Während in Frankreich die Freiheit zum Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung aufgenommen wird, ist er in Deutschland noch immer im Strafrecht angesiedelt – mit weitreichenden negativen Konsequenzen. pro familia unterstützt als Erstunterzeichnerin die Petition „Legal, einfach, fair: Für eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland!“, die am 8. März, dem Weltfrauentag, startet (https://innn.it/wegmit218). Die Petition fordert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, Bundesjustizminister Marco Buschmann und Bundesfamilienministerin Lisa Paus auf, einen fairen und einfachen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland zu schaffen.
In der Petition des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung wird außerdem eine Abschaffung der Beratungspflicht und eine Kostenübernahme des Schwangerschaftsabbruchs durch die Krankenkassen gefordert, flankiert von umfassenden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für medizinische Fachberufe. Schwangerschaftsabbrüche müssen Teil der medizinischen Grundversorgung werden, so die Petition, und jede*r Schwangere soll sich wohnortnah und frei für eine Methode des Schwangerschaftsabbruchs entscheiden können.
Die Petition ist Teil einer Kampagne des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung. Ziel ist eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafgesetzbuchs noch in dieser Legislatur. pro familia ist Mitglied im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und unterstützt die Kampagne.