Fortbildungs-Detailseite

Online-Seminar: Mutterschaft mit psychischer Erkrankung – Psychopharmaka als Teil einer umfassenden Betreuung

Beginn14.11.2024, 14:00 Uhr
Ende14.11.2024, 15:30 Uhr
Besonderheiten
Ort

online


Die Zugangsdaten zur Seminarplattform werden kurzfristig versandt. Die Teilnahme setzt einen PC oder Laptop mit Kamera voraus.


Leitung

Prof. Dr. Anke Rohde

Ziele/Inhalte

Frauen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Psychosen oder Angststörungen stehen bei der Familienplanung vor besonderen Herausforderungen. Neben den üblichen Sorgen stellen sie meist die Frage, ob ihre Medikamente das ungeborene Kind gefährden und ob sie diese im Falle einer Schwangerschaft absetzen sollten. In der Beratung dazu sind viele Aspekte zu berücksichtigen, neben den möglichen Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind auch Behandlungsalternativen während Schwangerschaft und Stillzeit und die Prävention von Rückfällen, vor allem nach der Geburt. Eine entscheidende Rolle in der Betreuung spielen dabei die Unterstützung durch die Familie, das soziale Umfeld sowie externe Hilfsnetzwerke.

Diese und weitere Aspekte werden in der Onlineveranstaltung behandelt. Es werden zentrale Aspekte der Entscheidungsfindung vor einer Schwangerschaft beleuchtet, ebenso wie mögliche Behandlungsoptionen und Vorsorgemaßnahmen rund um die Geburt bei verschiedenen psychischen Erkrankungen. Zudem wird aufgezeigt, wie familiäre, soziale und externe Hilfenetzwerke betroffene Frauen unterstützen können.

Die Fortbildung richtet sich an Berater*innen aus dem Feld der Schwangerschaftsberatung. Es wird zudem Gelegenheit geben, Fragen rund um das Thema zu stellen.

 

Methoden

Vortrag, Austausch.

Zielgruppe
  • Ärzt*innen, die in einer Beratungsstelle tätig sind

  • Berater*innen aus dem Feld der Schwangerschafts- und Sozialberatung; Beziehungs- und Sexualberatung sowie der sexuellen Bildung und Sexualpädagogik

Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  €0,00
MitarbeiterInnen externer Beratungseinrichtungen  €0,00
Fahrtkosten

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldeschluss 05.11.2024

Rücktrittsbedingungen

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche Teilnehmende/n nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent des Teilnahmebeitrages an.
  6. Bei Absagen zur Teilnahme an mehrtägigen kostenfreien Fortbildungen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn entstehen Bearbeitungsgebühren von 50 €, wenn der Platz nicht neu besetzt werden kann.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen einer Fortbildung entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten dem pro familia Bundesverband Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem Teilnehmenden übernommen werden.
  8. Sollten einzelne Fortbildungseinheiten aufgrund von Krankheit oder anderer Gründe nicht besucht werden können, sind ein Nachholen und/oder eine Erstattung dafür nicht möglich. Fehlzeiten werden auch in der Teilnahmebescheinigung vermerkt.
  9. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.

Die Fortbildung wird gefördert durch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Köln.