Schlagzeilen von steigenden Inzidenzen in Deutschland lassen aufhorchen. Die Redaktion stellt in dieser Schwerpunktausgabe die aktuelle Situation vor und lässt Akteur*innen zu Wort kommen, die in der präventiven, medizinischen, sozialen und psychosozialen Versorgung in Bezug auf STI tätig sind. Unter anderem geht es um eine Einschätzung der Prä-Expositionsprophylaxen (PrEP) zur Prävention von HIV.
Sexuelle Gesundheit wird nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit definiert, sondern auch durch das physische, emotionale und soziale Wohlbefinden im sexuellen Kontext. Bei der Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) geht es darum, dieses umfassende Verständnis von sexueller Gesundheit zu fördern. Menschen sollen in die Lage versetzt werden, sich vor Infektionen zu schützen und gleichzeitig eine positive Einstellung zur eigenen Sexualität zu entwickeln.