Beratungsangebot für erwachsene Grenzgänger*
Grenzgänger* sind Erwachsene, die in ihrem sozialen Umfeld beschuldigt werden, sexuelle Übergriffe begangen zu haben. Wir bieten sexualpädagogische Informationen, pädagogische Intervention und fachliche Begleitung für diese Männer an. In den Beratungs-Gesprächen geht es darum, herauszufinden, wie sich Männer verhalten können, ohne grenzverletzend zu sein. Ein weiteres Ziel ist, eine Identität zu entwickeln und aufzubauen, die auf eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen beruht und nicht auf Abwertung anderer, Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt angewiesen ist.
Es werden in der Beratung Wissen und Werte über Körper und Sexualität mit sich selbst und mit anderen gegeben, weiter wird über Kennenlernen und Flirten mit Respekt, stabile Freundschaften und einvernehmliche Beziehungen, Menschenrechte sowie Kinderrechte informiert. Es geht somit um Sexuelle Bildung. Die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und für sich Wege für einen gewaltfreien Umgang mit Gefühlen wie Wut und Scham zu finden, sind weitere wesentliche Bausteine der Beratung.
Bitte vereinbaren Sie die Termine unter 06421-21800. Die Beratung kann nicht kostenfrei angeboten werden.
Beratungsangebot für jugendliche Grenzgänger*
Grenzgänger* sind Jugendliche, die in ihrem sozialen Umfeld beschuldigt werden, sexuelle Übergriffe begangen zu haben. Wir bieten für diese jungen Männer sexualpädagogische Informationen, pädagogische Intervention und fachliche Begleitung. Jugendliche, die sexuell übergriffig geworden sind, brauchen Orientierung und Grenzen, damit es nicht zu weiteren Übergriffen kommt. Sie bewegen sich an einer Grenze oder bereits über eine Verhaltensgrenze hinaus. Wir bezeichnen sie daher als Grenzgänger*. Darüber hinaus benötigen sie auch Verständnis für ihre innere Not, die dieses Verhalten verursacht.
Mit übergriffigen Jugendlichen zu arbeiten, bedeutet mögliche zukünftige Grenzverletzungen zu verhindern. Es geht für die Jugendlichen darum, zu lernen, wie sie sich als Junge und später als erwachsener Mann in Beziehung zu anderen Menschen verhalten können, ohne grenzverletzend und übergriffig zu sein. Die Aufgabe ist daher, eine eigene Identität zu entwickeln und aufzubauen, die auf eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen beruht und nicht auf Abwertung, Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt angewiesen ist.
Die Inhalte, die im beraterischen Kontext vermittelt werden, sind:
- Sexuelle Bildung: altersgerechtes Fachwissen und Informationen
- Haltung und Werte über Körper und Sexualität
- Freundschaften und einvernehmliche Beziehungen
- Menschenrechte, Kinderrechte, sexuelle und reproduktive Rechte
- Umgang mit Aggression und Gewalt
- Wahrnehmen und Einhalten von Grenzen
- Übernehmen von Verantwortung
Die Termine müssen unter 06421-21800 vereinbart werden und können nicht kostenfrei angeboten werden.