Starke Frauen | 08.März 2026
Ausstellung zum Internationalen Frauentag
Herta Däubler-Gmelin (geb. 1943)
Juristin und SPD Politikerin, Bundesministerin der Justiz (1998 bis 2002), langjährige Bundestagsabgeordnete, setzte sich für Gleichberechtigung, Opferschutz und Menschenrechte ein.
„Auch die Würde der Frau ist unantastbar!“
Kurzbiografie
Herta Däubler-Gmelin ist Rechtsanwältin und war über Jahrzehnte in der Bundespolitik aktiv. Sie gehörte von 1972 bis 2009 dem Deutschen Bundestag an und leitete dort unter anderem Ausschüsse in der Rechtspolitik sowie im Bereich Menschenrechte. Von 1998 bis 2002 war sie Bundesministerin der Justiz und stand für eine Politik, die Rechtsstaat und Grundrechte auch im Alltag durchsetzbar machen will.
Konkreter Beitrag zur Frauenbewegung
Däubler-Gmelin arbeitete an zentralen Feldern staatlicher Frauenpolitik, Rechtsschutz, Gleichstellung, Gewaltprävention, Zugang zu Recht. Sie steht für den Ansatz, dass Gleichberechtigung nicht nur ein gesellschaftliches Ziel ist, sondern eine Frage verlässlicher Regeln, klarer Zuständigkeiten und wirksamer Verfahren. Damit gehört sie zu den Frauen, die feministische Anliegen in Gesetzgebung und Institutionen getragen haben.
Wirkung bis heute
Ihre Arbeit macht sichtbar, wie stark Rechte von der konkreten Umsetzung abhängen, von Gerichten, Behörden, Schutzsystemen und politischen Mehrheiten. Für Beratungskontexte ist das relevant, weil es in Konflikten oft nicht nur um persönliche Dynamik geht, sondern um sichere Rahmenbedingungen, Zugang zu Information, Schutz vor Gewalt und faire Verfahren. Rechtsstaatlichkeit ist für Betroffene kein abstrakter Begriff, sondern Alltag.
Kritische Einordnung
Däubler-Gmelin ist als klar positionierte Politikerin einzuordnen, die innerhalb parteipolitischer Auseinandersetzungen wirkte und öffentlich zugespitzt argumentierte. Diese Art von Politik schafft Sichtbarkeit und Konflikt zugleich. Ihr Einsatz für Grundrechte, für rechtliche Durchsetzung, sowie menschrechtliche Standards für Frauen die Schutz und Unterstützung brauchen, machen sie zu einer Starken Frau dieser Ausstellung.
Quellen und Recherche
Internationaler Frauentag
Der 8. März entstand aus der Arbeiterinnenbewegung. Seit 1911 wird er in Deutschland begangen. Er steht für Wahlrecht, faire Arbeitsbedingungen und politische Mitbestimmung, heute für gleiche Rechte und gegen strukturelle Benachteiligung. Diese Ausstellung zeigt Frauen, die gesellschaftlichen Wandel angestoßen haben.
Mitmachen
Tragen Sie sich ins Gästebuch ein oder nennen Sie weitere Frauen, die gehört werden sollten.
Gleichberechtigung lebt vom Mitgestalten.
Jetzt Mitglied werden
Unterstützen Sie pro familia Augsburg e.V. dauerhaft durch Ihre Mitgliedschaft.
Frauenrechte stärken. Jetzt spenden!
Der Internationale Frauentag erinnert daran, dass Gleichberechtigung aktiv gestaltet werden muss. Viele Frauen erleben weiterhin strukturelle Benachteiligung, ökonomische Unsicherheit oder Gewalt.
pro familia Augsburg berät vertraulich zu Schwangerschaft, Sexualität, Partnerschaft, Trennung und Lebenskrisen. Unsere Arbeit ist fachlich fundiert, niedrigschwellig und parteilich für Selbstbestimmung.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie konkrete Beratungsarbeit in Augsburg. Sie ermöglichen Gespräche, Schutz, Orientierung und nachhaltige Begleitung.
Abbildung 13: Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Pop-Art-Version | erstellt durch pro familia Augsburg)
Basierend auf: „Bundesarchiv B 145 Bild-F079280-0032, Münster, SPD-Parteitag, Däubler-Gmelin.jpg“ von Engelbert Reineke / Bundesarchiv
Wikimedia Commons
Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F079280-0032,_Münster,_SPD-Parteitag,_Deubler-Gmelin.jpg
Bearbeitung: Pop-Art-Transformation mittels KI-Tool durch ChatGPT, 2026 (alle Rechte vorbehalten)
Das Bild basiert auf einer frei lizenzierten Vorlage von Wikimedia Commons. Kommerzielle Nutzung gemäß Lizenzbedingungen. Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten wurden berücksichtigt.
Beratungstermine vergeben wir telefonisch.
Tel. 0821 450 362 0
E-Mail. augsburg@profamilia.de
Homepage: www.profamilia.de/augsburg
Sie können uns auch per E-Mail oder mit diesem Kontaktformular anschreiben.