Zwischen #metoo und Menschenrecht

Wie werden sexuelle Rechte von Frauen in Sachsen gestärkt?

 

Filmscreening von "The Case you - Eine von vielen" (2021) mit Podiumsgespräch

im Rahmen des Aktionstags gegen Gewalt an Frauen

28. November 2022

19.00 - 21.30 Uhr

Programmkino Ost

Schandauer Str. 73, 01277 Dresden

 

Eintritt ist frei.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Faltblatt finden Sie HIER

 

Moderation:

Susanne Braun, Indiefilmtalk, Dresden

Mona Rauber, pro familia Sachsen Projekt SRR konkret, Dresden

 

Es diskutieren:

Susanne Hampe, bellis e.V., Leipzig

Uta Leupolt, Leitung Referat V.4,

Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, Dresden

Antje Schulz, Trude e.V., Görlitz

Bitta Borrego, Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen e.V., Dresden

 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des pro familia Projekts "SRR konkret. Sexuelle und reproduktive Rechte konkret".

Weitere Information zum Projekt finden Sie unter:

www.sexuelle-rechte.de.

 

Zur Veranstaltung:

Seit 1. Februar 2018 ist die Istanbul-Konvention auch in Deutschland ratifiziert. Nach deutschem Recht ist dies nur möglich, wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Voraussetzungen und Anforderungen zum Schutz vor Gewalt bereits bestehen bzw. erfüllt sind und gezilet Lücken im Hilfesystem geschlossen werden.

Wir wollen in dieser Dialogveranstaltung distkurieren, inwiefern dies in Sachsen bereits der Fall ist und wie es hier um die sexuellen Schutzrechte von Frauen bestellt ist.

Als Einstieg wird der FIlm "The Case you - Eine von vielen" (2021) gezeigt. Er handelt von sexuellen Übergriffen bei einem Casting und fünf betroffenen Frauen, die sich dagegen zur Wehr setzen. Die Regisseurin Alison Kuhn gibt diesen Frauen selbst eine Stimme. Die eindringlichen Portraits zeigen, was solche Vorfälle für Betroffene bedeuten und stellt ihre Selbstermächtigung in den Vordergrund.

Im Podiumsgespräch kommen Vertreter*innen regionaler Organisationen und der Verwaltung zu Wort und diskutieren mit dem Publikum unter anderem zu den Fragen:

Welche Maßnahmen werden bereits ergriffen, um sexualisierte Gewalt zu verhindern?

Wo finden Betroffene Unterstützung?

Welche aktuellen Herausforderungen gibt es und wie wird ihnen begegnet?

 

Das Projekt ist gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend