Ein Blick in die gemeinsame Geschichte: 60 Jahre IPPF und pro familia

pro familia profitiert in seinen Anfangsjahren vom medizinisch-wissenschaftlichen Know-how der IPPF. Die Ergebnisse der Ärztlichen Kommission der IPPF macht pro familia in deutscher Sprache zugänglich. Die IPPF finanziert auch die ersten ärztlichen Fortbildungen über Empfängnisverhütung. Das einzige deutschsprachige Kommunikationsmittel in dieser Zeit ist die Übersetzung der IPPF News.

1957 organisiert die IPPF gemeinsam mit pro familia die internationale Konferenz „Für bewusste Elternschaft“ in Berlin. Im darauffolgenden Jahr wird mit finanzieller Unterstützung der IPPF die pro familia Beratungsstelle in Berlin eröffnet.

1980 wird der pro familia Präsident Dr. Jürgen Heinrichs als erster Deutscher zum Vorsitzenden der IPPF Europaregion gewählt. Unter seiner Präsidentschaft entsteht u.a. das europäische Projekt Migration und Familienplanung. pro familia entwickelt seitdem Broschüren für MigrantInnen in Deutschland, die zum Teil auch in den Herkunftsländern publiziert werden.

In den 1990-er Jahren unterstützt pro familia die IPPF beim Aufbau von Familienplanungsorganisationen in Europa (Bulgarien, Rumänien, Slowakei).

Von 2004 bis 2012 führt die IPPF das Projekt SAFE I und SAFE II (Sexual Awareness for Europe) durch. Ziel: die Förderung sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte von Jugendlichen in Europa.

2008 erscheint die IPPF Erklärung Sexuelle Rechte auf Deutsch.

2007 – 2011 pro familia bietet Fortbildungen für JournalistInnen zum Thema Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte an  – finanziell gefördert von der IPPF

2012 Launch des Online-Informationsangebots für JournalistInnen Cairo 2015, ebenfalls finanziell gefördert von der IPPF.

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