170 zivilgesellschaftliche Organisationen, aus der gesamten EU, darunter pro familia, haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die Europäische Kommission auffordern, positiv auf die Initiative „My Voice, My Choice“ zu reagieren.
Mehr als 1 Million Europäerinnen und Europäer hatten sich an der Petition „My Voice, My Choice“ beteiligt und für Maßnahmen der EU zugunsten sicherer und legaler Schwangerschaftsabbrüche ausgesprochen. Nun liegt es in den Händen der Europäischen Kommission, sich für die Gesundheit, die Rechte und die Würde von Frauen einzusetzen.
Vielen Frauen in Europa wird aufgrund anhaltender Ungleichheiten und grenzüberschreitender Hindernisse immer noch der Zugang zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen verwehrt. Um diese Hindernisse zu überwinden, fordern wir die Kommission auf, sich zu einem konkreten Legislativvorschlag zu verpflichten, der eine finanzielle Unterstützung der EU mit einem eigenen Budget vorsieht. Dieses Instrument würde es den teilnehmenden Mitgliedstaaten ermöglichen, grenzüberschreitende Schwangerschaftsabbrüche zu unterstützen und eine Erstattung durch die EU zu erhalten, ohne dass dies Auswirkungen auf die nationalen Gesetze hätte.
Die Kommission hat bis März dieses Jahres die einmalige Gelegenheit, im Einklang mit dem Subsidiaritätsprinzip, den Zuständigkeiten der EU im Gesundheitsbereich und einem starken demokratischen Mandat, das vom Europäischen Parlament unterstützt wird, zu handeln.
Es ist an der Zeit, die Stimmen der Bürger*innen in konkrete Maßnahmen der EU umzusetzen!
Der Offene Brief ist hier abrufbar.