Sexpäd Spezial
Jugendliche Lebenswelten – Impulse für die sexuelle Bildungsarbeit
| Beginn | 18.04.2024, 13:30 Uhr | ||||
| Ende | 19.04.2024, 15:30 Uhr | ||||
| Besonderheiten | |||||
| Ort |
Hoffmanns Höfe Frankfurt am Main | ||||
| Leitung |
Andreas Gloël Fachreferent für Sexuelle Bildung, pro familia Schleswig-Holstein
Petra Winkler pro familia Berlin | ||||
| ReferentInnen |
Heide Möller-Slawinski Vortrag „Wie ticken Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren?“ Alexander Hahne Input „Kompetenzerweiterung zu LSBTIQ* Methoden“
Prof. Dr. Alexandra Klein “Schulische Sexualerziehung aus Adressat*innenperspektive“ | ||||
| Ziele/Inhalte |
Ziel der Fortbildung ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu aktuellen sexualpädagogischen Themen zur Verfügung zu stellen. Davon ausgehend wird der Fachaustausch zwischen erfahrenen sexualpädagogischen Fachkräften gefördert und es entstehen Impulse für die sexuelle Bildungsarbeit. Schwerpunkt dieser Veranstaltung sind aktuelle Forschungen über Lebenswelten Jugendlicher. Dabei muss selbstverständlich davon ausgegangen werden, dass es nicht „den oder die Jugendliche*n“ gibt, sondern sich ihre Heterogenität in unterschiedlichen Lebenswelten und Wertehaltungen manifestiert. Im Vortrag von Heide Möller-Slawinski wird auf Grundlage von Daten der Sinus-Milieus und weiterer aktueller Forschungsdaten ein Überblick über folgende Fragen gegeben: Wie leben und erleben sie ihren Alltag? Welche Lebensentwürfe und -stile verfolgen sie? An welchen Werten orientieren sie sich? Wie optimistisch blicken sie in die Zukunft? Wie stehen sie bspw. zu Gesundheit und drängenden Themen der Zeit wie Klima, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz? Am ersten Tag wird es weitere Inputs auf Grundlage von Forschungsdaten geben, die zu Reflexion der sexuellen Bildungsarbeit anregen. Diese werden noch bekannt gegeben. Im weiteren Verlauf der Fortbildung wird in interaktiven Formaten erarbeitet, was die aktuellen Erkenntnisse für die Angebote der sexuellen Bildung bedeuten können. Hierzu finden Möglichkeiten des fachlichen Austausches und der Reflexion der sexuellen Bildungsarbeit statt, die die Handlungssicherheit und Positionierung als sexualpädagogische Fachkraft unterstützen. Eine aktive Beteiligung in den interaktiven Formaten ist ausdrücklich gewünscht. Dazu erhalten die Teilnehmenden vor der Veranstaltung weitere Informationen. | ||||
| Methoden |
Fachvortrag und Inputs, interaktive Methoden für fachlicher Austausch | ||||
| Zielgruppe |
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| Zulassungsvoraussetzungen |
Für die Teilnahme an der Fortbildung wird vorausgesetzt:
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| Teilnahmebeitrag |
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| Fahrtkosten |
Fahrtkosten werden nicht erstattet. | ||||
| Unterkunft und Verpflegung |
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (außer Getränke) in der gebuchten Tagungsstätte sind im Teilnahmebeitrag enthalten. | ||||
| Anmeldeschluss | 28.02.2024 |
Rücktrittsbedingungen
Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.
- Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
- Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
- Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
- Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
- Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche Teilnehmende/n nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent des Teilnahmebeitrages an.
- Bei Absagen zur Teilnahme an mehrtägigen kostenfreien Fortbildungen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn entstehen Bearbeitungsgebühren von 50 €, wenn der Platz nicht neu besetzt werden kann.
- Bei krankheitsbedingten Absagen einer Fortbildung entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten dem pro familia Bundesverband Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem Teilnehmenden übernommen werden.
- Sollten einzelne Fortbildungseinheiten aufgrund von Krankheit oder anderer Gründe nicht besucht werden können, sind ein Nachholen und/oder eine Erstattung dafür nicht möglich. Fehlzeiten werden auch in der Teilnahmebescheinigung vermerkt.
- Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.
Die Fortbildung wird gefördert durch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Köln.