von Redaktion Landesverband | pro familia Bayern
Warum es den Pride Month gibt
Der Pride Month erinnert jedes Jahr im Juni daran, dass die Rechte von queeren Menschen nicht selbstverständlich entstanden sind. Sie wurden erkämpft, oft gegen Widerstände, Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung.
Der historische Ursprung
Seinen Ursprung hat der Pride Month in den sogenannten Stonewall-Aufständen 1969 in New York. Queere Menschen wehrten sich damals gegen wiederholte Polizeigewalt und staatliche Repression. Aus Protest entstand eine weltweite Bewegung für Sichtbarkeit, Schutzrechte und gesellschaftliche Teilhabe.
Vielfalt braucht Schutz und Unterstützung
Auch heute erleben viele lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen noch Unsicherheit, Anfeindungen oder Diskriminierung, im Alltag, in Familien, in Schulen oder am Arbeitsplatz. Gerade deshalb bleiben Aufklärung, Beratung und solidarische Räume wichtig.
Haltung von pro familia Bayern
pro familia Bayern setzt sich für sexuelle Selbstbestimmung, Vielfalt und einen respektvollen Umgang miteinander ein. Dazu gehört auch, queere Lebensrealitäten sichtbar zu machen und Menschen unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität zu unterstützen.
Pride in Bayern
Im Juni finden in vielen bayerischen Städten Christopher Street Days und Pride-Veranstaltungen statt, unter anderem in Augsburg, München, Nürnberg, Regensburg, Würzburg oder Passau. Sie schaffen Sichtbarkeit, Begegnung und politische Aufmerksamkeit.
Mehr als ein Fest
Pride bedeutet deshalb nicht nur Feiern. Pride bedeutet auch Erinnerung, Haltung und der Einsatz für gleiche Rechte und ein sicheres Leben für alle Menschen.
“Freiheit wird nie freiwillig von den Unterdrückern gewährt; sie muss von den Unterdrückten eingefordert werden."
Martin Luther King Jr.