Grundlagen sexualpädagogischer Arbeit (Kurs 17)
Vierteilige Fortbildung für Sexualpädagog*innen von pro familia und vergleichbarer Einrichtungen
| Beginn | 09.10.2025, 15:00 Uhr | ||||
| Ende | 09.05.2026, 13:00 Uhr | ||||
| Besonderheiten | Termine Teil 1:
Teil 2: (online)
Teil 3:
Teil 4:
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| Ort |
Kochsberg Europa-Akademie Meinhard-Grebendorf www.kochsberg.de/ online Die Zugangsdaten zur Seminarplattform werden kurzfristig versandt. Die Teilnahme setzt einen PC oder Laptop mit Kamera voraus. | ||||
| Leitung |
Sebastian Kempf Dipl.-Sozialpädagoge, Sexualpädagoge Prof. Dr. Ralf Müller Sexualpädagoge, Professur für Soziale Arbeit an der IU Nürnberg | ||||
| ReferentInnen |
Prof. Dr. jur. Julia Zinsmeister Rechtsfragen in der Sexualpädagogik Tandem Team Tandem-Teams - Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen, deren | ||||
| Ziele/Inhalte |
Die Fortbildung Grundlagen sexualpädagogischer Arbeit qualifiziert für die sexualpädagogische Tätigkeit in den Beratungsstellen der pro familia und vergleichbarer Einrichtungen. Sie vermittelt grundlegende sexualpädagogische Fachkenntnisse und Arbeitsmethoden und leitet zu einer kritischen Reflexion über den Einsatz von Methoden an. Die Fortbildung bietet so den notwendigen Raum für Praxisreflexion. Der Schwerpunkt liegt auf der theoretischen und methodischen Qualifizierung zur Arbeit mit Schulkindern, Jugendlichen und entsprechenden Gruppen. Alle beteiligten Bezugspersonen in der sexuellen Bildung (Eltern, Lehrkräfte, Multiplikator*innen) benötigen sexualpädagogische Angebote. Auch für diesen sexualpädagogische Arbeitsbereich vermittelt die Fortbildung Arbeitsansätze. Ziel der Fortbildung ist es, eine menschenrechtsbasierte sexualpädagogische Haltung zu vermitteln. Dazu gehört unter anderem die Anerkennung der jungen Klient*innen als Rechteinhaber*innen sowie die Wahrnehmung und Wahrung der Grenzen dieser jungen Klient*innen und deren Recht auf Privatsphäre. Dies erfordert, die eigene Berufsrolle als sexualpädagogische Fachkraft zu reflektieren und die Teilnehmenden für Aspekte des Persönlichkeitslernens zu sensibilisieren. Inklusion, Diskriminierungssensibilität, sexuelle Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit sind zusammengefasst als Diversity Management Querschnittsthemen der Fortbildung und werden in verschiedenen Arbeitseinheiten aufgerufen. Für den Umgang mit verschiedenen Werte-Haltungen wird sensibilisiert. Sexualfreundlichkeit und die Fokussierung auf sexuelle Selbstbestimmung, sexuelle Rechte und positive Aspekte von Sexualität zieht sich ebenfalls als ein Querschnittsthema durch die Fortbildung. Die Fortbildung besteht aus vier aufeinander aufbauenden Teilen, die folgende Themen beinhalten: Teil 1: Sexualitäten und Entwicklungen
Teil 2: Sexualpädagogik in Theorie und Praxis (online)
Teil 3: Themenfelder sexualpädagogischer Gruppenarbeit
Teil 4: Pädagogische Kompetenzen und Querschnittsthemen
Literatur- und Recherchearbeit findet zwischen den Teilen unter anderem zu folgenden Themen statt:
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| Methoden |
Das methodische Spektrum erweitert sich kontinuierlich und wird an die Bedarfe der Gruppe angepasst. Es kommen bspw. zum Einsatz: Plenumsdiskussion, Fachreferate, Falldarstellungen, Clustern, Kleingruppenarbeit, Rollenspiel mit Auswertung, Gruppendiskussion, Soziometrie, Brainstorming, Einzelarbeit, Filmsichtung, Stationen-Rallye, Sichtung digitaler Materialien und Angebote, Reflexion, berufsbezogene Selbstreflexion. | ||||
| Zielgruppe |
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| Zulassungsvoraussetzungen |
Die Teilnahme an der Fortbildung setzt voraus:
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| Teilnahmebeitrag |
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| Fahrtkosten |
Fahrtkosten werden nicht erstattet. | ||||
| Unterkunft und Verpflegung |
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (außer Getränke) in der gebuchten Tagungsstätte für Teil 1, 3 und 4 sind im Teilnahmebeitrag enthalten. | ||||
| Anmeldeschluss | 21.05.2025 | ||||
| Infos als Download |
02_2025_Ausschreibung_Grundlagen_sexualpaedagogischer_Arbeit__Kurs_17.pdf
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Rücktrittsbedingungen
Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.
- Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
- Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
- Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
- Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
- Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche Teilnehmende/n nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent des Teilnahmebeitrages an.
- Bei Absagen zur Teilnahme an mehrtägigen kostenfreien Fortbildungen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn entstehen Bearbeitungsgebühren von 50 €, wenn der Platz nicht neu besetzt werden kann.
- Bei krankheitsbedingten Absagen einer Fortbildung entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten dem pro familia Bundesverband Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem Teilnehmenden übernommen werden.
- Sollten einzelne Fortbildungseinheiten aufgrund von Krankheit oder anderer Gründe nicht besucht werden können, sind ein Nachholen und/oder eine Erstattung dafür nicht möglich. Fehlzeiten werden auch in der Teilnahmebescheinigung vermerkt.
- Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.
Die Fortbildung wird gefördert durch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Köln.