haben.
  • Im Rahmen des verabschiedeten Gesetzes können Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, nach wie vor nicht über die von ihnen angebotenen Methoden informieren, eine Vorinformation zur Entscheidungsfindung für eine bestimmte Methode fehlt damit. Dies stellt einen eklatanten Gegensatz zu allen anderen medizinischen Eingriffen dar. Ungewollt schwangere Frauen müssen dadurch bis zum Aufklärungsgespräch mit einem Arzt/einer Ärztin oder bis zu einem Termin in einer Beratungsstelle warten und haben gleichzeitig für eine Entscheidungsfindung nur begrenzte Zeit aufgrund der gegebenen Fristen bis zur 12. Schwangerschaftswoche.
  • Aufgrund der Stigmatisierung finden sich immer weniger Ärzt*innen, die bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen. Die Versorgungslage ist vielerorts sehr problematisch.
  • Die Liste der Bundesärztekammer beruht auf der freiwilligen Angabe der behandelnden Ärzt*innen und Kliniken. Solange der Schwangerschaftsabbruch teil-kriminalisiert bleibt, werden viele Ärzt*innen sich dagegen entscheiden, auf einer solchen Liste vermerkt zu sein. Damit bleibt die Information für betroffene Frauen lückenhaft. Diese Liste ist somit nicht vollständig und bildet das tatsächliche Angebot in der Bundesrepublik nicht ab.
  • In Deutschland haben wir damit im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ein Gesetz, das dem Recht auf Informationsfreiheit und Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen deutlich höhere Hürden in den Weg legt – sowohl für die Frauen als auch für potentielle Behandler*innen.


Lesen Sie hierzu auch:

„Sobald der Embryo ins Bild kommt, ist die Frau irgendwie weg"
"Diese Woche steht erstmals, seit der Paragraf 219a geändert wurde, eine Ärztin vor Gericht. Sie hat darüber informiert, wie sie
Schwangerschaftsabbrüche macht. Juristin Ulrike Lembke über die Chance, dass es doch noch zu einem besseren Gesetz kommt"

taz, 11.06.2019