Starke Frauen | 08.März 2026
Ausstellung zum Internationalen Frauentag
Rita Süßmuth (1937 bis 2026)
Erziehungswissenschaftlerin und CDU Politikerin, Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, später Präsidentin des Deutschen Bundestages, prägte Frauenpolitik, Gleichstellung und eine auf Aufklärung ausgerichtete Gesundheitspolitik.
„Feministin zu sein, ist das Mindeste, was eine Frau tun kann.“
Kurzbiografie
Rita Süßmuth kam aus der Wissenschaft und lehrte an Hochschulen. 1985 wurde sie Bundesministerin, 1986 wurde das Ressort um den Bereich Frauen erweitert. Von 1988 bis 1998 stand sie als Präsidentin an der Spitze des Deutschen Bundestages. Sie starb am 1. Februar 2026.
Konkreter Beitrag zur Frauenbewegung
Süßmuth machte Gleichstellung zu einer staatlichen Aufgabe und sprach die Lebensrealitäten von Frauen öffentlich und konkret an. Sie trat für Schutz vor Gewalt, körperliche Selbstbestimmung, bessere Vereinbarkeit und politische Teilhabe ein. In ihrer Amtszeit wurde Frauenpolitik im Ministerium strukturell gestärkt, zugleich drängte sie parteiübergreifend auf mehr Verbindlichkeit bei Gleichstellung.
Wirkung bis heute
Süßmuth stand für eine Politik, die Rechte mit Praxis verbindet. Aufklärung statt Ausgrenzung war ein zentraler Ansatz ihrer Gesundheitspolitik. Für Beratungskontexte bleibt das relevant, weil Stigmatisierung, Gesundheit, Selbstbestimmung und Schutzräume unmittelbar zusammenhängen. Ihr Wirken zeigt, wie politische Entscheidungen Beratung und Lebensrealitäten verändern können.
Kritische Einordnung
Historisch ist Süßmuth als Akteurin zu sehen, die innerhalb einer konservativen Partei progressive Positionen vertreten hat, oft gegen innerparteilichen Widerstand. Konflikte entstanden insbesondere dort, wo Gleichstellung, Sexualpolitik und Gesundheitspolitik traditionelle Leitbilder berührten. Diese Spannungen gehören zur politischen Einordnung ihres Wirkens.
Internationaler Frauentag
Der 8. März entstand aus der Arbeiterinnenbewegung. Seit 1911 wird er in Deutschland begangen. Er steht für Wahlrecht, faire Arbeitsbedingungen und politische Mitbestimmung, heute für gleiche Rechte und gegen strukturelle Benachteiligung. Diese Ausstellung zeigt Frauen, die gesellschaftlichen Wandel angestoßen haben.
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Der Internationale Frauentag erinnert daran, dass Gleichberechtigung aktiv gestaltet werden muss. Viele Frauen erleben weiterhin strukturelle Benachteiligung, ökonomische Unsicherheit oder Gewalt.
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Abbildung 11: Prof. Dr. Rita Süssmuth (Pop-Art-Version | erstellt durch pro familia Augsburg)
Basierend auf: „Bundesarchiv B 145 Bild-F082401-0018, Bremen, CDU-Parteitag, Rita Süssmuth.jpg“ von Lothar Schaack / Bundesarchiv
Wikimedia Commons
Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F082401-0018,_Bremen,_CDU-Parteitag,_Rita_S%C3%BCssmuth.jpg
Bearbeitung: Pop-Art-Transformation mittels KI-Tool durch ChatGPT, 2026 (alle Rechte vorbehalten)
Das Bild basiert auf einer frei lizenzierten Vorlage von Wikimedia Commons. Kommerzielle Nutzung gemäß Lizenzbedingungen. Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten wurden berücksichtigt.
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